Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

12. QiD-Werkstatt am 06.10.2021 – zum fünften Mal online

  • Schaubild QiD-Werkstatt Begrüßung

    Quelle: IBEB

  • Familienwand einer Kita

    Quelle: IBEB

Im Rahmen ihrer Folgezertifizierung im Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs nahmen ca. 90 Leitungs- und pädagogische Fachkräfte an der 12. QiD-Werkstatt teil, die bereits zum fünften Mal digital über ZOOM stattfand. Nach der Begrüßung berichtete Dr. Andy Schieler (wissenschaftlicher Mitarbeiter des IBEB) über Aktuelles aus dem IBEB und im QiD-Ansatz, ehe Lara Schindler (wissenschaftliche Mitarbeiterin des IBEB) die Teilnehmer:innen über den aktuellen Stand im Projekt „QiD – Digitale Kompetenzen“ informierte. Anschließend erhielten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit zum offenen kollegialen Austausch in Kleingruppen über die Themen „QiD-Folgezertifizierung“, „QiD und OpenOlat“, „QiD und KiTaG“, „QiD im Alltag“ sowie „QiD und Kita-Beirat“. Im Folgenden gab Tanja Feltes (Leitung der kommunalen Kita „Kleine Honiglecker“ in Spangdahlem) in einem kurzweiligen Erfahrungsbericht Einblicke in Wege der Beteiligung von Kindern und Familien im Rahmen von Qualitätsentwicklung im Diskurs. Hierbei berichtete sie beispielhaft von den Familienwänden („So lebe ich!“) in der Einrichtung, die zeigten, wer alles zur Familie der Kinder und Fachkräfte gehört und die Unterschiedlichkeit der Familien deutlich machte. Das Thema Partizipation von Kindern wurde nach der Mittagspause in vier verschiedenen Workshops aufgegriffen und mit Blick auf die Themen Beschwerdemanagement (Sylvia Herzog), Verantwortlichkeiten (Alexandra Ulrich-Uebel), Haltung (Lara Schindler) und Unterstützungsmöglichkeiten (Dr. Andy Schieler) diskutiert und schließlich im Plenum zusammengetragen. Die Ergebnisse wurden anhand eines Onlineboards festgehalten. Die QiD-Werkstätten im Jahr 2022 finden voraussichtlich hybrid (digital und vor Ort) statt.

Vier QiD-Fachtage in vier rheinland-pfälzischen Regionen im September 2021

  • QiD Logo

    Quelle: IBEB

In dem Landkreis Südwestpfalz (02.09., digital), der Stadt Kaiserslautern (15.09., vor Ort) sowie den Landkreisen Altenkirchen (16.09., digital) und Neuwied (23.09., digital) fanden im September 2021 Fachtage im Rahmen von Qualitätsentwicklung im Diskurs statt. Hierbei standen verschiedene Themen auf dem Programm. Mit Bezug zum Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz setzten sich die Teilnehmer:innen aus der Südwestpfalz und in Kaiserslautern durch Vorträge und Workshops mit dem Thema Kita-Sozial(raum)arbeit auseinander. Deutlich wurde unter anderem die Bedeutung der konzeptionellen Zusammenarbeit einschließlich der Rollenklarheit zwischen Kita-Fachkräften und Kita-Sozialarbeiter:innen. Als Vorteile der Kita-Sozialarbeit wurde unter anderem benannt, dass Eltern und Familien nun Ansprechpartner:innen vor Ort haben und keine langen Wege auf sich nehmen müssen.

Im Landkreis Altenkirchen stand das Thema der digitalen Mediennutzung in der frühen Kindheit im Mittelpunkt. Die Relevanz der digitalen Mediennutzung mit Kindern und in Kindertageseinrichtungen wurde zunächst in einem Vortrag herausgestellt und anschließend in Workshops mit Blick auf Visionen zur digitalen Beobachtung und Dokumentation, Organisationsentwicklung sowie Medienerziehung und Elternarbeit diskutiert und praktische Gestaltungs- und Anwendungsmöglichkeiten herausgearbeitet. Im Landkreis Neuwied wurde die Gestaltung der Übergänge von der Kita zur Grundschule aufgegriffen und von Vertreter:innen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet (Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Kita-Leitung, Grundschulleitung, ADD Koblenz, Kreiselternausschuss). Die dabei benannten Herausforderungen und Gelingensbedingungen der Übergangsgestaltung diskutierten die Teilnehmer:innen in Workshops. Deutlich wurde hierbei, dass bereits vielerorts erfolgreiche Kooperationen bestehen. Hierfür seien ein regelmäßiger Dialog zwischen beiden Institutionen sowie eine kontinuierliche Konzeptarbeit ein wichtiger Nährboden für eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Kinder und Familien. Der gemeinsame Blick beider Institutionen auf die Kinder und deren Beteiligung sei dabei „ein Muss“.

