Presse ALP-GirlsDay am RheinAhrCampus

Beim Girls´Day am RheinAhrCampus Remagen haben sich 14 Schülerinnen als Game-Designerinnen ausprobiert. Voller Kreativität entwickelten die Mädchen ein Computerspiel, das sie anschließend mit Alltagsgegenstände sowie Obst und Gemüse steuern konnten. Dabei half ihnen Scratch, eine Programmiersprache, die ähnlich wie Lego aufgebaut ist. Es gibt Bausteine, die jeweils eine Funktion haben und passend zusammengestellt werden müssen. Dabei verwendeten sie das MakeyMakey-Board, eine kleine Platine, mit der man leitfähige Objekte aus dem Alltag in Computertasten umwandeln kann. Ein Löffel aus der Küchenschublade, eine Gurke oder ein Apfel können zum Beispiel den Cursor auf dem Bildschirm nach oben und unten bewegen.

  • Foto: ALP

  • Foto: ALP

Die Teilnehmerinnen waren begeistert. So erklärte Lena, Schülerin der 8. Klasse vom Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler, die zuvor noch nie Computer programmiert hat: „Es hat viel Spaß gemacht und es war sehr abwechslungsreich“. Ihre Mitschülerin Jule ergänzt: „Es war spannend zu sehen, wie einfach programmieren ist. Man muss allerdings sehr genau sein.“

Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts leiteten den Workshop und waren beeindruckt vom Ideenreichtum der Teilnehmerinnen. „Die Schülerinnen haben nicht nur das umgesetzt, was vorgegeben war, sondern waren äußerst kreativ und haben das Spiel gut weiterentwickelt“, berichtete Johanna, Studentin der Biomathematik. Die Mentorinnen sind alle Studentinnen eines MINT-Faches am RheinAhrCampus Remagen. Sie informierten die Schülerinnen auch über ihre Studiengänge und die damit verbundenen Berufsmöglichkeiten. Christiana Hoerster, ALP-Projektleiterin am Campus Remagen, legte den Teilnehmerinnen ans Herz, zu schauen, was in ihnen steckt, wo ihr Potential liegt, was ihnen Spaß macht und ihre Studiengangs- und Berufswahl unabhängig von Rollenklischees danach auszurichten.

Das Ada-Lovelace-Projekt wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration und das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit sowie dem Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.