News Hochschulcampus im Westerwald – Studium mit Zukunft: Einschreibung läuft

Das Gute liegt oft näher als man glaubt: Mit einem Studium der Werkstofftechnik Glas und Keramik in Höhr-Grenzhausen sind beste berufliche Aussichten programmiert, weil die Nachfrage nach Ingenieurinnen und Ingenieuren dieser Fachrichtung dreimal so groß ist wie die Anzahl der Absolvierenden. Derzeit und noch bis Ende September besteht die Möglichkeit, sich am WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz dafür einzuschreiben.

  • Impression aus einem Labor der Werkstofftechnik Glas und Keramik (Foto: Hochschule Koblenz/Gloger)

Das abwechslungsreiche, ingenieurtechnische Studium der Werkstofftechnik Glas und Keramik zeichnet sich insbesondere durch seine hohe Praxisorientierung aus. Kleine Semester ermöglichen eine gezielte und intensive Ausbildung. Die Professorinnen und Professoren kennen ihre Studierenden und betreuen diese nahezu individuell. Die enge und außergewöhnlich gute Vernetzung zu Industrie und Forschung ermöglicht den Studierenden, frühzeitig Kontakte zu den Unternehmen zu knüpfen, um dort ihre Abschlussarbeiten schreiben und ihren beruflichen Einstieg finden zu können. Sowohl die Bachelor- als auch die Masterstudierenden haben exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Warum sind Keramikexpertinnen und -experten international so gefragt, sowohl in der Industrie als auch in der Forschung? Die Bedeutung liegt im Werkstoff selbst und beruht auf der Kombination seiner hervorragenden Eigenschaften: Geringes Gewicht bei hoher chemischer und Hitze-Beständigkeit. Keramische Werkstoffe sind heute notwendige Bestandteile von Anlagen der Metallurgie, Chemie und Energieerzeugung. Die Automobilindustrie setzt sie aufgrund ihrer hohen Härte und Verschleißbeständigkeit genauso ein wie die metall-, glas- und kunststoffverarbeitende Industrie. Auch die Medizintechnik setzt bei Implantaten oder Werkzeugen auf den Einsatz von Keramik. Die moderne Kommunikationstechnologie greift auf Keramik- und Glaswerkstoffe zurück, ohne die beispielsweise kein Mobiltelefon oder Computer funktionieren würde.

In fast allen alltäglich genutzten Dingen verbirgt sich Keramik. Allein die Vorstellung eines Hauses ohne diesen beeindruckenden Werkstoff sieht wenig komfortabel aus: Ziegel, Dachziegel, Fliesen, Waschbecken, Ofen oder Schutzrohre und Geschirr werden aus Keramik hergestellt. Die Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf sind demzufolge sehr vielfältig und erstrecken sich von der Forschung und Entwicklung, der Aufbereitung und Produktion bis hin zum Vertrieb keramischer Erzeugnisse.

„Auch über die Grenzen von Europa hinaus hat sich Höhr-Grenzhausen mit seiner keramischen Kompetenz und der qualifizierten Ausbildung einen Namen gemacht. Wer ein perspektivreiches Studium mit besten beruflichen Aussichten sucht, ist gern am WesterWaldCampus willkommen“, betont Studiengangsleiter Prof. Dr. Olaf Krause.

Für Termine zur Studienberatung oder zu Schnupperstudientagen steht Tina Klersy gerne telefonisch unter 02624/910916 oder per E-Mail an klersy zur Verfügung.