Transfer Austausch

Online-Austauschtreffen von Institutionen zum Thema „Digitale Lernformate für pädagogische Fachkräfte in Kitas“

  • Teilnehmer:innen Austauschtreffen

    Quelle: IBEB

Auf Einladung des Bildungsministeriums und des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) tauschten sich rheinland-pfälzische Bildungsinstitutionen online über das Thema „Digitale Lernformate für pädagogische Fachkräfte in Kitas“ aus. Inhalte des Treffens waren zum einen die Vorstellung des aktuellen Standes des Projektes Qualitätsentwicklung im Diskurs – Digitale Kompetenzen sowie Beiträge zu den digitalen Lernformaten von medien+bildung.com und des Institutes für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF). Zum anderen gab es eine rege Diskussion aller Beteiligten zu den Lehren, die aus der Corona-Pandemie gezogen werden können, sowie zu potenziellen Entwicklungen im Bereich der digitalen Lernformate in Rheinland-Pfalz. An dem Treffen nahmen neben den genannten folgende Institutionen teil: Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e. V., Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum (SPFZ) und Kita-Campus.

 

  • Logo KEA RHK

    Quelle: KEA RHK

  • Logo Kita AG

    Quelle: Kita AG

Eltern als Teil des kompetenten Systems – die Kita AG des Kreiselternausschusses im Rhein-Hunsrück-Kreis

Der ehrenamtliche Kreiselternausschuss (KEA) der Kitas im Rhein-Hunsrück-Kreis hat eine kreisweite Kita-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. In der Kita AG treffen sich regelmäßig Vertreter:innen aller Kita-Akteure im Landkreis mit dem Ziel der Transparenz, des Austausches von Bedarfen, der Kooperation, Evaluation und der Intensivierung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Eltern organisieren sich hierüber kreisweit, um sich gemeinsam als Teil des kompetenten Kita-Systems fachlich und politisch zu beteiligen.

Zu diesen Zwecken haben die Verantwortlichen des KEA (Karin Graeff, Vitalina Müller, Rebecca Lemp, Ralf-Jürgen Stilz, Beata Kosno-Müller) das Kita-Diskurs-Forum im Rhein-Hunsrück-Kreis entwickelt. Hier werden die Themen der Kita-Arbeitsgruppe vorgestellt und vertieft. Am 24.08.2020 wurden hierbei das neue Kita-Gesetz und das damit verbundene Thema der Trägerqualität gemeinsam mit den Referent:innen Hildegart Stoertz (LSJV) und Dr. Andy Schieler (IBEB) bis in die späten Abendstunden diskutiert. Informationen zum Thema Trägerqualität und KiTaG erhalten Sie in dieser Präsentation.

„(Wie) kann man heute noch Werte vermitteln?“ – Impulsvortrag von Prof. Dr. Armin Schneider beim 29. Neujahrsgespräch der Verbandsgemeinde in Prüm

Beim diesjährigen Neujahrsgespräch in Prüm lud Bürgermeister Aloysius Söhngen Prof. Dr. Armin Schneider von der Hochschule Koblenz zu einem Impulsvortrag zum Thema: „(Wie) kann man heute noch Werte vermitteln?“ ein. Im Anschluss an den Vortrag erklärte Schneider im Interview mit dem Belgischen Rundfunk, dass es wichtig sei, auf sein eigenes Handeln zu achten. Keiner ist perfekt und das sei auch nicht das Ziel. Vielmehr bedarf es einer Haltung zu schauen, wo wir Fehler machen und wie wir aus diesen Fehlern lernen können.

Weitere Informationen zum Vortrag von Herrn Schneider „(Wie) kann man heute noch Werte vermitteln?“ erhalten Sie auf der Seite des Belgischen Rundfunks

Interview von Prof. Dr. Armin Schneider mit dem Belgischen Rundfunk:

  • Quelle IBEB/Frey

Armin Schneider in den Expertenbeirat zum Monitoring des Gute-KiTa-Gesetzes (KiQuTG) berufen

KOBLENZ. Zukünftig wird Prof. Dr. Armin Schneider den Expertenbeirat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) als Wissenschaftler der Hochschule Koblenz verstärken. Er wurde für das Monitoring des Gute-Kita-Gesetzes (Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Verbesserung der Teilhabe in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege - KiQuTG) berufen und nimmt seine Tätigkeit mit der ersten Sitzung des Gremiums Anfang November 2019 auf.

