Energiemanagement-Unternehmen Eaton unterstützt Leistungselektronik-Labor der Hochschule Koblenz

24.11.2022

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70 Prozent aller elektrischen Energie weltweit werden in elektrischen Maschinen umgesetzt, dabei betragen die Anschaffungskosten einer elektrischen Maschine nur einen minimalen Bruchteil der Gesamtlebensdauerkosten – bis zu 99 Prozent sind Energiekosten, die durch den Betrieb entstehen. Durch den Einsatz von sogenannten Frequenzumrichtern lassen sich diese Betriebskosten deutlich reduzieren. An der Hochschule Koblenz erhielten Studierende in der Vorlesung Leistungselektronik 2 im Rahmen der Schwerpunktprofessur „Nachhaltigkeit im Ingenieurwesen“ in Kooperation mit dem Energiemanagement-Unternehmen Eaton aus Bonn eine Anwenderschulung zum Thema Frequenzumrichter. Die Firma stellte der Hochschule außerdem zehn der Geräte für das Leistungselektronik-Labor zur Verfügung.

  • Bei der symbolischen Übergabe der Frequenzumrichter: Prof. Dr. Johannes Stolz (Hochschule Koblenz) mit Reza Emami (Eaton). (Foto: Hochschule Koblenz/Evers)

  • Lehrgangsleiter Bernhard Teepe vor den Studierenden. (Foto: Eaton/Emami)

Reza Emami, Absolvent der Hochschule Koblenz und mittlerweile Ingenieur bei Eaton, präsentierte gemeinsam mit Bernhard Teepe vom firmeneigenen Trainingszentrum die Dimensionierung, richtige Parametrierung und technischen Möglichkeiten von Frequenzumrichtern. Dabei handelt es sich um Geräte, die aus der speisenden Wechselspannung eine andere Wechselspannung erzeugen können. „Leider sind immer noch viele Antriebe im ungesteuerten Betrieb im Einsatz, welche für einen funktionierenden Prozess mechanisch gedrosselt werden müssen. Dies sorgt für höhere Kosten in den Unternehmen. Durch den Einsatz von Frequenzumrichtern gewinnen diese Antriebe jedoch an Funktionalität und können signifikant Energie einsparen“, erklärte Bernhard Teepe. In praxisnahen Beispielen zeigte er die Anwendungsmöglichkeiten beim Betrieb, der Inbetriebnahme und der Fehlersuche. Dabei gab der Experte den Studierenden auch Tipps, wie man bei Vor-Ort-Inbetriebnahmen auch aus nicht optimal ausgelegten Frequenzumrichtern noch das Beste herausholen kann.

Prof. Dr. Johannes Stolz aus dem Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule freute sich über die Firmenspende von zehn Frequenzumrichtern für das Leistungselektronik-Labor. „Damit kann die sehr praxisnahe Ausbildung im Labor nochmals verbessert werden“, betonte er.

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