Presse Arbeitsgruppe Softwaretechnik für Industrie 4.0 der Hochschule Koblenz besuchte die Hannovermesse

Nach ihrer virtuellen Ausgabe im vergangenen Jahr konnte die als Industriemesse von internationaler Bedeutung bekannte Hannover Messe diesmal wieder in Präsenz stattfinden. Die Arbeitsgruppe Softwaretechnik für Industrie 4.0 um Prof. Dr. Wolfgang Kiess vom Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule Koblenz besuchte die Veranstaltung, um sich über neue Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 zu informieren und die Vernetzung der Hochschule Koblenz mit der Wirtschaft weiter auszubauen. Mit einer Reichweite bis in die Politik: So weckte ein Projekt unter Beteiligung eines Doktoranden der Hochschule Koblenz sogar das Interesse von Bundeskanzler Olaf Scholz.

  • Von links: Hendrik Solscheid, Wolfgang Kiess, Eike Lyczkowski, Tim Farnschläder, Manuel Utsch. (Foto: SEW EURODRIVE)

„Die Hannover Messe ist für den Fachbereich Ingenieurwesen fachlich natürlich hochrelevant. Und die Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 sind auch spannend für das, was wir in der Lehre vermitteln“, betonte Kiess, „besonders aufgefallen ist uns der fortschreitende Trend, bestehende Industrie-Anlagen mittels Gateways einfach an die Cloud anzubinden. Von globalen Konzernen bis hin zu kleinen Nischenanbietern finden sich Lösungen und Hardware, die dafür entworfen wurden.“

Auf die Messe wurde der Professor für Softwaretechnik für Industrie 4.0 begleitet von Manuel Utsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter aus dem Interdisziplinären Institut für Digitalisierung (IIFD), Tim Farnschläder, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Ingenieurwesen, Hendrik Solscheid, wissenschaftlicher Mitarbeiter im DigiMit² Kompetenzzentrum sowie Doktorand Eike Lyczkowski, den Prof. Wolfang Kiess bei seiner Promotion betreut.

Lyczkowski arbeitet als Doktorand bei SEW-EURODRIVE aus Bruchsal, wo er verantwortlich für die Kommunikation von Automatic Guided Vehicles (AGV) via 5G ist. Er war auch als Teil des SEW-Teams an dessen Stand auf der Hannover Messe präsent. Die dort gezeigte Demonstration entstammt dem efeuCampus Projekt in Bruchsal, wo mittels autonomer Lieferroboter eine automatische, urbane Güterlogistik auf der letzten Meile realisiert wird. Autonome Lieferroboter stellen beispielsweise Pakete zu und holen Abfall ab. Weitere Einsatzmöglichkeiten der Technologie bestehen in der Matrixproduktion in Industrieprojekten.

Dass Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem Messerundgang den SEW-Stand besuchte und sich informierte, freute Prof. Dr. Wolfgang Kiess besonders: „Die gezeigten Demonstrationen im Bereich 5G Mobilfunk waren sehr spannend. Dabei war ich sehr stolz auf meinen Doktoranden, der am Aufbau des SEW-Demonstrators beteiligt war, den sich der Bundeskanzler dann auch angesehen hat.“

Ebenso zeigte sich Hendrik Solscheid, der im DigiMit² Kompetenzzentrum verantwortlich für den DigiTruck ist, begeistert vom Angebot auf der Hannovermesse: „Die Messe bietet die perfekte Möglichkeit, neue Demonstratoren für den DigiTruck zu entdecken.“ Die Delegation der Arbeitsgruppe Softwaretechnik für Industrie 4.0 besuchte auch den Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz.