Übergangskompass in der Praxis
Das Projekt Übergangskompass Kita-Grundschule Rheinland-Pfalz fokussiert auf die Implementierung des Übergangskompasses – ein Instrumentarium, das aus dem vom IBEB und dem Bildungsministerium geförderten Modellprojekt DebÜ (Diskursive Qualitätsentwicklung bedarfsgerechter Übergänge) hervorgegangen ist. Ausgehend von dem Instrument Dokumentation im Trialog wird der Übergangskompass im Rahmen dieses Umsetzungsprojekts einer Evaluation und Weiterentwicklung unterzogen.
Zentrales Anliegen des Projekts ist es, den Übergang von der Kita in die Grundschule in Rheinland-Pfalz für jedes Kind bedarfsgerecht zu gestalten, indem die Perspektiven aller Übergangsakteur:innen (Kinder, Eltern/Sorgeberechtigte, päd. Fachkräfte, Lehrkräfte, usw.) berücksichtigt und in die Gestaltung des Übergangs einbezogen werden.
Ziele des Projekts:
• Evaluation und Weiterentwicklung von Dokumentation im Trialog unter Beteiligung des Kindes, der Eltern/Sorgeberechtigten, der Kita und der Grundschule in Verbindung mit dem Übergangskompass Kita-Grundschule Rheinland-Pfalz, der aus dem DebÜ-Projekt entstanden ist,
• Konzeption und Einleitung einer wirkungsorientierten und praxistauglichen Implementierung des Übergangskompasses Kita-Grundschule Rheinland-Pfalz ausgehend von Dokumentation im Trialog,
• Begleitung der Umsetzung der vom IBEB und dem Pädagogischen Landesinstitut (PL) entwickelten Handlungsempfehlungen.
Hier finden Sie den Projektsteckbrief.
Projektorganisation
Das Projekt im ÜberblickProjektteilnehmende: An der Evaluation und Weiterentwicklung des Übergangskompasses nehmen 100 Kitas und ihre kooperierenden Grundschulen in Rheinland-Pfalz teil.
Intensivbegleitung: Von diesen werden 15 Kitas und ihre kooperierenden Grundschulen im Rahmen des Projekts intensiver begleitet (qualitative Befragung, Präsenzformate).
Übergangskoordinator:innen: In jeder teilnehmenden Einrichtung gibt es eine:n oder mehrere Übergangskoordinator:innen, die als Schnittstelle zwischen dem Projektteam und der Einrichtung agieren und als klar adressierte verantwortliche Person die Umsetzung des Projekts in der Einrichtung unterstützen. Sie nehmen zudem an projektbezogenen Veranstaltungen und der Evaluation teil.
Die Anmeldephase für die Teilnahme am Projekt ist beendet – wir freuen uns, dass das Projekt nun in vollem Gange ist!
Ansprechpartnerinnen sind die Projektmitarbeiterinnen Melanie Schoening und Annika Jahr.
Übergangskompass
Aus den Ergebnissen des Modellprojektes entstand die Idee des Übergangskompasses. Der Übergangskompass stellt die Kinder in den Mittelpunkt des Übergangs von der Kita in die Grundschule und adressiert alle Akteur:innen des kompetenten Systems der Kindheit. Er ist modular aufgebaut und besteht aus verschiedenen Instrumenten, die flexibel eingesetzt werden können. Der Übergangskompass ist für verschiedene Übergangsakteur:innen angelegt, insbesondere pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Eltern bzw. Sorgeberechtigte und die Kinder selbst, um eine ganzheitliche und bedarfsgerechte Übergangsgestaltung zu ermöglichen. Weitere wichtige Akteur:innen sind Verantwortliche im Jugendamt, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), des Ministeriums für Bildung sowie im Gesundheitsamt.
Die konkrete Ausgestaltung des Übergangskompasses befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Nach der Erprobung und Evaluation wird er flächendeckend zum Einsatz kommen. Diese Erprobungsphase ermöglicht es, das Konzept basierend auf realen Erfahrungen und Rückmeldungen aus dem Feld weiter zu verfeinern und an die Bedürfnisse der Nutzer:innen anzupassen.
Hier können Sie weitere Materialien des Übergangskompasses herunterladen:
Übergangskalender
Bilderbuch
FAQ Schuleingangsuntersuchung