Lehrinnovationspreise im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Die Lehre an Hochschulen verändert sich stetig und die Flexibilisierung in den Studienangeboten werden immer wichtiger. Somit freut sich der Remagener Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften umso mehr, dass gleich zwei Lehrende aus dem Fachbereich einen hochschuleigenen Förderpreis für herausragende Lehrideen erhielten. Bei beiden Gewinnerkonzepten ist die Zielsetzung, die Hochschullehre innovationsfähig zu gestalten und für Studierende gute Lernbedingungen zu schaffen.

Prof. Dr. Mareike Heinzen erhielt den Förderpreis, um in ihrer Veranstaltung Unternehmensführung, ihr mittlerweile vollständig asynchrones, digitales Format mit inhaltlich zugehörigen Praxisvorträgen anzureichern und damit den Theorie-Praxis-Transfer zu fördern. Die Praxisvorträge werden professionell als sogenannte Business-Talks aufgezeichnet, sodass langfristig eine Videosammlung und -datenbank entsteht, die ebenfalls anderen Lehrenden zugänglich ist. Einen ersten Probelauf hat es bereits im letzten Sommersemester gegeben: „Die Studierenden verinnerlichen theoretische Modelle tatsächlich eher, wenn beispielsweise BioNTech Mitarbeiterinnen diese nochmals erklären“, erzählt Mareike Heinzen. „Hier gilt mein Dank, den vielen Unternehmen, die bereits mitgewirkt haben wie zum Beispiel Bosch Power Tools oder regionalen Experten wie Schiele Maschinenbau aus Niederzissen. Ebenfalls gilt mein Dank auch unserer Kameraexpertin Nicole Moog, und unserer Cutterin Susanne Dröppelmann. Sie leisten Großartiges!“

Prof. Dr. Christian Ganseuer und Felix Nolte werden für die Methode des diversitysensiblen Digital Storytellings in zwei Modulen gefördert. Die Idee dahinter ist, die Studierenden mittels fiktiver Charaktere durch authentische Situationen zu führen, die ihnen in ihrem eigenen dualen Studium begegnen könnten. Dies soll zu einer intensiveren Verflechtung von Theorie und Praxis führen und das Konzept einer klassischen Vorlesung aufbrechen. In dieser ersten Runde erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner Zeitguthaben, um ihre Projekte fortzusetzen. Die geförderten Lehrkonzepte werden dann am „Tag der Lehre 2023“ präsentiert. Die vier überzeugendsten Formate erhalten für die Fortsetzung der Projekte eine zweckgebundene Prämie in Höhe von 3.000,00 Euro. Um die Kollaboration im Rahmen der E-Didaktik zu fördern, werden die vier prämierten Formate im Weiteren als Open Educational Resources (OER) für Interessierte hochschulübergreifend zur Verfügung gestellt.

Mehr Infos zur Förderung:

Ziel der Förderpreise ist es, neue und innovative digitale und hybride Lehrkonzepte für Veranstaltungen weiterzuentwickeln, umzusetzen, zu erproben und zu evaluieren. Die Hochschule hat zum dritten Mal hochschulintern im Rahmen des Förderpreises „Innovation in der Lehre“ Mittel zur Förderung herausragender Lehrideen vergeben – dieses Mal im Rahmen des Projekts „Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz“, kurz KuDiKo.

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