Austausch- und Vernetzungsplattform

Austausch zu mediendidaktischen Themen, auch über Fachbereichsgrenzen hinaus: Dieser Wunsch hatte sich in Lehrendenbefragungen und -interviews herauskristallisiert.

Austausch zu mediendidaktischen Themen, auch über Fachbereichsgrenzen hinaus: Dieser Wunsch hatte sich in Lehrendenbefragungen und -interviews herauskristallisiert. Dem nahm sich das Teilprojekt wiederum in vier Maßnahmen an.

 

 

Diskussionsrunden im Rahmen von Weiterbildungsangeboten

Die einzelnen Maßnahmen wurden nicht scharf voneinander abgegrenzt, sondern standen in einem fließenden bzw. ineinandergreifenden Verhältnis.

Entsprechend waren auch die Weiterbildungsangebote nicht als reine Inputveranstaltungen konzipiert. Im Gegenteil boten sie stets die Möglichkeit, sich hier mit anderen Lehrenden bzw. (je nach Angebot) Mitarbeitenden und auch Studierenden zu vernetzen. Insbesondere galt das für partizipative Workshops und für Vortragsangebote mit Diskussionsanteil.

Eine besondere Verschmelzung dieser beiden Bereiche boten zudem zwei digitale Sonderveranstaltungen: 

Die „Digitale KI-Werkstatt“ im WS 2024/25 lud – in Kooperation mit dem Teilprojekt „Digitale Lernkompetenz“ – alle Hochschulangehörigen ein, in Breakout-Räumen KI-Tools kennenzulernen und zu diskutieren. 

Im Themennachmittag „Zukunft kreieren, Zukunft generieren? Science Fiction, Zukunftstechnologien und die Gegenwart“ stellten Lehrende in Lightning Talks Projekte zu Zukunftstechnologien vor.

Science-Fiction-Expertinnen ergänzten die medienwissenschaftliche Perspektive und im Diskussionsteil konnten alle Teilnehmenden Visionen über die Zukunft von Lehre und Hochschule entwerfen.

Blogbeitrag „Zukunft kreieren, Zukunft generieren?“ im Blog des Hochschulforums für Digitalisierung

Rückblick “Zukunft kreieren, Zukunft generieren?”

Rückblick “Digitale KI-Werkstatt”

 

Austauschveranstaltungen

Für den gezielten Austausch wurden während der Projektlaufzeit zwei Veranstaltungsformate konzipiert und ins Leben gerufen. Im ersten Format „Lehre im Dialog“ haben Lehrende der Hochschule Koblenz eigene Lehrbeispiele präsentiert und diskutiert. Insgesamt wurde ein breites Spektrum an mediendidaktischen Themen beleuchtete. Die präsentierten Beispiele wurden digital aufgezeichnet und stehen den Lehrenden nun im Portale „Lehre im Dialog“ zur Verfügung.

Im zweiten Format, der KI-Lounge, wurde der Schwerpunkt auf die Möglichkeiten generativer KI im Lehralltag gelegt. Lehrende mit vertieftem Fachinteresse an Künstlicher Intelligenz können hier informell über Erfahrungen und Entwicklungen diskutieren. Beide Formte richten sich fachbereichsübergreifend an alle Lehrenden der Hochschule Koblenz, werden über das Projektende hinaus vom Kompetenzzentrum Studium und Lehre fortgeführt. 

Spezifisch auf die Bedürfnisse des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe zugeschnitten waren die „bkw talks“ im Sommersemester 2024 (in Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt „Digitaler Fachbereich“).

 

Gemeinsame Tool-Testphasen

Von Sommer 2024 bis Sommer 2025 hatten Lehrende aller Fachbereiche die Möglichkeit, sich für gemeinsame Testphasen zu bewerben. Diese bezogen sich auf die KI-gestützten Tools Canva [Evaluationsbericht] und DeepL [Evaluationsbericht].
Ziel war es, zum einen herauszufinden, inwiefern solche Software von übergreifendem Interesse ist welche Vorteile gegenüber herkömmlichen Tools bestehen. In diesen Fragen bestand eine Kooperation mit dem Teilprojekt „Digitale Lehr- und Lerninfrastruktur“.

Daneben dienten die Testphasen jedoch auch dem interdisziplinären Austausch rund um Mediendidaktik und KI. Mehrere Austauschtreffen per Zoom haben diesen Aspekt unterstützt.

 

Good Practice

Neben den im Rahmen der Austauschformte vorgestellten Good Practice wurden mehrere Good-Practice-Videointerviews geführt. Die Vorstellungen der Beiträge finden sich im anschließenden Slider.
Die Interviews entstanden im Nachgang zu dem Förderpreis 2022 (siehe dazu „Förderung innovativer Lehre“).

 

Good-Practice-Videointerviews

 

Automatisierung von Tests

Regelmäßige Tests können dabei helfen, Studierende zu aktivieren und bestehende Lernlücken zu identifizieren. Zum Korrigieren wird jedoch viel Zeit benötigt. Gleichzeitig lassen automatisierte Verfahren meist nur stark vereinfachte Fragen und Antworten zu. Prof. Dr. Wolfgang Albrecht erklärt, wie auch das Importieren und das automatisierte Auswerten komplexer Fragestellungen möglich ist.

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Podcasts

Prof. Dr. Jens Bongartz hat sich zum Ziel gesetzt, ein niedrigschwelliges und flexibel einsetzbares Lernangebot zu schaffen, das die Art und Weise widerspiegelt, wie Medien heutzutage genutzt und verbreitet werden. So entstand eine Podcast-Reihe, die einen tieferen Einblick in Themen gewährt, für die in einer Vorlesung nicht immer genügend Zeit bleibt.

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Storytelling

Um den Studierenden realistische Gefühle davon zu vermitteln, wie die Arbeit in ihrem Beruf aussehen wird, entwickeln Prof. Dr. Christian Ganseuer und sein Team Geschichten, die die Lehrinhalte und Problemstellungen des Studiengangs mit Fällen aus realen Praxissituationen vermitteln. Neben dem problembasierten Ansatz wird stets auch eine diversitysensible Darstellungsweise mitgedacht.

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Chatbots in der Lehre

Prof. Dr. Ulrich Hartmann und Dr. Daniel Friemert teilen Erfahrungen aus der Durchführung ihrer Studie zum Einsatz von Chatbots in der Hochschullehre. Im direkten Vergleich mit konventionellen Lehrmethoden fokussieren sie sich dabei insbesondere auf die kognitive Belastung und die Motivation der Studierenden.

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Praxis via Video

Theorie oder Praxis? Synchron oder asynchron? Feste Strukturen oder freies Lernen? In Ihrer Lehre bildet Prof. Dr. Mareike Heinzen alle Facetten dieser Entscheidungen ab.
Ein asynchroner Lernpfadkurs wird mit Live-Vorträgen von Gästen aus der Praxis, die in einer Videodatenbank gesammelt werden, kombiniert. So sollen unterschiedliche Lernpräferenzen flexibel bedient werden können.

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Physik und Modellierung

Statt Formeln für Spezialfälle sollen die Studierenden bei Prof. Dr. Frank Hergert auf diverse Disziplinen und Probleme anwendbare Methoden erlernen.
Via Flipped Classroom werden in Präsenz Experimente durchgeführt, während ein umfangreiches Kurs-Wiki für die selbstständige Vor- und Nachbereitung zur Verfügung steht. Hauptattraktion sind die Simulationen der Versuche am eigenen Rechner.

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Gamification

Mit seinem innovativen Lehrkonzept "THE PITCH" versucht Prof. Dr. Andreas Hesse seine Studierenden durch die Anwendung spielerischer Aspekte in der Lehre für Marketing zu begeistern. Hier gibt er einen Einblick in den Kurs und dessen Funktionsweise und teilt seine Erfahrungen aus der ersten Erprobungsphase dieser Gamification-Veranstaltung.

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Digitale Lernplattform

Mit der Toolbox schaffen Prof. Marc Immel und Lukas Mering eine digitale Plattform für Studierende und Lehrende, die zum Mitmachen und voneinander Lernen anregen soll. Sie bietet von der Datensammlung bis hin zu ausgereiften E-Learning-Konzepten eine breite Spanne an Inhalten, die zum Selbststudium für Lernende aber auch zur Weiterentwicklung von Lehrkonzepten für Lehrende genutzt wird.

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Praxisnahe Projektarbeiten

Praxis- und Anwendungsnähe stehen in der Veranstaltung Cloud Computing, die von Prof. Dr. Wolfgang Kiess und Eike Lyczkowski durchgeführt wird, im Vordergrund. Studierende entwickeln hier im Team eigene Softwareapplikationen unter den gleichen Bedingungen, die sie später im Beruf vorfinden werden. Dazu gehören z.B. die Nutzung von AmazonWebServices oder die Durchführung von Scrum-Meetings.

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Kompetenzorientiertes Lernen

Prof. Dr. Margareta Teodorescu und Prof. Dr. Sibylle Treude verfolgen das Ziel, die berufliche Handlungsfähigkeit ihrer Studierenden weiterzuentwickeln.
Die Lehre soll dabei aktuelle Herausforderungen möglichst realitätsnah widerspiegeln. Umgesetzt wird dies u.a. durch den Fokus auf kollaboratives Lernen, die Nutzung digitaler Tools und die Einführung einer Portfolioprüfung.

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