  • Logo Podcast

    Quelle: IBEB

  • Zeichnung genervtes Kind mit Kopfhörern

    Quelle: IBEB

Neuer IBEB-Podcast: Mit dem Kopf gehört!

Erstmalig am 01.10.2021 erscheint unser neuer Podcast „kopfgehört – IBEB im Gespräch“.

Mit dem Podcast nutzt das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) ein zeitgemäßes Medium, um einmal mehr einen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu leisten. Hierzu werden Expert:innen zu verschiedenen praxisrelevanten Themen eingeladen, um gemeinsam mit einer:m Mitarbeiter:in des IBEB ins Gespräch zu kommen.

Realitätsnah, praxisorientiert, wissenschaftlich fundiert und humorvoll werden im Audio-Podcast Themen besprochen, die das Feld der Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit beschäftigen. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Interviewsituation, sondern – ganz im Sinne des Titels – um ein offenes und authentisches Gespräch.

Der Podcast "kopfgehört - IBEB im Gespräch" ist auf Spotify – auch über die Spotify-App – abzurufen und erscheint dreimal im Jahr.

In unserer ersten Folge „Einfach nervig!“ – ganz normales Verhalten bei Kindern?! sprechen wir mit der Psychologin und Professorin Dr. Rieke Hoffer. Wir wollen wissen, was nerviges Verhalten bei Kindern eigentlich ist, wie es entsteht und unter welchen Umständen es ganz normal ist. Dabei erfahren wir auch, dass das Erleben von nervigem Verhalten oft mit der eigenen Perspektive zu tun hat, und dass wir manchmal zu schnell und unbedacht mit dem Begriff „normal“ hantieren. Wenn Sie mögen, dann hören Sie gerne rein! Denn: Ungehört gehört sich nicht!

Kita zwischen Bildung und Fürsorge – Bundesweiter Kongress zur kritischen Standortbestimmung

  • Moderatorin Inge Michels und Co-Moderatorin Lara Schindler

    BFK 2021, Moderatorin Inge Michels und Co-Moderatorin Lara Schindler, Quelle: IBEB

  • Future Skills

    Future Skills, Quelle: IBEB

Koblenz/Berlin. Seit über 100 Jahren ist die Kindertagesbetreuung dem System der Kinder- und Jugendhilfe zugeordnet, während die Schule im Bildungssystem verortet ist. Wie sich die beiden Systeme entwickelt haben, was die aktuellen Fragen und Herausforderungen angeht und ob es in der Zukunft andere Zuordnungen geben muss, war Gegenstand eines virtuellen Kongresses. Die über 300 Teilnehmenden folgten einer Einladung des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB), dem Pestalozzi-Fröbel-Verband e.V. (PFV) und dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV).

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier.

  • Cover des Buches

    Quelle: IBEB

Neues Praxishandbuch erschienen: Nachhaltige Kita-Sozialräume – gemeinschaftlich entwickeln

In nahezu allen Bildungsplänen, -programmen und -empfehlungen der Bundesländer ist von einer Sozialraum- bzw. Lebensweltorientierung die Rede. Immer mehr Bundesländer vergeben zur Finanzierung Sozialraumbudgets.

Für das Praxishandbuch haben sich über 20 Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammengefunden, um das Thema sowie Konzeptionsmöglichkeiten eines sozialen Raums rund um die Kita vorzustellen. Sie geben Arbeitshilfen und Tipps zur Umsetzung.

