Aktuelles Vielfalt gestalten – Hochschule Koblenz erneut zertifiziert

KOBLENZ. Die Hochschule Koblenz ist erneut mit dem Zertifikat „Diversity-Audit Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes ausgezeichnet worden. Nach der erfolgreichen Re-Auditierung hat sie sich neue Ziele gesetzt, um das Diversity-Management an der Hochschule Koblenz noch weiter auszubauen.

  • RheinMoselCampus in Koblenz, Foto: Thomas Zilch

Die Hochschule Koblenz berücksichtigt Internationalität, Geschlechtergerechtigkeit und nicht-traditionelle Hochschulzugänge und bindet Studierende in Entscheidungsprozesse und demokratiefördernde Aktivitäten ein. Deutschkurse im Labor für Studierende im Ingenieurwesen, genderneutrale Toiletten wie auch die jährliche Woche der Demokratie sind nur einige Beispiele für das Diversity-Management der Hochschule Koblenz.

„Vielfalt wird bei uns an der Hochschule nicht nur großgeschrieben, sondern auch jeden Tag durch die Mitarbeitenden und die Studierenden gelebt. Wir betrachten Diversität und Chancengleichheit als wertvolles Gut“, betont der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Bosselmann-Cyran, „es ist für uns selbstverständlich, Hochschulangehörige aus den verschiedensten Diversitätskontexten bei uns willkommen zu heißen.“

Die erste Verleihung des Zertifikats erfolgte 2016, nachdem die Hochschule Koblenz eine zweijährige Auditierung durchlaufen hatte. Das Zertifikat, welches auf dem Programm „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ basiert, wurde zu diesem Zeitpunkt deutschlandweit von fünf Hochschulen durchlaufen. Die Hochschule Koblenz gehörte somit zu den ersten Hochschulen, die auditiert wurden.

Prof. Dr. Daniela Braun, Vizepräsidentin für Lehre und Diversity an der Hochschule Koblenz, ist sehr erfreut über die erneute Auszeichnung: „Wir haben uns bewusst für den Prozess der Re-Auditierung entschieden und in Kauf genommen, dass die Prüfungskommission unser Diversity-Management genau unter die Lupe nehmen wird. Ziel der ersten Auditierung war es, noch vorhandene Schwachstellen zu erkennen und auszuräumen. Die Re-Auditierung zeigt, dass uns das gelungen ist. Nun gilt es, die Weiterentwicklung voranzutreiben.“