Ziel des neu ins Leben gerufenen Expertenbeirates ist es, das Monitoring zum KiQuTG zu unterstützen. Das Monitoring des am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen KiQuTG dient laut BMFSFJ dem Zweck, die Weiterentwicklung der Qualität und Verbesserung der Teilhabe in der bundesweiten Kindertagesbetreuung zu prüfen, Erfahrungen zu sichern, Umsetzungsstrategien aufzuzeigen und Transparenz zu gewährleisten. Der Expertenbeirat soll zum Vorgehen des Monitorings, zur Umsetzbarkeit und der Praxisnähe der geplanten Erhebungen beraten und zur Einordnung und Bewertung der Monitoringergebnisse beitragen. In der ersten Sitzung sollen laut BMFSFJ neben der Arbeitsweise des Expertenbeirates vor allem der Aufbau und die geplanten Inhalte bzw. Erhebungen des Monitorings zum KiQuTG fokussiert werden.

Armin Schneider ist Professor und Prodekan im Fachbereich Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz. Seine Lehrgebiete umfassen die Empirische Sozialforschung, das Sozialmanagement sowie die Wissenschaft der Sozialen Arbeit. Als Direktor und Gründer des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz setzt er sich seit Jahren maßgeblich für den Ausbau der Qualität in der Kindertagesbetreuung ein. Darüber hinaus ist er Mitglied im Senat der Hochschule Koblenz, wirkt seit vielen Jahren aktiv im Fachbereichsrat und ist als Mitglied der Steuerungsgruppe des Forschungszentrums der Hochschule Koblenz tätig. Auf der Grundlage seiner praktischen Tätigkeiten, u.a. zwölf Jahre als Leiter des Katholischen Jugendamtes in Siegburg und als geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Trägern der Jugendhilfe, weist er neben seiner wissenschaftlichen eine hohe praktische Expertise auf und wird diese in den Expertenbeirat einbringen.

Experte hält Kita-Novelle für ausbaufähig

  • Quelle: Pixabay

Koblenz/Mainz (dpa/lrs) - Der Entwurf für das neue Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz hat nach Einschätzung eines Bildungsexperten von der Hochschule Koblenz noch einige Schwächen. «Das ist ein guter Start, aber der ist durchaus ausbaufähig», sagte Prof. Armin Schneider am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Im Vergleich zum ersten Minister-Entwurf sei die vom Kabinett der regierenden Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen am Dienstag verabschiedete Fassung jedoch um einiges besser. Als positive Beispiele nannte der Sozialwissenschaftler die Dynamisierung der Finanzmittel für das Personal sowie das 13,5 Millionen Euro umfassende Sonderprogramm für Kita-Küchen. Die für die Leitungen der Kitas vorgesehenen Stundenzahlen dagegen seien zwar lobenswert, aber zu gering. Und: «Man kann momentan noch nicht genau sagen, wie der tatsächliche Betreuungsschlüssel (Fachkraft zu Kind) ist.»

Mit freundlicher Genehmigung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Austausch über Forschungsprojekte zum Thema Vielfalt und Inklusion

  • Quelle: IBEB

Am 17./18. Juni 2019 organisierte das IBEB einen Austausch über Forschungsprojekte zum Thema Vielfalt und Inklusion, der im Jahr zuvor bereits erstmals in Osnabrück stattfand. Teilgenommen haben Vertreter*innen des Niedersächsischen Institutes für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) aus Osnabrück, des Forschungsverbundes der Universität Hildesheim, des Kompetenzzentrums Frühe Bildung der Hochschule Madgeburg-Stendal sowie des IBEB mit dem Projekt QiD – In Vielfalt stark werden. Der Austausch offenbarte die Vielfalt sowie die Schnittmengen der verschiedenen Forschungsprojekte und findet seine Fortsetzung im kommenden Jahr.