EECERA Online Festival 2021 – IBEB zum dritten Mal vertreten

  • Logo EECERA Online Festival 2021

    Quelle: EECERA

Die ursprünglich für 2020 in Zagreb, Kroatien, geplante internationale Konferenz der European Early Childhood Ecucation Research Association (EECERA) wurde in diesem Jahr erstmals online durchgeführt. Nach 2017 (Bologna, Italien) und 2019 (Thessaloniki, Griechenland) ist das IBEB bereits zum dritten Mal mit eigenen Beiträgen international vertreten. Gemeinsam mit Wissenschaftler:innen aus Kroatien, Spanien und England leistete Dr. Andy Schieler im Rahmen eines zehnminütigen PED-Talks einen Beitrag zum Thema „Collective decision-making: The art of democracy“, in dem die Kunst der gleichberechtigten Beteiligung verschiedener Perspektiven an Entscheidungsprozessen thematisiert wurde. Darüber hinaus berichtete das IBEB im Rahmen eines Symposiums mit Kolleg:innen aus Dänemark und England von den Evaluationsergebnissen zum Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs als eine Form demokratischer Qualitätsentwicklung („An empirical description of democratic quality development“), bei der die Nutzer:innen des Ansatzes vielfältige Auswirkungen auf ihren pädagogischen Alltag beschreiben. Alle Beiträge wurden im Vorfeld per Videokonferenz aufgezeichnet und stehen den Teilnehmer:innen der EECERA 2021 auf einer Online-Plattform zur Verfügung.

IBEB-Diskursforum: Wenn Generalist:innen zu Spezialist:innen werden

  • Horizontale Karrieren

    Quelle: IBEB

Mit dem Titel „Wenn Generalist:innen zu Spezialist:innen werden: Funktionsstellen in Kitas als Zeichen der Professionalisierung?“ ging das IBEB-Diskursforum in die nächste Runde. Die Impulsgeber:innen Prof. Dr. Bernhard Kalicki vom Deutschen Jugendinstitut, Susanne Skoluda vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und Ingo Klein von der GEW Rheinland-Pfalz beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. So wurden sowohl die Qualitätsentwicklung, die Fachkräftegewinnung und -bindung, die neue Fachkräftevereinbarung als auch die Gelingensfaktoren für Spezialisierungen von Fachkräften in den Blick genommen. Mit dabei waren außerdem verschiedene Akteur:innen aus dem Feld der Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit aus Rheinland-Pfalz, die gemeinsam mit den Impulsgeber:innen verschiedene Fragestellungen diskutierten. Wie kann es zum Beispiel gelingen, über die Funktionsstellen zur Professionalisierung und zur Fachkräftebindung beizutragen? Welche Risiken können im Kontext von Funktionsstellen entstehen? Und wie können bei allem Fortschritt auf Seiten der pädagogischen Fachkräfte auch die Kinder mit einbezogen werden? Im Ergebnis wurde klar, dass Funktionsstellen in Kitas zwar viel Potential bergen, dass sie aber gleichzeitig auch alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellen, wenn sie als Zeichen der Professionalisierung gesehen werden wollen. Eine ausführliche Zusammenfassung können Sie in unserer Dokumentation nachlesen.

Weitere Informationen zu den IBEB-Diskursforen finden Sie in unserer Rubrik IBEB-Diskursforen

  • Verabschiedung Regina Käseberg

    Quelle: IBEB

Abschied: Regina Käseberg verlässt den IBEB-Beirat

Regina Käseberg verabschiedet sich aus dem IBEB-Beirat. Nach ihrer mehr als fünfjährigen Tätigkeit im IBEB-Beirat wird Käseberg im Herbst 2021 auch ihre Stelle als Leiterin der Abteilung „Frühkindliche Bildung“ des Ministeriums für Bildung RLP aufgeben und in den Ruhestand wechseln. Im Rahmen der Vorstandssitzung am 06.09.2021 in Mainz konnte die Volljuristin persönlich von Institutsdirektor Prof. Dr. Armin Schneider verabschiedet werden. Ein großes Dankeschön gilt ihrem stets konstruktiven Engagement für das IBEB, ihrer zuverlässigen Begleitung und ihrer kritisch-fundierten Auseinandersetzung mit sämtlichen Themen aus dem Bereich der frühen Bildung.