Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

Kopfkino – Denk' mal drüber nach...

Das Vielfaltsspiel des IBEB können Sie ab sofort downloaden.

Kopfkino –Denk‘ mal drüber nach… will darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch unterschiedliche Heterogenitätsdimensionen aufweist. Soll heißen: eine Person besitzt vielfältige Merkmale, die sie als Mensch ausmachen. Im Diskurs sollen sich die Spieler*innen mit der Verschiedenheit der Menschen auseinandersetzen. Über das Spiel soll dabei das Bewusstsein für die eigenen Vorurteile angeregt werden, um innerliche Denkbarrieren zu hinter­fragen. Bei diesem Spiel wird nicht nur Spaß geboten, sondern auch das eigene Reflexionsvermögen geschult und der individuelle Horizont erweitert, ganz nach dem Motto: In Vielfalt stark werden.

Das Spiel kann von unterschiedlichen Personengruppen und in verschiedenen Varianten gespielt werden, im privaten oder beruflichen Kontext. Eine besonders große Anwendungsvielfalt besteht in der pädagogischen Praxis, zum Beispiel einer Kita. Das Spiel kann sowohl das pädagogische Personal als auch Kinder und Eltern zum Nachdenken über die Vielfalt der Menschen anregen.

Wir wünschen viel Spaß beim Spielen!

Hinweis: Spielmaterialien und -anleitung bitte beidseitig ausdrucken.

Online-Kampagne *#kindergartenbraucht*

#kindergartenbraucht: BOOM!

Mit dem Tag der Elementarpädagogik* am 24.1.2021 gab es den Kick Off der Online-Kampagne *#kindergartenbraucht*(abgerufen: https://www.kinderinwien.at/pressemitteilungen/24-jaenner-tag-der-elementarbildung, 15.02.2021). Damit soll die Bedeutung der frühkindlichen Bildung fokussiert und auf Social-Media-Kanälen sichtbar gemacht werden.

Wir als IBEB möchten die Kampagne unterstützen. Hier unser Beitrag:

  • #kindergartenbraucht

    Quelle: IBEB

Digitaler Fachtag "Digitalisierung in der Kita – Ist das denn wirklich nötig?"

Das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) möchte insbesondere im Lichte der aktuellen Entwicklungen das Thema Digitalisierung in Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz aufgreifen.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie wird der Bedeutungszuwachs des Digitalen im frühpädagogischen Bereich sichtbar.

     Das IBEB veranstaltet daher
     am Dienstag, den 27.04.2021, von 13:30 – 18 Uhr den digitalen Fachtag
     „Digitalisierung in der Kita – Ist das denn wirklich nötig?“.

Es erwarten Sie spannende Inputs und Diskussionen zu Themen rund um die Digitalisierung in Kitas von und mit Akteur*innen aus Praxis, Verwaltung, Gewerkschaften, Verbänden, Wissenschaft und Lehre.

Eine Einladung zur Anmeldung sowie weitere Informationen zum Programm erhalten Sie in Kürze.

Wir freuen uns, Sie bei unserem digitalen Fachtag begrüßen zu können!

Vielfalt in der Kita

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass Kitas wichtige Anlaufstellen im örtlichen Sozialraum sind. Sie sind Schnittstellen für das soziale Leben, indem sie vielfältige Anlässe für soziale Kontakte gestalten. Angesichts der hohen Vielfalt von Familien die in den Tageseinrichtungen zusammenkommen, bedarf es einer hochprofessionellen pädagogischen Arbeit, die Vielfalt als den gemeinsamen Nenner betrachtet. 

Die neu erschienene KiTa aktuell spezial – Vielfalt in der Kita, herausgegeben von Daniel Roos,läd Sie dazu ein, beim Diskurs um Vielfalt und Inklusion nicht nach Patentrezepten zu suchen. Vielmehr trägt dieses Heft dazu bei, Vielfalt und Inklusion auf einer breiten fachlichen Ebene immer wieder neu zu denken, mit dem Ziel einer vielfaltssensiblen Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit.

Online-Austauschtreffen von Institutionen zum Thema „Digitale Lernformate für pädagogische Fachkräfte in Kitas“

Auf Einladung des Bildungsministeriums und des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) tauschten sich rheinland-pfälzische Bildungsinstitutionen online über das Thema „Digitale Lernformate für pädagogische Fachkräfte in Kitas“ aus. Inhalte des Treffens waren zum einen die Vorstellung des aktuellen Standes des Projektes Qualitätsentwicklung im Diskurs – Digitale Kompetenzen sowie Beiträge zu den digitalen Lernformaten von medien+bildung.com und des Institutes für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF). Zum anderen gab es eine rege Diskussion aller Beteiligten zu den Lehren, die aus der Corona-Pandemie gezogen werden können, sowie zu potenziellen Entwicklungen im Bereich der digitalen Lernformate in Rheinland-Pfalz. An dem Treffen nahmen neben den genannten folgende Institutionen teil: Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e. V., Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum (SPFZ) und Kita-Campus.

 

Aus der Novellierung des „Landesgesetzes über die Weiterentwicklung der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (Kita-Zukunftsgesetz)“ im September 2019 ergeben sich für die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe „zusätzliche Möglichkeiten, um auf sozialraumbedingte oder andere besondere Bedarfe reagieren zu können“ (Begründung KiTaZG, 2019: 2). Durch das Sozialraumbudget ist der Einsatz von Sozialarbeit in Tageseinrichtungen möglich. Als eine potentielle Verwendungsmöglichkeit des Sozialraumbudgets kann Kita-Sozialarbeit ab Juli 2021 zu einer neuen Akteursebene im rheinland-pfälzischen KiTa-System werden und wird dabei zunächst vor den großen Herausforderungen stehen. Um diese Herausforderungen für alle Beteiligten zufriedenstellend und gewinnbringend zu meistern, braucht Kita-Sozialarbeit ein durchdachtes Konzept, welches das gesamte KiTa-System dazu ganzheitlich in den Blick nimmt.

Hier setzt das vorliegende Diskussionspapier des IBEB der Hochschule Koblenz an. Anhand von zehn wegweisenden Leitfragen werden den Lesenden mit dem Diskussionspapier zentrale Aspekte vor Augen geführt, welche idealerweise im Vorfeld oder zeitnah nach der Implementierung von Kita-Sozialarbeit in der jeweiligen Region besprochen und geklärt werden sollten. Das Diskussionspapier ist dabei nicht als eine strikte Handlungsanleitung zu verstehen. Ganz i. S. seines Namens soll es zur Diskussion und zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Das Papier bietet mögliche Denkanstöße und soll den Transfer auf den eigenen Sozialraum / die eigene Region erleichtern. Es handelt sich somit um eine Orientierungs- und Arbeitshilfe, welche zur Profilschärfung und zur regionalen Konkretisierung von Kita-Sozialarbeit in RLP beitragen soll.

Diskussionspapier zur Kita-Sozialarbeit in Rheinland-Pfalz

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Projektes Nachhaltige Kita-Sozialräume - gemeinschaftlich entwickeln

  • Prof. Dr. Armin Schneider

    Quelle: IBEB/Frey

Prof. Dr. Armin Schneider zum Dekan an der Hochschule Koblenz gewählt

Wir gratulieren Prof. Dr. Armin Schneider zu seinem neuen Amt als Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz. Armin Schneider ist seit 2007 Professor für Empirische Sozialforschung, Sozialmanagement sowie die Wissenschaft der Sozialen Arbeit. Seit 2016 ist er Direktor des Instituts für Bidlung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB). In den letzten drei Jahren war er zudem Prodekan des Fachbereichs.
Für sein neues Amt wünschen wir ihm gutes Gelingen und weiterhin viel Tatkraft!

Wie kann Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz gelingen?

Diese und viele andere Fragen zu den Gelingensbedingungen von Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz wurden im Rahmen der Vorstellung der Ergebnisse zur Evaluation der Gelingensbedingungen der Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz virtuell diskutiert. In der vom IBEB durchgeführten und vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz finanzierten Studie wurden die  Gelingensbedingungen der Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz untersucht und damit die Qualität und deren Rahmenbedingungen in den Blick genommen.

An der Veranstaltung nahmen neben der Fachpraxis hochrangige Gäste wie z. B. die Abteilungsleiterin Frühkindliche Bildung im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Regina Käseberg, teil. Das Podium setzte sich aus Expert*innen wie Prof. Dr. Gabriel Schoyerer von der KSH München, Karen Schönenberg, Referentin im Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Inge Losch-Engler vom Bundesverband Kindertagespflege, Dorothee Geishecker, Fachberatung für den Landkreis Mayen-Koblenz, Christine Roth-Sager, Fachberatung beim Kinderschutzbund Ludwigshafen, Jutta Neideck, Kindertagesmutter aus Mendig sowie Christina Mahle als Vertreterin der Elternperspektive zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung: Wie kann Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz gelingen?

Vielfältige Verfahren der Qualitätsentwicklung und des Qualitätsmanagements für Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz

Die gesetzlich vorgegebene Sicherung und Weiterentwicklung der Kita-Qualität wird in den Kitas in Rheinland-Pfalz auf vielfältige Weise gelebt. Durch die vorliegende Präsentation sollen die einzelnen, aktuell in Rheinland-Pfalz angewendeten Verfahren der Qualitätsentwicklung und des Qualitäts-managements, einschließlich deren Spezifika, überblicksartig deutlich werden. Die vorliegende Präsentation ist im Rahmen des Beirats Qualitätsentwicklung im Diskurs entstanden. Der Beirat besteht aus vom Kita-Tag der Spitzen Rheinland-Pfalz berufenen Expert*innen zum Thema Qualität in Kindertageseinrichtungen. Die Inhalte sind mithilfe der Expertise der Beiratsmitglieder sowie durch ergänzende Recherchen des IBEB zusammengetragen worden. Die Präsentation erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das bedeutet zum einen: Bitte konsultieren Sie für weitere Informationen zum jeweiligen Verfahren die entsprechenden Herausgeber*innen. Zum anderen laden wir Sie ein, uns Ihr Verfahren mit den dazugehörigen Informationen mitzuteilen, sollte dieses noch nicht in der Übersicht berücksichtigt worden sein. Wir wünschen Ihnen mit dieser Übersicht weitere Impulse für die Qualitätsprozesse in Ihrer Kita.