BPM-Labor Status Quo (Scaled) Agile 2019

Status Quo (Scaled) Agile
4. Studie zu Nutzen und Erfolgsfaktoren agiler Methoden

 

 

 

Die vierte Studie „Status Quo (Scaled) Agile“ ist abgeschlossen.

Wir bedanken uns bei über 800 Teilnehmern aus über 20 Nationen.

Derzeit arbeiten wir an der Erstellung des Abschlussberichts.

Wenn Sie Interesse am Abschlussbericht haben, senden Sie eine Mail mit dem Betreff: „Status Quo (Scaled) Agile“ an info. Teilnehmer erhalten den besonders ausführlichen Abschlussbericht automatisch nach Fertigstellung.

 

Studienpartner

Motivation zur Durchführung der 4. internationalen Studie „Status Quo (Scaled) Agile“

Agile Methoden wie Scrum, IT-Kanban oder Design Thinking haben in den letzten Jahren äußerst schnell an Bedeutung gewonnen. Verfolgt man die Entwicklung der letzten Jahre, so scheint es, als hätten praktisch alle namhaften Unternehmen in der IT-Entwicklung auf agile Methoden umgestellt. Auch in Bereichen wie Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Einführung von ERP- und Standardsoftwaresystem (SSW) etc. spielen agile Methoden eine zunehmend wichtige Rolle.

Wie aber sehen Nutzung, Verbreitung und Erfolge bei agilen Methoden tatsächlich aus?

Wie funktioniert das Zusammenspiel von mehreren agilen Teams - ggf. unter Nutzung von Methoden wie Nexus, SAFe, Spotify, LeSS?

Wie werden agile und klassische Ansätze zu hybriden Methoden kombiniert?

Welche Faktoren sind entscheidend für Zufriedenheit und Erfolg?

Die Neuauflage der Studie untersucht, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert. Besonderer Schwerpunkt wird auf die tatsächlich gelebte Nutzung, die Erfolge und das Zusammenspiel mit klassischem Projektmanagement sowie der Skalierung agiler Methoden gelegt.

Diese und andere Fragen untersucht die Studie „Status Quo (Scaled) Agile“:

Wie werden agile Methoden wie Scrum und IT-Kanban in der Praxis genutzt?

Was sind Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der erfolgreichen Nutzung agile Methoden?

Wie kombinieren Anwender klassisches Projektmanagement mit agilen Methoden (hybride Methoden und Methodenauswahl)?

Wie werden agile Methoden skaliert (Nexus, SAFe, Spotify, LeSS, ...)?

Wie werden agile Methoden in das Projektportfolio Management eingebunden?

Wie erfolgreich ist die Anwendung?

 

Die Neuauflage der Studie untersucht, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert. Besonderer Schwerpunkt wird auf die tatsächlich gelebte Nutzung, die Erfolge und das Zusammenspiel mit klassischem Projektmanagement sowie Skalierung agile Methoden gelegt.

Ergebnisse der letzten Studie "Status Quo Agile" (2016/17)

Insgesamt nahmen über 1.000 Personen aus über 30 Ländern teil. Weitere Details zur Struktur der Teilnehmer, Erhebungszeitraum, genutzten Werkzeugen etc. sind im Abschlussbericht dokumentiert. Die Studie Status Quo Agile 2016/2017 ist bereits die dritte internationale Erhebung nach früheren Studien in 2012 und 2014.

Die Durchführung der Studie erfolgte in Zusammenarbeit mit der GPM – Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., IPMA – International Project Management Association und Scrum.org

Die Erfolgsquote agiler Methoden wird nach wie vor deutlich positiver bewertet als die des klassischen Projektmanagements.

Wieder verzeichnen die durchgängig agilen Anwender den höchsten Anteil sehr erfolgreicher
Aktivitäten – auch im Vergleich zu hybriden oder selektiven Anwendern. 

Agile Methoden werden weiterhin vor allem in der Softwareentwicklung genutzt, aber bereits 40%

bzw. 34% der Teilnehmer nutzen agile Methoden für „nur“ IT-nahe 

bzw. Nicht-IT-Aktivitäten. (mehrere Antworten waren möglich) 

Bei 39% der Befragten wird der Scrum Master durch einen Projektleiter ergänzt oder der Scrum Master agiert sogar eher wie ein Projektleiter. 

Nur ein sehr kleiner Anteil (< 5%) der Teilnehmer sorgt sich um geringere Qualität oder fehlende Disziplin als Resultat agiler Methoden. Diese Einschätzung wird auch von den klassischen Teilnehmern geteilt (7%). 

 Bei fast drei Fünftel der Befragten dauert der Scrum-Sprint zwei Wochen. 

Die positivere Einschätzung der Erfolgsquote agiler Methoden ist nach wie vor

sehr deutlich, aber geringfügig weniger „enthusiastisch“ als in früheren Erhebungen. 

Nur 7% der Befragten verneinen eine Verbesserung von Ergebnissen und Effizienz durch agile Methoden. 

Mit 85% ist Scrum die meistgenutzte agile Methode. Danach folgen Kanban, Lean und DevOps. 

Product Owner Shadow und Scrum Master Shadow sind nicht 

ungewöhnlich; insbesondere ein Product Owner Proxy wird vielfach eingesetzt. 

Die Top 3 Gründe für die Anwendung agiler Methoden sind eine kürzere Produkteinführungszeit, die Optimierung der Qualität und die Reduktion der Risiken des Projekts. 

Die deutliche Mehrheit der Anwender agiler Methoden nutzt diese selektiv oder in einer Mischform. 

91% sehen die Verbesserungen als (sehr viel) höher als den benötigten Aufwand 

zur Einführung der agilen Methoden an 

Bei agilen Teams dominiert die Teamgröße von 5-9 Personen deutlich. 

72% der Anwender agiler Methoden sehen in ihrem Umfeld Wandel als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur. Bei Anwendern klassischen Projektmanagements liegt dieser Wert nur bei 50%. 

69% der Kanban-Teams haben einen Product Owner. 

Nur ein Drittel der Teilnehmer sieht maßgebliche Gründe agile Methoden nicht zu nutzen – bspw. zu hoher Aufwand oder Kosten. Ein Drittel plant sich mit dem Thema zu beschäftigen. Knapp 30% fehlt das Wissen zu agile Methoden. 

Der Studienbericht kann hier kostenfrei angefordert werden.

Studieninitiator

Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor für Organisation und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Koblenz, ist Coach, Management-Berater, Keynote-Speaker und Autor. Komus verweist auf über 80 Publikationen, über 170 Keynotes und Vorträge sowie über 180 Interviews/Berichte in den Fachmedien.

Er ist Leiter des BPM-Labors für Business Process Management und Organizational Excellence und (Mit-)Initiator der Modellfabrik Koblenz, des Praxisforums Prozess- und IT-Management (www.praxisforum.net).

Komus ist anerkannter Autor, Keynote Speaker, Consultant und Coach in den Bereichen Prozess-, Projekt- und IT-Management und agile Methoden. Seine vielbeachteten empirischen Studien umfassen unter anderem die Studien „agiles PMO“, „Erfolgsfaktoren im Projektmanagement“, "Status Quo PEP", "Positionsbestimmung S/4HANA" und „Status Quo Agile“ (2012, 2014 und 2016).

Kontakt

Weitere Fragen beantwortet Ihnen das BPM-Labor unter info.