Warum noch eine Studie zum Projektmanagement?
Das Teilnahmefenster der Studie ist geschlossen. Wir bedanken uns bei weit über 450 Teilnehmern.
Zur Schulung, Vermittlung und Umsetzung des Projektmanagements wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Publikationen, Rahmenwerken, Trainings, Zertifizierungen und Reifegradmodelle entwickelt.
Eine Betrachtung der vorliegenden Instrumente zeigt, dass diese vor allem auf Erfahrungswissen und normativen Ansätzen beruhen.
Auch gibt es eine Vielzahl von Studien im Umfeld des Projektmanagements, die sich mit Erfolgsquoten von Projekten insgesamt oder wahrgenommenen Gründen für Erfolge bzw. Misserfolge etc. beschäftigen. Doch sind Studien, die differenziert und systematisch Erfolgs- und Misserfolgsmuster untersuchen, die Ausnahme.
In weiten Teilen fehlt damit eine nachvollziehbare Basis (Evidenz), die begründet,
- welche Verfahrensweisen tatsächlich sinnvoll sind und
- welche Relevanz die einzelnen Ansätze jeweils haben.
Die Studie „Erfolgsfaktoren im Projektmanagement“ versucht diese wahrgenommene Lücke zu verkleinern. Ziel ist es, anhand empirischer Daten erfolgreicher bzw. wenig erfolgreicher Projekte in systematischer Form Hinweise zu Wirksamkeit und Relevanz unterschiedlicher Praktiken im Projektmanagement zu erhalten.
Warum evidenzbasierte Erkenntnisse zum Projektmanagement wichtig sind
Ein gutes Beispiel für den Nutzen evidenzbasierter Forschung sind aktuelle Erkenntnisse im Bereich der Lehre. Intuitiv scheint es schlüssig, dass kleine Klassengrößen eine wichtigen positiven Beitrag zum Lernerfolg der Schüler leisten. Die empirische Forschung zeigt aber, dass dies nur in geringem Maße ein Einflussfaktor ist. Vgl. bspw. folgenden externen Artikel der ZEIT Online.
