Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

Wie kann Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz gelingen?

Diese und viele andere Fragen zu den Gelingensbedingungen von Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz wurden im Rahmen der Vorstellung der Ergebnisse zur Evaluation der Gelingensbedingungen der Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz virtuell diskutiert. In der vom IBEB durchgeführten und vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz finanzierten Studie wurden die  Gelingensbedingungen der Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz untersucht und damit die Qualität und deren Rahmenbedingungen in den Blick genommen.

An der Veranstaltung nahmen neben der Fachpraxis hochrangige Gäste wie z. B. die Abteilungsleiterin Frühkindliche Bildung im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Regina Käseberg, teil. Das Podium setzte sich aus Expert*innen wie Prof. Dr. Gabriel Schoyerer von der KSH München, Karen Schönenberg, Referentin im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Inge Losch-Engler vom Bundesverband Kindertagespflege, Dorothee Geishecker, Fachberatung für den Landkreis Mayen-Koblenz, Christine Roth-Sager, Fachberatung beim Kinderschutzbund Ludwigshafen, Jutta Neideck, Kindertagesmutter aus Mendig sowie Christina Mahle als Vertreterin der Elternperspektive zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung: Wie kann Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz gelingen?

Kita-Qualität gemeinsam entwickeln: Beispiele guter Praxis

Ab sofort können Sie die Broschüre ›Beispiele guter Praxis‹ beim verlag das netz erwerben. ›Beispiele guter Praxis‹ beinhaltet eine Aufbereitung ausgewählter Qualitäts-entwicklungsprozesse, die in rheinland-pfälzischen Kindertageseinrichtungen im Rahmen von Qualitätsentwicklung im Diskurs (QiD) durchlaufen wurden. Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen Einblicke in die Evaluations- und Reflexionsfähigkeiten einzelner Kita-Teams geben. Damit wird sichtbar, wie vielfältig der Ansatz Verwendung finden kann und, dass QiD für große ebenso wie für kleine Einrichtungen ein Gewinn für die eigene Qualitätsentwicklung sein kann. QiD lässt sich unabhängig von der Trägerzugehörigkeit einsetzen und kann die trägereigenen Qualitätsmanagementsysteme in der Praxis ergänzen. QM und QE profitieren voneinander, sobald die in der pädagogischen Praxis angedeutete ›Win-win-Situation‹ sichtbar und erfahrbar wird.

Vielfältige Verfahren der Qualitätsentwicklung und des Qualitätsmanagements für Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz

Die gesetzlich vorgegebene Sicherung und Weiterentwicklung der Kita-Qualität wird in den Kitas in Rheinland-Pfalz auf vielfältige Weise gelebt. Durch die vorliegende Präsentation sollen die einzelnen, aktuell in Rheinland-Pfalz angewendeten Verfahren der Qualitätsentwicklung und des Qualitäts-managements, einschließlich deren Spezifika, überblicksartig deutlich werden. Die vorliegende Präsentation ist im Rahmen des Beirats Qualitätsentwicklung im Diskurs entstanden. Der Beirat besteht aus vom Kita-Tag der Spitzen Rheinland-Pfalz berufenen Expert*innen zum Thema Qualität in Kindertageseinrichtungen. Die Inhalte sind mithilfe der Expertise der Beiratsmitglieder sowie durch ergänzende Recherchen des IBEB zusammengetragen worden. Die Präsentation erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das bedeutet zum einen: Bitte konsultieren Sie für weitere Informationen zum jeweiligen Verfahren die entsprechenden Herausgeber*innen. Zum anderen laden wir Sie ein, uns Ihr Verfahren mit den dazugehörigen Informationen mitzuteilen, sollte dieses noch nicht in der Übersicht berücksichtigt worden sein. Wir wünschen Ihnen mit dieser Übersicht weitere Impulse für die Qualitätsprozesse in Ihrer Kita.

