Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

QiD-Werkstatt in Altenkirchen

  • Quelle: IBEB

  • Quelle: IBEB

  • Quelle: IBEB

  • Melanie Schmid (wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBEB) Quelle: IBEB

  • Angela Wessel (pädagogische Geschäftsführung einer Elterninitiative) Quelle: IBEB

Am 03. März 2020 nahmen annähernd 30 pädagogische Fachkräfte im Rahmen ihrer Folgezertifizierung im Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs an der 7. QiD-Werkstatt teil, die erstmals in Altenkirchen stattfand. Nach der Begrüßung durch Melanie Schmid (wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBEB) erhielten die Teilnehmer*innen Informationen zum Status Quo und den aktuellen Entwicklungen von QiD. Anschließend fand ein moderierter Austausch durch Sylvia Herzog zwischen den Teilnehmer*innen zum Thema Vernetzung über die Methode „Landkarte der Vernetzung“ zur Sicherung des Diskurses und der Weiterführung von QiD im Kita-Alltag statt. Die Ergebnisse des Austausches wurden auf Flipcharts festgehalten. Angela Wessel (pädagogische Geschäftsführung einer Elterninitiative) zeigte anhand eines diskursiv angelegten Vortrags, welche Aspekte für eine Kita als lernende Organisation im Kontext von Wissensmanagement zu beachten sind. Als Tagesabschluss präsentierte Melanie Schmid in einem Vortrag das aktuelle Projekt „QiD – Digitale Kompetenzen“, welches das Ziel verfolgt QiD durch den Einsatz einer digitalen Lernplattform zu erweitern. In einem anschließenden Austausch mit den Teilnehmer*innen wurden deren Ideen und Anregungen zur Vernetzung über digitale Formate erfasst. Für 2020 sind aktuell noch zwei weitere QiD-Werkstätten geplant: 24.06.20 in Bad Dürkheim und 30.09.20 in Bitburg.

Bundesfachkongress am 25. & 26.09.2020 in Mainz

  • Quelle: Adobe Stock

"Kita im System der Kinder- und Jugendhilfe – eine kritische Standortbestimmung“

Unseren nächsten KiTa-Kongress – diesmal ein Bundesfachkongress – werden wir gemeinsam mit dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (DV) und mit dem Pestalozzi-Fröbel-Verband e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz im Tagungszentrum des ZDF in Mainz durchführen.

2020 werden 100 Jahre Reichsschulkonferenz zu konstatieren sein. Dies bedeutet 100 Jahre Kindertageseinrichtung im Rechtssystem der Kinder- und Jugendhilfe. Das nehmen wir als Anlass für eine kritische Standortbestimmung. Bei diesem Bundesfachkongress möchten wir neben der Retrospektive der letzten 100 Jahre im Rechtssystem der Kinder- und Jugendhilfe und der Stärkung eines historischen Bewusstseins gemeinsam mit den Teilnehmer*innen eine aktuelle und zukünftige Selbstverortung des Kita-Systems in den Blick nehmen. Hierbei geht es uns beispielsweise um die Bestimmung von tragenden Strukturprinzipien und Werthaltungen des heutigen Kita-Systems. Die damit einhergehende Wertschätzung einer Verankerung im SGB VIII soll zugleich eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Fragen ermöglichen:
Was bedeutet es für das System der Kindertagesbetreuung, in der Kinder- und Jugendhilfe verortet zu sein? Und was bedeutet es für die Kinder- und Jugendhilfe, dass die Kindertagesbetreuung - als enorm wachsender Bereich - Teil der Kinder- und Jugendhilfe ist? Welches Selbstverständnis ergibt sich aus der Verankerung im SGB VIII und wird dieses von allen Protagonisten geteilt? Welche Antworten gibt das SGB VIII für das System der Kindertagesbetreuung heute und für die Zukunft?

Der Bundesfachkongress bietet mit Unterstützung von Fachexpert*innen Zugänge aus historischer, gesellschaftlicher, rechtlich-struktureller sowie fachlicher Perspektive und spiegelt die Vielfalt der Protagonisten des Systems. Hiermit schaffen wir ein Bewusstsein für die Auseinandersetzung mit der Frage: Welche historischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und fachlichen Entwicklungslinien haben die Kindertageseinrichtungen beeinflusst und wo stehen sie heute? Am zweiten Tag möchten wir auf dieser Grundlage die nachgezeichneten Perspektiven in Richtung Zukunft denken. Die Retrospektive und Standortbestimmung des Kita-Systems bilden hierbei den Ausgangspunkt für den Diskurs über aktuelle und zukünftige gesellschaftspolitische Herausforderungen.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung!

