IBEB stellt aktuelle Forschungsprojekte im Seminar „Qualitätsentwicklung und Evaluation“ vor
28.11.2025
Studieninteressierte | Studierende | Forschung an der HS Koblenz | Campus Kategorien |IBEB| Qualität in Studium und Lehre |Sozialwissenschaften|RheinMoselCampus Koblenz| Studiengänge | Studienangebot | Studieren ohne Abi | Studieninteressierte | Studierende | Hochschule |
Im Seminar Qualitätsentwicklung und Evaluation im Studiengang Bildung und Erziehung (B.A.) an der Hochschule Koblenz erhielten die Studierenden einen besonderen Einblick in aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen der Kindheitspädagogik.
Marion Müller und Annika Jahr vom Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit (IBEB) stellten zentrale Forschungsprojekte des Instituts vor und eröffneten damit einen praxisnahen Zugang zu aktuellen Diskursen der Qualitätsentwicklung im frühpädagogischen Feld. In einem anschließenden Austausch diskutierten Studierende und IBEB-Expertinnen gemeinsam, wie Qualitätsentwicklung im System der Kindertagesbetreuung professionell gestaltet, reflektiert und weiterentwickelt werden kann. Die vorgestellten Forschungsbefunde bildeten dabei eine fundierte Grundlage, um sowohl Chancen als auch Herausforderungen aktueller Qualitätsdiskurse zu beleuchten. Am Vormittag griff Seminarleiter Daniel Roos die inhaltlichen Impulse auf und setzte sie in einer praxisorientierten Arbeitsphase mit den Studierenden um: Mithilfe eines digitalen Werkzeugkastens erstellten die Studierenden eigenständig Prozessbeschreibungen zu ausgewählten Aspekten der Qualitätsentwicklung. Dadurch wurden theoretische Erkenntnisse unmittelbar in strukturierte, handlungsorientierte Abläufe überführt. Die Kombination aus wissenschaftlichen Einblicken des IBEB und der anschließenden vertiefenden Seminararbeit machte deutlich, wie wertvoll die Verknüpfung von Forschung, Lehre und Praxis für eine professionelle Qualitätsentwicklung im Feld der frühen Bildung ist. Die Studierenden profitierten insbesondere von der Möglichkeit, Diskurse kritisch zu reflektieren und zugleich eigene, praxisnahe Prozessmodelle zu entwickeln.