Kita-Sozialraumprojekte im IBEB an der Hochschule Koblenz

  • Quelle: IBEB

Das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) berät und unterstützt vier rheinland-pfälzische Regionen bei der Vorbereitung auf die Umsetzung des neuen KiTa-Gesetzes (KiTaG).

Das neue rheinland-pfälzische Landesgesetz über die Weiterentwicklung der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege (03.09.2019) sieht unter anderem ein Sozialraumbudget mit dem Ziel des sozialen Ausgleichs vor. Um das Budget abrufen zu können, müssen die Jugendämter bis zum 01.07.2021 (Datum des Inkrafttretens des Gesetzes) dem Landesjugendamt eine Gesamtkonzeption vorlegen, die Regelungen vorsieht, wie das Budget in der jeweiligen Region verteilt wird.

Das IBEB berät und unterstützt unter der Leitung von Prof. Dr. Armin Schneider und Dr. Marina Swat mit acht weiteren Mitarbeiter*innen die Regionen Stadt Bad Kreuznach, Stadt Neuwied, Landkreis Neuwied und Landkreis Mainz-Bingen bei der Erstellung der jeweiligen Gesamtkonzeption.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung Kita-Sozialraumprojekte im IBEB

Veröffentlichung der Presse: https://diehochbegabung.blogspot.com/2020/12/hochschule-koblenz-hilft-bei.html

Lesehinweise und Materialien zum Thema Kita-Sozialräume (Sozialraumbudget) finden Sie auf unserer Website: www.hs-koblenz.de/ibeb/kita-sozialraeume

Fachtag „Qualitätsentwicklung im Diskurs“ im Kreis Donnersbergkreis

  • Ergebnisse aus den Workshops

Am 19.11.2020 fand im Kreis Donnersbergkreis der 2. Fachtag Qualitätsentwicklung im Diskurs (QiD) statt. Der Fachtag wurde jedoch nicht wie gewohnt vor Ort, sondern im digitalen Raum durchgeführt. Insgesamt nahmen 24 pädagogische Leitungs- und Fachkräfte sowie Trägervertreter*innen an der Veranstaltung zum Thema „Kita, Kinder und digitale Medien – Durchblick im digitalen Zeitalter“ teil. Nach der Begrüßung durch Jan Merk (Fachberater, Kreisverwaltung Donnersbergkreis) und Lara Schindler (wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBEB) wurden die Einrichtungen der drei Regionalgruppen gewürdigt, die ihren Schulungsprozess im QiD-Ansatz in den vergangenen Monaten erfolgreich abgeschlossen haben. Hierfür kamen die Tandems der neuzertifizierten Kitas zu Wort und berichteten eindrücklich von ihren individuellen QiD-Prozessen.

Im Anschluss daran konnten alle Teilnehmer*innen dem Fachvortrag zu digitalen Medien in der Kita von Marion Lepold (QiK Onlineakademie) folgen, die deutlich machte, wie wichtig digitale Medien für Kinder sind und welche Rahmenbedingungen zu einem verantwortungsvollen Umgang hiermit gehören. Die Inhalte des Vortrages konnten anschließend in verschiedenen Workshops vertieft werden. Der erste Workshop unter der Leitung von Dr. Marina Swat (wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBEB) setzte sich mit dem Thema „Elternabende zum Thema digitale Medien in der Kita“ auseinander, Anika Reifenhäuser (wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBEB) thematisierte in ihrem Workshop die technischen Voraussetzungen und die Ausstattung für den Umgang mit digitalen Medien, und Lara Schindler beschäftigte sich in ihrem Workshop zusammen mit den Teilnehmer*innen mit den Anforderungen an pädagogische Fachkräfte. Die Ergebnisse wurden auf einem digitalen Board festgehalten und waren so für alle Anwesenden sichtbar.

Aktuell durchlaufen zehn weitere Einrichtungen des Landkreises Donnersbergkreis den Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs.