Hochschule Koblenz unterstützt Gründungsinteressierte: KickStart@HSKO fördert zukunftsweisende Ideen

15.05.2024

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KOBLENZ/REMAGEN. Das StartUpLab-Projekt der Hochschule Koblenz nimmt in diesem Semester gleich sechs Teams ins Förderprogramm KickStart@HSKO auf – doppelt so viele wie im vergangenen Wintersemester. Die ausgewählten Projektteams profitieren innerhalb des sechsmonatigen Förderzeitraums von einer finanziellen Unterstützung von jeweils bis zu 7.500 Euro. Mit der großzügigen Finanzspritze haben die gründungsinteressierten Hochschulangehörigen die Möglichkeit, ihre innovativen Ideen im Rahmen der Prototypentwicklung weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu führen.

  • Beim Kick-off-Meeting lernten sich die sechs neuen KickStart-Projektteams des Förderprogramms kennen und nutzten die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

  • Prof. Dr. Alexandra Moritz (Wirtschaftswissenschaften, 2. von links) und Prof. Dr. Wolfgang Kiess (Ingenieurwesen, hintere Reihe links) sowie das StartUpLab-Team hießen die KickStarter willkommen und gaben ihnen wertvolle Tipps mit auf den Weg.

Individuelle Coachings durch das StartUpLab-Team und der Zugang zu den neu geschaffenen Kreativ- und Makerspaces an den Standorten in Koblenz und Remagen runden die Förderung ab. Der Fokus richtet sich zudem auf die gemeinsame Weiterentwicklung im interdisziplinären Netzwerk Gleichgesinnter. Beim Kick-off-Meeting am Standort Koblenz lernten sich im Mai die Projektteams kennen und nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen. Zudem ließen ehemalige KickStarter sie an ihren Erfahrungswerten teilhaben.

Felix Eich und Tim Kräber: Optimierte Verarbeitung von Lebensmitteln
Felix Eich aus Karlstein am Main, Bachelor-Student der Elektrotechnik im sechsten Semester, und Tim Kräber aus Brey, Bachelor-Student der Mechatronik im sechsten Semester, entwickeln eine Methode, die die Trocknung, Verarbeitung sowie Lagerung von Lebensmitteln und anderen natürlichen Produkten vereinfachen und beschleunigen soll. Das zweiteilige System kann sowohl Temperatur als auch Feuchtigkeit der durchströmenden Luft im Gefäß regeln.

Tim Farnschlaeder und Hendrik Solscheid: Innovatives Energy Harvesting
Tim Farnschlaeder aus Koblenz und Hendrik Solscheid aus Buchholz, beide wissenschaftliche Mitarbeiter des Fachbereichs Ingenieurwesen an der Hochschule Koblenz, schaffen eine modulare Erweiterung von Balkonkraftwerken, damit diese auch an schattigen Tagen zuverlässig und effizient Energie erzeugen können.

Yannick Foerster und Tim Käfer: Prozessoptimierung mit VR
Yannick Foerster aus Vallendar und Tim Käfer aus Winningen, studieren beide im sechsten Semester Mittelstandsmanagement, arbeiten daran, Unternehmensprozesse mittels Virtueller Realität zu optimieren. Mit Hilfe einer VR-Brille kann sich der Nutzer in einer imaginären, dreidimensionalen Unternehmensumgebung bewegen, dort betriebliche Prozesse visuell erleben und interaktiv erlernen.

Tom Kellmann und Leon Röttgen: Umweltfreundliche Komponente im Radsport
Tom Kellmann aus Bielefeld, Master-Student im fünften Semester Wirtschaftsingenieurwesen, und Leon Röttgen aus Siegen, Bachelor-Student im Studiengang Entwicklung und Konstruktion, werden eine recyclebare Komponente im Radsportbereich aus einem neuartigen Material herstellen und setzen dabei auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit.

Peter Stengler: Intelligente Gyroskophantel
Peter Stengler aus Bendorf, Student der Sportmedizinischen Technik, hat bereits den Prototypen für ein kreiselbetriebenes Trainingsgerät für die Unterarmmuskulatur angefertigt. Die Weiterentwicklung zur Kurzhantel mit internem Motor ermöglicht eine gezieltere und effizientere Muskelstimulation.

Jim Urbatzka: Praktische Getränkekühlung
Jim Urbatzka aus Koblenz, Bachelor-Student im sechsten Semester Mittelstandsmanagement, hat die Idee, ein praktisches Kühlsystem für Bierkästen zu entwickeln, das sowohl technische als auch ästhetische Aspekte berücksichtigt. In Anlehnung an die gängige Bierkastenform möchte er beim Prototypenbau den Fokus auf Isolierfähigkeit, Robustheit und Optik legen.

„Unsere sechs KickStart-Teams stellen eindrucksvoll unter Beweis, wie wichtig innovative Geschäftsideen für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt sind“. betonte Raphael Dupierry, Leiter des Gründungsbüros und Gesamtprojektleiter des StartUpLab-Projektes. „Mit ihrer Kreativität und dem Mut zum Querdenken abseits traditioneller Muster finden unsere Gründungsinteressierten unkonventionelle Lösungsansätze für komplexe Probleme und helfen, das Leben der Menschen zu verbessern. Wir freuen uns, die KickStarter in der Vorgründungsphase mit den nötigen Fördermitteln, wertvollem Gründungswissen und Vernetzungsangeboten unterstützen zu können.“

Interessierte Studierende und Angehörige der Hochschule Koblenz können sich für die nächste Runde des Förderprogramms KickStart@HSKO bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2024. Weitere Informationen sind unter www.hs-koblenz.de/kickstarthsko abrufbar.

Das StartUpLab der Hochschule Koblenz ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt.

 

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