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.pfv.info

Digital gegen Corona - Antworten auf die aktuellen Herausforderungen

Mit kreativen Ideen begegnet die Kindertagesstätte Zauberwind aus Hüffelsheim unter der Leitung von Martin Mucha den aktuellen Heraus-forderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Hierzu hat das Team einen Youtube-Kanal eingerichtet. Die Idee dahinter ist es, den Kindern in dieser unsicheren und für Familien schwierigen Zeit, Halt, Freude, Bezug und Stabilität zu geben. Durch die vom Team erstellten Clips, sollen die Kinder die Beziehung zur Kita erhalten, sich erfreuen und pädagogische Inhalte vom Team speziell für sich genießen. Ebenso soll es dazu führen, dass die Eltern eine Auszeit nehmen können. In manchen Clips werden den Eltern kurze Tipps für die sicherlich schwierige und eventuelle angespannte Situation als Unterstützung mitgegeben.

Darüber hinaus realisiert die Kita einen „digitalen Live-Morgenkreis". Dabei bietet sie 4x täglich für jede Gruppe einen Videochat an. Hier können alle Kinder der Kita sich live dazu schalten und das Kita-Team gestaltet einen Morgenkreis vor der Kamera. Dieses Angebot wurde in den vergangenen Tagen bereits von mehr als der Hälfte aller Kinder der Einrichtung genutzt.

Lassen Sie sich inspirieren und schauen Sie auf dem Youtube Kanal der Kindertagesstätte Zauberwind aus Hüffelsheim vorbei.

www.youtube.com/channel/UC6jotqFW7w6ydRGz2HUR1GQ/videos

Haben Sie auch kreative Ideen, wie Sie den Herausforderungen in Zeiten des Coronavirus begegenen? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit diese auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

KitaAkademie - noch wenige Plätze frei!

Diese modular aufgebaute Fortbildungsreihe richtet sich an Kita-Träger und -Leitungen, die gemeinsam mit jeweils einem Vertreter*in an dem Lehrgang teilnehmen können. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen der Kommunal-Akademie und dem IBEB.

Ziel ist die Unterstützung bei der Verantwortung für das Management und der Umsetzung von Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen. Nach dem Besuch von 4 Modulen á 2 Tage kann das Zertifikat „Management und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen - Träger- und Leitungsqualifizierung“ erworben werden. Weitere Hinweise zu den Seminaren sowie zum Zertifikat finden sie auf der Homepage der Kommunal-Akademie.

Seminarinhalte:

  • Modul 1: Rahmenbedingungen für Träger und Leitungen, 18. & 19.03.2020 - verschoben
  • Modul 2: Träger und Leitung, 21. & 22.04.2020 - verschoben       
  • Modul 3: Qualitätsentwicklung, Evaluation in gemeinsamer Veranstwortung, 13. & 14.05.2020
  • Modul 4: Modernes Management und Leadership, 27. & 28.08.2020

der Veranstaltungsort aller Module ist Münchweiler

IBEB unterwegs in der Kita „St. Marien“ in Kyllburg

  • Erzieherin und Kita-Kinder zusammen mit dem Maskottchen Ebbi

    Quelle: IBEB

  • Foto der Räumlichkeiten der Kita St. Marien in Kyllburg, man sieht einen Besprechungstisch

    Quelle: IBEB

  • Foto von gemalten Bildern in der Kita St. Marien in Kyllburg

    Quelle: IBEB

Vertreter*innen des IBEB besuchten mit dem Maskottchen Ebbi die Kita „St. Marien“ in Kyllburg, eine Einrichtung mit 80 Plätzen, verteilt auf zwei Regelgruppen und zwei altersgemischte Gruppen, sowie 11 pädagogischen Mitarbeiter*innen in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Bitburger Land.

Der Besuch begann mit einem Rundgang durch die Einrichtung, den die Kita-Leiterin Marianne Engler-Schuster, Erzieherin Karin Johanns und die Elternvertreterin Alexandra Leppich leiteten. Die Räumlichkeiten befinden sich im ehemaligen Gebäude einer Hauptschule, welche nun von Kita und Grundschule unter dem Begriff „Haus der Bildung“ genutzt werden. Die Kinder der Kita können neben den Gruppenräumen Angebote im Wahrnehmungsraum, im Bewegungsraum, im Funktionsraum, im Schlafraum und im Außengelände wahrnehmen.

Die Besonderheit der Kita ist die gelingende Zusammenarbeit mit der anliegenden Grundschule. Diese zeigt sich unter anderem in der gemeinsamen Nutzung der Mensa sowie der gemeinsamen Lernwerkstatt. Die Lernwerkstatt ist eine materialreiche Lernumgebung, die Kinder zum Beobachten, Staunen und Experimentieren anregt. Frau Engler-Schuster betont, dass die Kooperation mit der Grundschule keineswegs durch die bloße räumliche Nähe, sondern „nur mit enger Absprache funktioniert“. Eine Durchlässigkeit mit einer hohen Transparenz sei enorm wichtig für eine gute Zusammenarbeit und eine kindgerechte Gestaltung des Übergangs.

