Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

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    Quelle: IBEB

Neue Podcast-Folge online: „Da fehlen mir die Worte.“ – Mit Kindern über Verlust, Tod und Krieg sprechen.

Mit Kindern über Krieg und Tod zu sprechen, scheint kaum vorstellbar. Erwachsene neigen allzu oft dazu, solche Themen gegenüber Kindern auszuklammern. Der Titel unserer dritten Folge„Da fehlen mir die Worte.“ – Mit Kindern über Verlust, Tod und Krieg sprechen.greift genau diese Unsicherheit auf. Wie lässt sich der eigenen Ohnmacht entgegenwirken? Wie können Kindern entwicklungsgemäße Antworten gegeben werden? In unserem Gespräch mit Prof.‘in Dr. Agnieszka Maluga erklärt sie, wie auch solche vermeintlich schwierigen Themen mit Kindern behandelt werden können. Dabei erläutert sie auch, wo Grenzen liegen und gibt praxisnahe Beispiele für den Umgang mit Kindern in Bezug auf Verlust, Tod und Krieg.

Unseren Podcast können Sie bei Spotify abrufen.

Krieg in der Ukraine – Wie können pädagogische Fachkräfte einen kindgerechten Umgang mit dem Thema sicherstellen?, WPT am 30.06.2022

Krieg in der Ukraine, Krieg in Europa!
Die tägliche und vielfältige Konfrontation mit den Geschehnissen rund um den Krieg löst nicht nur bei Erwachsenen mulmige Gefühle aus. Ebenso kommen Kinder, oftmals ungefiltert, mit der Thematik in Berührung.

Natürlich ergeben sich hierdurch besonders für pädagogische Fachkräfte viele Fragen:
Wie können betroffene Familien in der Kita begleitet werden?
Welche (neuen) Anforderungen stellt die Situation an die Rolle der Fachkraft?
Was benötigt das pädagogische Team und wie kann es sich vorbereiten?
Wie sehen Gespräche mit Kindern über Krieg und Frieden aus?
Was gibt es im Hinblick auf den Kinderschutz zu beachten?

Wir, das 4. Semester des Master-Studiengangs Soziale Arbeit (MAPS) der Hochschule Koblenz, möchten uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach Antworten begeben, wie das Thema Krieg kindgerecht aufgegriffen werden kann und was pädagogische Fachkräfte hierfür benötigen.

Daher möchten wir Sie gemeinsam mit dem IBEB hiermit herzlich zu einer inputgebenden Podiumsdiskussion mit verschiedenen Expert:innen und anschließenden, vertiefenden Workshops in Form von World-Cafés einladen.

Datum: Donnerstag, den 30. Juni 2022
Zeit: 09:00 bis 13:00 Uhr
Ort: IBEB, Karl-Härle-Straße 1-5, 56075 Koblenz

Melden Sie sich jetzt zur Veranstaltung an.

  • Quelle: IBEB

VI. KiTa-Kongress am 20.09.2022 an der Hochschule Koblenz

Wir möchten Sie herzlich zum VI. KiTa-Kongress Kinder als Quelle oder Randnotiz? Diskurse über ihre Rolle in der pädagogischen Arbeit, Forschung und Politik am 20. September 2022 an die Hochschule Koblenz einladen. Das Ministerium für Bildung und das IBEB als Veranstaltende freuen sich auf Sie als Teilnehmer:in und Ihr aktives Mitwirken.

In diesem Jahr wird es keine Platzkontingente geben. Die Online-Anmeldung ist ab sofort bis zum 19.08.2022 für alle Interessierten geöffnet.

Weitere Informationen können Sie unserem Veranstaltungsflyer zum VI. KiTa-Kongress entnehmen.

  • Titelseite FoKi

    Quelle: IBEB

Lesezeit: Die 12. Ausgabe des FoKi ist erschienen!

Wir freuen uns, Ihnen die zwölfte Ausgabe von Fokus Kinder: KiTa-Entwicklungen in Rheinland-Pfalz auf den Punkt gebracht (FoKi) zu präsentieren.

Für diese Ausgabe haben wir uns in der Kita-Landschaft auf die Suche nach Übergangserfahrungen begeben. Dabei wollten wir herausfinden, welche Übergänge die Praxis aktuell beschäftigt und wie es ihr gelingt, die Herausforderungen rund um einen anstehenden oder zurückliegenden Übergang erfolgreich zu meistern. Am Ende wurde schnell deutlich, dass wir dauerhaft mit sehr unterschiedlichen Übergängen konfrontiert sein können, wie etwa mit dem Übergang Kita-Grundschule, Frieden-Krieg, der Umsetzung einer neuen gesetzlichen Regelung oder dem Zurückfinden in den Alltag nach punktuellen Ereignissen wie Corona oder der Flut im Kreis Ahrweiler. 

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

Studie zu den Entwicklungen der Pandemie im Kita-Alltag Rheinland-Pfalz (StEPKita RLP)

Mit der Corona-Pandemie gingen viele Veränderungen mit verschiedenen Maßnahmen einher, die den pädagogischen Alltag in den Kindertageseinrichtungen betreffen. Um Wissen darüber zu schaffen, wie diese Veränderungen von den Akteur:innen in den Kindertageseinrichtungen wahrgenommen und beschrieben werden, hat das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) die Studie zu den Entwicklungen der Pandemie im Kita-Alltag Rheinland-Pfalz (StEPKita RLP) im Auftrag des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz durchgeführt. Im Rahmen einer Online-Befragung (vom 25.10.2021 bis zum 16.11.2021) – zu einem Zeitpunkt, zu dem bereits viele Maßnahmen in die Kitas hineingewirkt haben – beteiligten sich 1.415 pädagogische Kita-Leitungs- und Fachkräfte aus mindestens 380 verschiedenen Einrichtungen (ca. 15 % aller rheinland-pfälzischen Kitas) aus 36 der 41 Jugendamtsbezirke in Rheinland-Pfalz.

Ab sofort ist der ausführliche Studienbericht zu StEPKita RLP verfügbar.

In der Kurzfassung zu StEPKita RLP wird die Studie in sieben Fragen zusammengefasst.

1. Hybride QiD-Werkstatt am 10.03.2022: Über Stolpersteine und Stegreif-Reden

  • Erfahrungsbericht Susanne Gimbel (Leitung Kita Herdorf), QiD-Werkstatt 10.03.2022.

  • Workshop, QiD-Werkstatt 10.03.2022.

Nicht gänzlich ohne technische Hürden, dafür mit vielen Erkenntnissen und regem Diskurs führten die IBEB-Mitarbeiter:innen Lara Schindler und Dr. Andy Schieler durch die erste hybride QiD-Werkstatt. 15 Teilnehmer:innen an der Hochschule Koblenz und 35 Teilnehmer:innen online erhielten zunächst Einblicke in aktuelle Entwicklungen des IBEB und des QiD-Ansatzes, ehe sie sich in Kleingruppen (zwei vor Ort, zwei online) zu den Themen „QiD im Alltag“, „Prozessdarstellung“, „Folgezertifizierung“ und „Puzzleteil“ kollegial austauschten. Für die hier identifizierten Stolpersteine erarbeiteten die Teilnehmer:innen kreative Lösungen (Methode: Ein Plädoyer an die Stolpersteine, QiD-Manual, S. 79). Dass der QiD-Ansatz eine Art Alltagsbewältigungswerkzeug darstellt und kein „on top“ zum Kita-Alltag, wurde in dem sehr informativen und engagierten Erfahrungsbericht von Susanne Gimbel (Leitung der Kita Herdorf) deutlich. „Qualität wird täglich hergestellt“, so die Kitaleiterin, die Frage ist nur wie. Für dieses Wie bietet der QiD-Ansatz eine Struktur und vielfältige Methoden. 

Was den QiD-Ansatz im Wesentlichen ausmacht und wie die Arbeit mit dem Ansatz in aller Kürze erklärt werden kann, erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Workshop-Moderator:innen (Sylvia Herzog, Christine Gottbehüt, Heike Huf, Lara Schindler, Dr. Andy Schieler) in Kleingruppen anhand einer Stegreif-Rede (Methode: Kommunikation erfolgreich gestalten: Stegreif-Rede, QiD-Manual, S. 98). In maximal zwei Minuten stellte jede Gruppe im Anschluss ihre Rede vor – eine starke Leistung!

Der Ablauf der gesamten QiD-Werkstatt orientierte sich an dem bekannten Säulenschaubild des Ansatzes und machte erfahrbar: der Ansatz ist eine Herangehensweise an selbst gewählte Themen, die so gemeinsam beobachtet, gemeinsam entwickelt und gemeinsam in der Praxis gestaltet werden. Ein besonderer Dank gilt Melanie Schoening und Sylvia Herzog für die omnipräsente Unterstützung bei der Durchführung der ersten hybriden QiD-Werkstatt des IBEB. Weitere QiD-Werkstätten folgen, erneut vor Ort und digital: am 09.06.2022 (Pirmasens) und 12.10.2022 (Bitburg).

  • Rollenkarte FaKiB

    Quelle: IBEB

Rollenkarte FaKiB

Zur Unterstützung der Fachkraft für die Kinderperspektive im Kita-Beirat (FaKiB) wurde eine vorläufige Rollenkarte entwickelt, die alle interessierten FaKiB in Rheinland-Pfalz für ihre Arbeit im Kita-Beirat nutzen können. Im weiteren Forschungsprozess wird die vorläufige Rollenkarte dann mit Unterstützung der im Feld tätigen FaKiB weiterentwickelt und 2023 final veröffentlicht. Die Rollenkarte ist ab sofort abrufbar.