Die BUGA-Hochschulkooperation
Gemeinsam möchten sich die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz, die Hochschule Geisenheim und die Technische Hochschule Bingen an der BUGA 2029 beteiligen. In Form verschiedener Kooperationsprojekte greifen sie die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Oberen Mittelrheintals auf und möchten ihre Expertise in die Region einbringen. Erste Projekte sind schon auf dem Weg; viele weitere werden folgen!
Dazu zählt beispielsweise das BugaLabor (buga_lab), das den gemeinsamen instagram-Kanal der Hochschulkooperation darstellt und eine breite Öffentlichkeit erreichen möchte. Als Fachveranstaltungen dienen die sog. „Buga-Dialoge“ – eine Veranstaltungsreihe der Buga gGmbH und der Hochschulen, die den Wissens-Praxis-Transfer fördert. Wissenschaft, Politik, Verwaltungen, Unternehmen, Verbände und Vereine greifen in wechselnden Themenschwerpunkten die großen Herausforderungen des Oberen Mittelrheintals auf. Dabei stehen 2023/24 die Themen Leerstand, Wasser, Klimawandel und Tourismus im Fokus der Buga gGmbH und der Hochschulen.
Dank der Kooperation der vier Hochschulen können komplexe Themen multiperspektivisch betrachtet und übergreifend diskutiert werden. Fundierte wissenschaftliche Expertise trifft auf lokale Ortskenntnis, um unsere Region auf ihrem Weg in die Zukunft zu stärken.
MUSH ROOM – Zukunft bauen mit Pilzen
Wie sieht nachhaltiges Bauen von morgen aus? Das Hochschulprojekt MUSH ROOM gibt darauf eine faszinierende Antwort. Im Kontext der Bundesgartenschau 2029 entsteht aktuell die Vision eines innovativen Pavillons in Lahnstein, der Architektur, Forschung und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Der Demonstrationspavillon wurde von Studierenden der Hochschule Koblenz entwickelt und geplant. Unter seinem Dach möchte sich die Hochschulkooperation aus Hochschule Koblenz, Universität Koblenz, Hochschule Geisenheim University und Technischer Hochschule Bingen während der BUGA2029 gemeinsam präsentieren.
Im Mittelpunkt steht ein außergewöhnlicher Baustoff: Pilzmyzel. In Kombination mit Holz entsteht ein leichter, formbarer und vollständig biologisch abbaubarer Baukörper. So werden ökologische Alternativen im Bauwesen anschaulich und erlebbar gemacht.
Noch befindet sich das Projekt in der Weiterentwicklung – doch schon jetzt zeigt MUSH ROOM, welches Potenzial in nachhaltigen Materialien und neuen Konstruktionsansätzen steckt.
Mehr erfahren Sie im Flyer zum Projekt MushRoom.