Weitere Schwerpunkte der Einrichtung sind die alltagsintegrierte Sprachförderung und Bewegungsangebote, die von Erzieherinnen der Einrichtung sowie in Kooperation mit dem Sportverein in Kyllburg angeboten werden. Die gesunde Ernährung und die Zahnpflege haben in der Kita einen hohen Stellenwert und werden in täglich umgesetzt.

Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass die Kita nicht nur mit der Grundschule, sondern auch im Sozialraum als Familienzentrum gut vernetzt ist. Frau Alexandra Leppich zeigte sich als Elternvertreterin hoch zufrieden mit der pädagogischen Arbeit der Kita und schätzt dabei vor allem die intensive Zusammenarbeit mit der Grundschule. Darüber hinaus werden die Interessen der Eltern von der Kita geachtet und sogar konkret abgefragt. Die Elternecke im Eingangsbereich der Kita sei ebenso ein gutes Angebot.

Das Familienzentrum hat zwei Schwerpunkte: Die Familienberatung und die Familienbildung. Hier sollen die Zugänge für Bildungs- und Beratungsangeboten erleichtert werden. Die Angebote sind niederschwellig, kostenfrei und wohnortnah. Jährlich finden Angebote mit Eltern und Kindern im Sozialraum der Kindertagesstätte statt. Neben der Kooperation mit der Grundschule und dem Sportverein finden in der Kita weiter Kooperationen statt: Kreismusikschule, Familienbildungsstätte, Logopädie, Ergotherapie, Kiwi (Kinder Willkommen), Krabbelgruppe für Kinder ab sechs Monaten bis zum Eintritt in die Kita.

Der Kontakt zwischen dem IBEB und der Kita „St. Marien“ ist durch den Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs entstanden, den die Kita im Jahr 2018 erfolgreich durchlaufen hat und sich derzeit im Prozess der Folgezertifizierung befindet. 

Die Einrichtung steht gern für Hospitationsbesuche bereit.

20. Mai 2020, Fachtag: „Mit System, Taten und Akzeptanz zu rücksichtsvollen Kitas.“

Der Fachtag „Mit System, Taten und Akzeptanz zu rücksichtsvollen Kitas.“ am 20. Mai 2020 ist eine Veranstaltung des IBEB in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz. Er widmet sich der sensiblen und zugleich wichtigen Thematik der Vielfalt, die nicht zuletzt in der Kindertagesbetreuung allgegenwärtig ist. Vielfalt impliziert nicht ausschließlich die Verschiedenheit eines jeden Menschen, sondern betont vor allem, dass vielfältige Chancen bestehen, das Miteinander in der Gesellschaft und somit auch in der Kindertagesbetreuung zu leben. Dafür muss ein rücksichtsvoller Umgang mit der Individualität der Kinder und zugleich der Fachkräfte Einzug halten. Diese Thematik möchten wir in einer Vortragsserie, näher beleuchten. Zu jeder Perspektive bieten wir Ihnen einen moderierten, kontextbezogenen Diskurs sowie Tischplakate, wodurch Sie die Möglichkeit zur Reflexion der Inhalte erhalten. Weitere Informationen finden Sie hier: QiD-InVielfalt stark werden

Haben Sie Interesse teilzunehmen?

Falls für Ihre Teilnahme an der Veranstaltung eine besondere Hilfe erforderlich ist, Sie weitergehende Fragen zur Erreichbarkeit oder hinsichtlich persönlicher Anforderungen haben, können Sie uns gerne ansprechen.

Online-Anmeldung Fachtag STArK

Flyer

„(Wie) kann man heute noch Werte vermitteln?“ – Impulsvortrag von Prof. Dr. Armin Schneider beim 29. Neujahrsgespräch der Verbandsgemeinde in Prüm

Beim diesjährigen Neujahrsgespräch in Prüm lud Bürgermeister Aloysius Söhngen Prof. Dr. Armin Schneider von der Hochschule Koblenz zu einem Impulsvortrag zum Thema: „(Wie) kann man heute noch Werte vermitteln?“ ein. Im Anschluss an den Vortrag erklärte Schneider im Interview mit dem Belgischen Rundfunk, dass es wichtig sei, auf sein eigenes Handeln zu achten. Keiner ist perfekt und das sei auch nicht das Ziel. Vielmehr bedarf es einer Haltung zu schauen, wo wir Fehler machen und wie wir aus diesen Fehlern lernen können.

Weitere Informationen zum Vortrag von Herrn Schneider „(Wie) kann man heute noch Werte vermitteln?“ erhalten Sie auf der Seite des Belgischen Rundfunks

Interview von Prof. Dr. Armin Schneider mit dem Belgischen Rundfunk: