Start-up trifft Industrie: Erfolgreicher StartUpDay der Hochschule Koblenz am Standort Remagen

08.05.2024

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REMAGEN. „Start-up Industry Matching“ – unter diesem Motto fand am 7. Mai der diesjährige StartUpDay der Hochschule Koblenz statt. Mehr als 150 Studierende, Professorinnen und Professoren, Hochschulangehörige und externe Gäste aus dem regionalen und überregionalen Gründungsökosystem waren der Einladung von Prof. Dr. Mareike Heinzen gefolgt, um die innovativen Ideen und Prototypen aus dem StartUpLab-Projekt zu bestaunen und sich mit Akteurinnen und Akteuren der regionalen Gründerszene zu vernetzen.

  • Beim StartUpDay in Remagen brachten Pro. Dr. Mareike Heinzen (6. v. links) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel (rechts) Start-ups und Industrie zusammen.

  • Die modern ausgestatteten Forschungsräume des StartUpLabs nutzten die Veranstaltungsteilnehmer der regionalen Gründerszene, um sich untereinander zu vernetzen.

In den modern ausgestatteten Forschungs-Freiräumen des Remagener StartUpLabs, wo Kreativität und Innovationskraft der Studierenden gezielt gefördert werden, eröffnete die Initiatorin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten StartUpLab-Projektes die Veranstaltung. „Kreative Ideen und innovative Gründungen sind eine wichtige Ressource und für die Wertschöpfung unserer Marktwirtschaft essenziell“, berichtete Heinzen und ergänzte: „Angesichts großer Herausforderungen der Industrie ist die Nachfrage nach neuen Technologien und Lösungskonzepten hoch. Daher ist es wichtig, dass innovationsorientierte Unternehmen und Start-ups zusammenfinden.“


Abwechslungsreiches Programm
Die Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Programm. Den Anfang machte eine Panel Diskussion verschiedener Startup- und Industry-Speaker. Zu Wort kamen Nicolas Höflinger von VoiceLine, Jochen Adler von Kompreno, Michael Haberland von der Fraport AG und Till Ohrmann von REWE digital. Sie berichteten von ihren Kooperationserfahrungen und beleuchteten die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Start-up aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln. Moderiert wurde das Gespräch von Georg Reifferscheid, selbst Mehrfach-Gründer und Dozent am Campus Remagen.

Die anschließende Pause nutzte der Teilnehmerkreis für eine Führung durch die modern und modular eingerichteten Ideation- und Makerspace-Räumlichkeiten des StartUpLabs sowie einen Rundgang durch die Poster- und Prototypenausstellung potenziell zukünftiger Gründerinnen und Gründer.

Im Rahmen der anschließenden Ideen Slams bewiesen drei Studierende der Hochschule Gründergeist, als sie ihre kreativen Ideen pitchten, die zum Teil bereits ins Förderprogramm KickStart@HSKO aufgenommen und mit 7.500 Euro unterstützt wurden. Sie begeisterten das Publikum mit ihrer praxisnahen Innovationskraft. Mona Winters stellte die Idee ihrer innovativen Erste Hilfe-App "Aid Buddy" vor, die dem Ersthelfenden im akuten Notfall unterstützend zur Seite steht. Konkrete Hilfestellungen sollen die Angst nehmen, etwas falsch zu machen. Peter Stengler präsentierte den Prototyp eines von ihm entwickelten, neuartigen Trainingsgerätes für die gezielte Stärkung und Rehabilitation der Unterarmmuskulatur. Seine innovative Technologie ermöglicht eine effiziente Muskelstimulation, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit altersbedingtem Muskelschwund bzw. einem sogenannten Tennis- oder Golferarm angepasst ist. Daniel Funk pitchte seine innovative Idee zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos, die beim interessierten Publikum sehr gut ankam.

Im Anschluss an die Pitches hatten Interessierte die Möglichkeit, an einem der vier parallel angebotenen Workshops teilzunehmen. Der InnoHub RheinAhr demonstrierte bei einem Stück Pizza, wie ein Start-up Inkubator funktioniert und wie das Hochschul-Start-up Goldteig mit Collaboration sein Geschäftsmodell skaliert. Beim Digimit Truck erfuhr man, wie die 3D-Drucktechnologie die Herstellung revolutioniert und neue Möglichkeiten für Prototypen schafft. Im Erfinderclub an der HS Koblenz vernetzten sich potenzielle Gründer und Erfinder mit Patentanwälten, erfahrenen Unternehmern und Innovationsberatern. Zum Thema Neukunden- und Mitarbeitergewinnung teilte der erfahrene Hochschul-Alumni Dennis Penner bewährte Strategien und Praxisbeispiele, wie Mittelstand und Start-ups die besten Talente und Kunden online akquirieren können.

Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, sprach ein abschließendes Grußwort und leitete über in den gemütlichen Teil des Abends, den die Gäste intensiv zum informellen Networking nutzten. „Ich freue mich sehr, dass so viele gründungsinteressierte Menschen heute an den Campus Remagen gekommen sind“, freute sich Stoffel und ergänzte: „Wir als Hochschule Koblenz möchten auch weiterhin unseren Beitrag zu Innovationen und Unternehmensgründungen leisten, indem wir Fachkräfte ausbilden und auf ihrem Weg unterstützen.“

Hintergrund:
Das StartUpLab-Projekt unterstützt Studierende, die an der Gründung ihres eigenen Unternehmens interessiert sind. In den StartUpLabs in Koblenz und Remagen bieten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Ideation- und Prototyping-Workshops unterstützen dabei, Ideen voranzutreiben und Konzepte auf Erfolgskurs zu bringen. Das Projekt wird bis Juli 2026 vom BMBF mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Das interdisziplinäre wissenschaftliche Leitungsteam besteht aus Prof. Dr. Mareike Heinzen (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Wolfgang Kiess (Ingenieurwesen), Prof. Dr. Alexandra Moritz (Wirtschafts-wissenschaften) und Prof. Dr. Thomas Wilhein (Mathematik und Technik). Raphael Dupierry, Leiter des Referats Gründungsförderung der Hochschule Koblenz, leitet das StartUpLab-Projekt übergreifend.

 

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