Aktuelles Müll und Vandalismus auf FH-Gelände

Koblenz - Höhr-Grenzhausen - RemagenKoblenz, 15.08.2001Nr. 41/PG Gerade in der jüngsten Vergangenheit häufen sich die Beschwerden. Müll, Verschmutzungen und Vandalismus sind auf dem Gelände des Fachhochschulneubaus in der Konrad-Zuse-Straße fast schon an der Tagesordnung. Soviel steht fest: Der Grund hierfür liegt nicht im Studienbetrieb.

Koblenz - Höhr-Grenzhausen - RemagenKoblenz, 15.08.2001Nr. 41/PG Gerade in der jüngsten Vergangenheit häufen sich die Beschwerden. Müll, Verschmutzungen und Vandalismus sind auf dem Gelände des Fachhochschulneubaus in der Konrad-Zuse-Straße fast schon an der Tagesordnung. Soviel steht fest: Der Grund hierfür liegt nicht im Studienbetrieb.

"Die meisten Vorfälle ereignen sich gegen Abend oder sogar nachts", weis Peter Deurer von der Hausverwaltung der Fachhochschule Koblenz. Seine Mitarbeiter sammeln morgens früh säckeweise leere Bierdosen, Kartons und Lebensmittelreste zwischen Bäumen und Sträuchern sowie auf dem Parkplatz. Aus dem Teich "angeln" sie tagtäglich den Abfall, der vor allem den Fischen zu schaffen macht. Darüber hinaus werden beispielsweise das Kunstwerk vor dem Haupteingang sowie der Außenprüfstand des Labors für Elektromagnetische Verträglichkeit – laienhaft auch "UFO-Landestation genannt - gerne für Turnübungen missbraucht. Ein Umstand, der vor allem dem FH-Präsidenten Prof. Dr. Peter Frings Kopfzerbrechen bereitet, denn neben der Sachbeschädigung sind damit natürlich auch Gefahren für die "Kletterkünstler" verbunden. Gut gemeinte Appelle, damit aufzuhören, verhallen bislang meist ungehört.


"Bei der Planung des Neubaus waren wir eigentlich immer dafür, unser Gelände für Spaziergänger offen zu halten", betont FH-Präsident Prof. Dr. Peter Frings. "Nach den jüngsten Erfahrungen tragen wir uns allerdings mit dem Gedanken, die Außenanlagen im Zuge der Realisierung des zweiten Bauabschnitts einzäunen zu lassen." Frings appelliert vor allem an die Anwohner auf der Karthause, ein wachsames Auge auf die FH zu haben. "Ich persönlich fände es sehr schade, wenn unsere Nachbarn hier nicht mehr spazieren gehen könnten", so der FH-Präsident.