17. September 2025
News
Gelungene Premiere: Erster Science Slam am Campus Höhr-Grenzhausen begeistert Publikum
Mit über 90 Gästen feierte der erste Science Slam am Campus Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz eine rundum gelungene Premiere. In lockerer Atmosphäre wurde das traditionsreiche keramische Winter-Kolloquium, das den Standort über mehr als fünf Jahrzehnte prägte, erfolgreich in ein modernes Veranstaltungsformat überführt.
Gefördert durch den Förderverein der Hochschule für Keramik e. V. erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Abend voller kurzweiliger wissenschaftlicher Vorträge rund um Keramik, Kunst, Forschung und Industrie. Ziel der Veranstaltung war es, die vielfältige Arbeit am Campus Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz, am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) sowie in den umliegenden Forschungsinstituten sichtbarer und zugänglicher zu machen - mit großem Erfolg.
Die Vortragenden präsentierten ihre Themen in kurzen Science-Slam-Beiträgen unterhaltsam, verständlich und mit viel persönlichem Engagement. Anders als bei klassischen Science Slams stand dabei nicht der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund. Es gab keine Punktevergabe und keinen Gewinner des Abends. Stattdessen sollte der Gedanke einer starken keramischen Gemeinschaft in den Fokus rücken und am Campus Höhr-Grenzhausen eine Bühne für Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen entstehen.
Das Publikum zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Themen und der lockeren Atmosphäre. Von moderner Werkstoffforschung über künstliche Intelligenz bis hin zu künstlerischen Fragestellungen rund um Glas und Wahrnehmung spannte sich der Bogen der Vorträge. Die sehr positiven Rückmeldungen bestätigten den Organisatoren, dass das neue Format eine echte Bereicherung für den Standort darstellt.
Auch nach dem offiziellen Programm blieb der Campus belebt: Bei Pizza und Getränken wurden die Gespräche bis in die späten Abendstunden fortgeführt. Studierende, Forschende, Mitarbeitende und Gäste kamen miteinander ins Gespräch und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch.
Das Fazit des Abends: Das Interesse an der Wissenschaft ist riesig, wenn man sie greifbar macht. Der Science Slam hat ein starkes Zeichen gesetzt, dass Wissenschaftler raus aus ihrem ‚stillen Kämmerlein‘ und rein in den Dialog mit den Menschen müssen. Von diesem direkten Austausch profitieren am Ende alle – das Publikum durch neues Wissen und die Forschung durch neue Impulse.
Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist bereits fest eingeplant.
7,8 Mio. Euro für die Forschung am 3D-Druck von Keramik!
Am 01.11.2025 startete das neue Forschungsprojekt „Nachhaltige Additive Fertigung von Keramik: Integration von Künstlicher Intelligenz und Optimierung von Prozess- und Ressourceneffizienz (3DKI)“.
In dem Verbundprojekt arbeiten insgesamt fünf Partner interdisziplinär daran, den 3D-Druck von Keramik voranzutreiben, nachhaltig zu gestalten und Künstliche Intelligenz in alle Bereiche der Prozesskette zu integrieren.
Der Campus Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz, die Arbeitsgruppe Technische Chemie und die Forschungsgruppe Software Engineering der Universität Koblenz, das Forschungsinstitut für Glas | Keramik GmbH in Höhr-Grenzhausen und der Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier freuen sich, dass ihre Forschung in den kommenden drei Jahren durch das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWVLW) sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit insgesamt ca. 7,8 Mio. Euro kofinanziert werden.
Wir knüpfen damit an das erfolgreiche Vorgängerprojekt zum Aufbau eines Kompetenzzentrums zur additiven Fertigung anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe an, das – ebenso wie das neue Projekt – durch MWVLW und EFRE gefördert wurde.
Alle Beteiligten bedanken sich ganz herzlich bei der Europäischen Union und dem Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz für das Vertrauen und die Förderung.
Bild (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dorit Schumannn, Prof. Dr. Stefan Wehner, Daniela Schmitt (Staatsministerin), Prof. Dr. Karl Stoffel, Dr. Nadja Kratz
WesterWaldCampus erfolgreich auf dem International Colloquium on Refractories
Am 17 und 18. September reiste die Arbeitsgruppe "Feuerfest" des Campus Höhr-Grenzhausen, wie jedes Jahr zur ICR nach Aachen um sich über die neusten Trends in der Feuerfestindustrie zu informieren.
Dabei präsentierten mehrere unserer Forschenden selber neuste Erkenntnisse aus aktuellen Forschungsprojekten dem Fachpublikum.
Besonders erfolgreich waren Thekla Stein und Florian Holleyn, die sich mit Beiträgen am Format des „Poster Pitches” beteiligten. In diesen sollten in ca. 1-minütigen Pitches das Interesse des Publikums am eigenen Poster geweckt werden. Sowohl der Pitch als auch das Poster wurden von einer Fachjury bewertet.
Für sein Poster zum im Herbst startenden Projekt „3DKI” wurde Florian Holleyn mit dem zweiten Platz geehrt. Noch besser machte es Thekla Stein, die mit ihrem Poster zu den potenziellen Vorteilen des Trajektionsmischens den Posterwettbewerb gewinnen konnte.
Insgesamt war es für die Arbeitsgruppe erneut eine sehr erfolgreiche Konferenz mit interessanten Gesprächen mit Projekt- und Industriepartnern. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!













