Die Umsetzung ermöglicht es Studierenden jederzeit auf ihren tagesaktuellen Stundenplan zuzugreifen und alle Lehrveranstaltungen, Räume und Lehrformate digital einzusehen. So lässt sich der gesamte Studienverlauf besser planen. Auch kurzfristige Änderungen und Raumwechsel werden automatisch aktualisiert und sind sofort ersichtlich.
Die beiden Fachbereiche haben 2022 begonnen, die Software zur Erstellung von Raumbelegungsplänen über WebUntis zu nutzen. Da die Nutzung von WebUntis künftig im Rahmen eines CMS angestrebt wird, dienen die gesammelten Erfahrungen dazu, Synergien für die gesamte Hochschule abzuleiten. Die gewonnen Erkenntnisse haben in einem ersten Schritt gezeigt, dass die Erstinstallation und Eingabe der Stammdaten anfangs zeitliche Ressourcen beanspruchten, langfristig jedoch zu einer deutlichen Arbeitserleichterung und einer verbesserten Planbarkeit von Lehrveranstaltungen geführt haben.
Abbildung eines Beispielstundenplans in WebUntis anzeigen
Digitale Übersichten zu den Studienmodulen
Durch die neue Einbettung der Modulstrukturen der Studiengänge in OpenOLAT werden alle angebotenen Lehrveranstaltungen und Module transparent und einheitlich abgebildet. Die interaktive digitale Modulübersicht gibt Studierenden einen klaren Einblick in die Strukturen und Inhalte aller angebotenen Lehrveranstaltungen. Dabei wird sichtbar, ob die Module als Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltungen angeboten werden.
Abbildung Digitale Übersichten zu den Studienmodulen (Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe) anzeigen
Abbildung Digitale Übersichten zu den Studienmodulen (Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) anzeigen
Digitalisierung administrativer Prozesse
Die sukzessive Digitalisierung administrativer Prozesse stellte einen zentralen Hebel zur strukturellen Flexibilisierung der Studienorganisation dar. Sie ermöglichte nicht nur eine orts- und zeitunabhängige Abwicklung studentischer Verwaltungsangelegenheiten, sondern trug zugleich zur Standardisierung, Effizienzsteigerung und institutionellen Transparenz bei.
Im Pilotfachbereich b-k-w wurden zentrale Prozesse in einheitliche, digitale Workflows überführt, darunter die Anmeldung zu Abschlussarbeiten, die Anerkennung von Studienleistungen, Krankmeldungen sowie die Organisation der Kick-off Camps (KoC). Diese Maßnahmen haben die Flexibilität und Transparenz der Studienorganisation erhöht und die Abwicklung von Anliegen für Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende vereinfacht. Darüber hinaus wurde deutlich, dass die Digitalisierung administrativer Abläufe nicht nur ein technischer, sondern vor allem ein organisationaler Transformationsprozess ist: Sie verändert Rollenverständnisse, Entscheidungswege und die Interaktion zwischen Studierenden, Lehrenden und Verwaltungspersonal.