Presse Austauschstudierende des RheinAhrCampus besuchen Streetfood Festival in Remagen

  • Die internationalen Austauschstudierenden genießen auch bei Regen die Farbenpracht des deutschen Herbstes. Foto: RheinAhrCampus

Die gelebte Internationalität am RheinAhrCampus (RAC) der Hochschule Koblenz zeigt sich auch im laufenden Wintersemester wieder, zu dem der Campus 16 Gaststudierende aus aller Welt begrüßen kann. Vertreten sind acht Länder, unter anderem Brasilien, Australien, Georgien, Südkorea und erstmalig auch junge Erwachsene von der neuen Partneruniversität in Tirana, Albanien.

Und die Studierenden suchen den Austausch aktiv: Der australische Austauschstudent Kalvin Mitchell hat jüngst für die internationalen Studierenden eine Exkursion zum Streetfood Festival in Remagen. Den schlechten Wetterbedingungen zum Trotz bestaunten sie die herbstlich bunten Farben im sonst immergrünen Remagen und ließen sich auch vom Dauerregen im Rheinland nicht davon abhalten, jeden einzelnen Stand zu besuchen.

„Um ehrlich zu sein, war ich zuerst besorgt wegen der Regenprognose. Ich habe diesen Ausflug zum Streetfood Festival für die internationalen Studierenden, ihre deutschen „Buddies“ und die einheimischen RACler organisiert und hatte Angst, das könnte am Ende buchstäblich ins Wasser fallen. Ich bin extra zwei Stunden früher in die Stadt gegangen, um zu prüfen, ob die Veranstaltung wirklich stattfindet und habe schnell gemerkt, dass die Deutschen sich nicht leicht vom Wetter herumkommandieren lassen und das Streetfood Festival trotz des Dauerregens in vollen Zügen genießen“, berichtet Kalvin Mitchell aus Australien mit einem verschmitzten Lächeln. Auch die internationalen Studierenden bewiesen Wetterfestigkeit und erschienen zahlreich. Neben den vielfältigen Köstlichkeiten war das Festival auch eine tolle Gelegenheit, die Deutschkenntnisse im Gespräch mit den Händlern und Einheimischen auszuprobieren und weiter auszubauen. „Das Highlight war der Spaziergang mit warmem Essen runter zum Rhein. Im Park unter den Herbstbäumen mit bunten Blättern entstand auch das wunderschöne Bild mit meinen Freunden, das wir alle schon an unsere Familien und Freunde nach Hause geschickt haben", fügt Mitchell noch hinzu.

„Wir haben alle die Möglichkeit gehabt, unterschiedliche Spezialitäten auszuprobieren und das Essen miteinander zu teilen. Das Highlight für mich war aber zu sehen wie Einheimische sich nicht von dem Wetter abhalten lassen haben, sondern das Beste daraus gemacht haben. Ich habe fast vergessen, dass es regnete, da ich die Sonne in den strahlenden Gesichtern der Personen und der Teilnehmenden gesehen habe. Ich bin sehr froh, mich für das Wintersemester in Deutschland entschieden zu haben, da der Herbst Brasilien nicht in so wunderschöne Farben taucht wie Remagen“, strahlte Manoel dos Santos Ferreira, DAAD-Stipendiat aus Brasilien.

Vitor Lima aus Brasilien hat um ein zweites Semester in Remagen verlängert, weil es ihm hier so gut gefällt: „Ich hatte eine wunderbare Zeit in Remagen und Deutschland im Allgemeinen schon in der Sommerzeit. Der Herbst und Winter in Remagen mit den bunten Farben, Festen und Weihnachtsmärkten verspricht noch besser zu werden! Das hat sich während der ersten Exkursionen für mich schon bestätigt. Ich hoffe auch durch mein Auslandsjahr darauf, dass ich nach meinem Studium einfacher einen Job in Brasilien finden kann, vielleicht ja sogar in Deutschland.“ Vitor ist nicht der einzige Student, der ein ganzes Austauschjahr am RAC abschließt. „Ja, es ist öfters der Fall, dass Gaststudierende mehr als ein Semester hier verbringen möchten. Remagen hat einfach seinen eigenen Charme! Dank des ERASMUS+ Stipendienprogramms vom DAAD ist der Aufenthalt für unsere Studierenden aus Ländern wie zum Beispiel Aserbaidschan, Indien, Albanien, Kanada, Georgien und Brasilien auch finanziell gut unterstützt, und dadurch wächst auch die Anzahl der internationalen Austauschstudierenden jedes Semester,“ betont Dr. Rashimah Rajah, die Koordinatorin für das Austauschprogramm am RAC.

Gefördert wird der Austausch von Studierenden und Lehrenden über Mittel des DAAD Projekts KA107 ERASMUS+, einer Initiative für die Intensivierung der strategischen Partnerschaften mit Partnerhochschulen außerhalb Europas. „Ich bin sehr froh, diese Erfahrungen hier in Remagen mit meinen internationalen Kommilitoninnen und Kommilitonen sammeln zu können. Ohne das ERASMUS+ Stipendium vom DAAD wäre mein Studium in Deutschland nicht möglich, und dafür sind meine Eltern und ich sehr dankbar“, betont Xhesika Ramaj, DAAD-Stipendiatin aus Albanien.