Bildungsfrühstück: Multiprofessionelles Arbeiten in Kitas – Welche Kita-Teams brauchen wir in Zukunft?

Wie kommt es, dass ca. 35 Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung in Rheinland-Pfalz gemeinsam frühstücken und dabei darüber diskutieren, wie multiprofessionelles Arbeiten in Kita-Teams gelingen kann? Sie alle waren beim zweiten Bildungsfrühstück der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), dass dieses Mal gemeinsam mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) in Koblenz durchgeführt wurde. Auch das Bildungsministerium nahm als Kooperationspartner an der Veranstaltung teil.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung sowie unter www.dkjs.de/stiftung/dkjs-regional/rheinland-pfalz/

Jährliches Treffen von Kindheitsinstituten – in diesem Jahr in München

  • Bücher zu kindheitsbezogenen Themen

    Quelle: IBEB

Das Thema Digitalisierung gewinnt zunehmend an Bedeutung im Feld der Kindertagesbetreuung, dies zeigte sich deutlich während des Austausches von Vertreter*innen verschiedener Institute aus ganz Deutschland im März 2019. Dazu gehören das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) aus München, das niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung (nifbe) mit Sitz in Osnabrück, das Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) aus Stendal, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) aus München sowie das Koblenzer Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB).

Aktuell stellen der zunehmende Fachkräftebedarf und die gleichzeitig steigenden Anforderungen einer qualitativ hochwertigen Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen in den unterschiedlichen Regionen wesentliche Herausforderungen für die Praxis dar. Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass diese Themen die Arbeit aller Institute bewegen. Mit Forschungsprojekten und Veranstaltungsformaten sowie Qualifizierungs-maßnahmen unterstützen sie die Praxis. Die weiteren Entwicklungen dieser und neuer Themen werden Bestandteile des fünften Institutetreffen in Stendal im Frühjahr 2020 sein.

Das IBEB zu Besuch auf der 5th China Early Childhood Education Conference

CHINA. Zwei Vertreterinnen des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz referierten auf der 5th China Early Childhood Education Conference 2018 (CECEC) in Hangzhou (China). Die CECEC ist eines der einflussreichsten Events für die Frühkindliche Bildung in Asien. In diesem Jahr nahmen rund 15.000 Teilnehmer*innen, 500 Unternehmen und 200 Referent:innen an der Veranstaltung teil. Xenia Roth, Vorstandsmitglied des IBEB, sprach neben einem Grußwort im Rahmen der Eröffnung, auch in zwei Vorträgen zum Thema "Lebenslanges Lernen - Fortbildungskonzepte für Fachkräfte der Kindertagesbetreuung in Deutschland" sowie zum Schwerpunktthema "Qualität in der Kindertagesbetreuung". Sylvia Herzog, Prozessbegleiterin des IBEB, referierte zum Thema "Qualität von Kindertagesstätten" sowie zu "Konzepten pädagogischer Qualität". Die zweistündigen Vorträge wurden simultan übersetzt und beinhalteten eine anschließende Diskussion mit chinesischen Lehr- und Fachkräften. Die Veranstaltung wurde von den Vertreterinnen als ein eindrucksvoller Blick "über den Tellerand" wahrgenommen. Im Austausch mit chinesischen Fachkräften wurde deutlich, dass die aktuellen Fragestellungen denen der rheinland-pfälzischen Fachkräfte sehr ähnlich sind, z.B. in Bezug auf den Personalschlüssel oder die Übergangsgestaltung zur Schule, so Herzog. Nähere Informationen zur CECEC finden Sie hier

Austausch zwischen AK Bildung der SPD und IBEB

  • Foto von den Teilnehmer:innen des Austauschs

    Quelle: IBEB

Die Novelle des Kita-Gesetzes in Rheinland-Pfalz, die Arbeit des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz sowie aktuelle Schwerpunkte in der Kindertagesbetreuung waren Themen eines Gespräches des AK Bildung der SPD-Landtagsfraktion und des IBEB. An dem Gespräch im Mainzer Abgeordnetenhaus nahmen teil (v.l.n.r.): Bettina Brück MdL, Prof. Dr. Armin Schneider (Direktor IBEB), Ulrike Pohlmann (Geschäftsführerin IBEB), Johannes Klomann MdL.

