Prof. Georg A. Poensgen
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Das Haus der drei Religionen

Bearbeiterin Daria Rossova, (Das Projekt wurde mit dem Hochschulpreis der Bauwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz, 2014 ausgezeichnet.)

Nach dem Autor Peter Senge gilt, dass jede individuelle Ansicht eine einzigartige Perspektive auf eine größere Realität eröffnet. Insofern sagt er, dass, "...wenn ich die Welt "MIT IHREN AUGEN" sehe, und sie die Welt "MIT MEINEN AUGEN" sehen, werden wir beide erkennen, was wir allein niemals entdeckt hätten."

In einer Zeit wo viele Menschen wegen politischer Unruhen Ihre Heimat verlassen müssen oder vertrieben werden, wo Kriege ein kulturelles und geistiges Zusammenleben unmöglich machen, wo aber auch in Zukunft das Zusammenleben auf immer weniger Raum eine immer größere Herausforderung spielt, kam der Gedanke ein Haus für mehrere Religionen zu schaffen. Dieses Haus soll einerseits ein "geistiges Zuhause" schaffen für Menschen mit unterschiedlichen Konfessionen und andererseits soll dieses Haus städtebaulich als auch gesellschaftlich integrieren, in einem Quartier mit öffentlichen und privaten Einrichtungen". Neben Läden, Cafés, und Ateliers, sollen hier Wohnungen für junge und ältere Menschen entstehen. Als Grundstück eignet sich das ehemalige Grundstück des Dominikanerklosters an der Weißergasse. Hier ist ein Gebäudekomplex so zu errichten, das für die drei Parteien genügend "Raum" zur Entfaltung Ihrer religiösen Absichten entsteht. Der Fokus soll auf die Sakralräume gelegt werden, die nebenstehenden Gebäude mit den Öffentlichen Institutionen und dem des Wohnens sollen sich in die bestehende Stadtstruktur einfügen. Das Peter-Altmeier-Ufer soll mit Aufenthaltsqualitäten zum Moselufer hin gestaltet werden. Der erste Teil der Bearbeitung soll sich mit der städtebaulichen Integration des neuen Quartieres befassen. Im zweiten Teil der Aufgabe liegt der Fokus die architektonischen und räumlichen Zuordnungen der jeweiligen Funktionen.