Prof. Georg A. Poensgen
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Freespace - Seminar zur Exkursion nach Venedig

 

freespace

Freiraum beginnt im Kopf. Da gibt es keinen Zweifel. Ein erster Gedanke zu einem Gebäude-entwurf, zu einer Lebensplanung, zu einer kreativen Schaffensphase … findet stets im Hinterstübchen statt. Wenn der Wille besteht, findet dieser Freiraum seine Gestalt in der konkreten Realität.(...) „In der heutigen Zeit dreht sich beim Bauen alles um Rentabilität und Kosten, Flächeneffizienz und Achsraster, Innovation und Modernität, Nachhaltigkeit und Wärmedämmung, Termine und gestörte Bauabläufe, Flexibilität und Funktionalität, Energieeinsparung und zukunftsfähige Technik, BIM und BUS und noch viele, viele andere Nebensächlichkeiten. Die notwendige Auseinandersetzung mit diesen Themen beherrscht die Wahrnehmung und behindert die Arbeit. Nur die Thematisierung des architektonischen Wesens schafft den seltenen und notwendigen Freiraum zur Konzentration auf die kulturellen Notwendigkeiten. Dieser wunderbare Denkraum der Freiheit beinhaltet die eigentliche Aufgabe unseres Metiers: eine ideale Welt aus Schönheit, Poesie, Vernunft – und musischem Rhythmus.“ (Paul Kahlfeld) Freiraum ist also immer auch eine Herausforderung – ihn mit einem Experiment zu füllen die vielleicht mutigste und kreativste Art. Nutzbar machen und gestalten, gleichzeitig Freiraum lassen für das Wachsen von Ideen (und Bäumen), dies zu verfolgen.

(Auszüge aus BerührungsPUNKTE-Die Kommunikationsinitiative für Architekten, Magazin 33)

 

Aufgabenstellung

Finden Sie einen Raum in der Stadt (Koblenz oder eine andere Stadt, die Sie gut kennen), der Nutzungsneutral ist, dem keine Nutzung innewohnt. Analysieren Sie den Raum. Welche Qualitäten gibt es? Welche Schwachpunkte hat der Raum? Wie ist die Zugangssituation? Wie ist der Raum strukturiert? Entwickeln Sie aus dieser Analyse eine Intervention für den Raum. Wie kann man den Raum stärken? Was könnte man verbessern oder verändern, um eine Qualität zu erhalten? Können die vorhandenen Qualitäten gestärkt werden?