IBEB vereinbart Kooperation mit China im Bereich frühkindliche Bildung

Eine Delegation aus der chinesischen Provinz Shanxi besuchte unter Leitung von Frau Zhiyu Li aus dem Vorschulministerium erneut das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB). Die chinesischen Fachleute informierten sich über die zahlreichen frühpädagogischen Studiengänge im Fachbereich Sozialwissenschaften und das hohe theoretische und praktische Knowhow im Bereich der frühkindlichen Bildung. Prof. Dr. Wolfgang Beudels stellte neuere Entwicklungen im Bereich pädagogischer und psychologischer Grundlagen vor. Vereinbart wurde mit dem Direktor des Institutes, Prof. Dr. Armin Schneider, eine weitergehende Kooperation mit der chinesischen Provinz in Form von Vortragsreisen zu ausgewählten Themen. Besonderes Interesse zeigten die chinesischen Gäste an den Themen: Beobachtung und Dokumentation, professionelles Handeln von Fachkräften sowie Formen des Managements in Kindertageseinrichtungen. Als erster konkreter Besuch hält Frau Xenia Roth vom Bildungsministerium und Mitglied des IBEB-Vorstandes im November in Shanxi einen Vortrag zum Thema Erziehungs- und Bildungspartnerschaft vor 6.500 Fachkräften.

Austausch im IBEB: Bildungsministerium und Hochschule Koblenz im Diskurs

Eingeleitet mit den Grußworten von Herrn Prof. Dr. Bosselmann-Cyran (Präsident der Hochschule Koblenz) und Frau Dr. Stefanie Hubig (Ministerin für Bildung in Rheinland-Pfalz) tauschten sich die Verantwortlichen der Abteilung 5 (Frühkindliche Bildung) des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz mit dem Dekan und Vertreter*innen des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz, der beiden Institute des Fachbereiches (IBEB, IFW) und der Universität Koblenz-Landau (Arbeitsbereich Pädagogik der frühen Kindheit, Campus Landau) über den Schwerpunkt „Bildung in der Kindheit“ aus. Alle Beteiligten berichteten über derzeitige Aktivitäten und Entwicklungen und nahmen mögliche gemeinsame Projekte in den Blick. Der Austausch wird mit Blick auf einen nachhaltigen Transfer zwischen Hochschullehre, Wissenschaft und Politik auch in Zukunft regelmäßig fortgesetzt. 

Kindheits-Institute im Austausch

  • Dr. Elena Sterdt, Dr. Anja Schwentesius, Prof. Dr. Jörn Borke, Prof. Dr. Renate Zimmer, Reinhard Sliwka, Prof. Dr. Armin Schneider, Ulrike Pohlmann, Eva Reichert-Garschhammer, Prof. Dr. Irit Wyrobnik, Prof. Dr. Ralf Haderlein, Xenia Roth (v.l.n.r.)

Zu einem ersten Austausch trafen sich Vertreter*innen verschiedener Institute aus ganz Deutschland an der Hochschule Koblenz. Das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) hatte hierzu eingeladen.

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), das niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung (nifbe), das Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) und das IBEB stellten einander die jeweiligen Arbeits-schwerpunkte vor. Deutlich wurde, dass in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands die Unterstützung der Felder von Kindertagesbetreuung hin zu einem kompetenten System ein wesentliches Anliegen der Institute ist. Verschiedene Themenschwerpunkte, wie z.B. Transfer, Fachberatung und Digitalisierung zeigten sich als gemeinsame Anliegen aller Beteiligten.

Neben der gegenseitigen Unterstützung wurden erste Ideen zu Veranstaltungs-formaten und Veröffentlichungen entwickelt, die in den kommenden Treffen vertieft werden sollen. Das nächste Treffen im Frühjahr 2017 wird dann in Stendal stattfinden. Neben IFP, nifbe, KFB und IBEB werden auch Vertreter*innen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) teilnehmen, die beim ersten Termin leider nicht teilnehmen konnten.