OpenOLAT war bei Projektbeginn an der Hochschule das weitgehend etablierte Lernmanagementsystem und damit ein wichtiges Tool zur Durchführung digitaler Lehre. An verschiedenen Stellen wurden jedoch immer wieder über Funktionsdefizite des Systems geklagt. Ziel der Maßnahme war es daher die Unzufriedenheit mit dem System systematisch zu erfassen, das LMS weiterzuentwickeln und die Usability zu erhöhen.
Zur systematischen Weiterentwicklung des Lernmanagements OpenOLAT wurden die Optimierungsbedarfe zunächst bei den Digitalisierungsbeauftragten der Fachbereiche erhoben und konkrete Verbesserungsvorschläge für bestehende OLAT-Funktionen gesammelt. Die Bedarfe aus den verschiedenen Fachbereichen wurden anschließend abgeglichen und priorisiert. Hierbei wurden vor allem Verbesserungen mit hoher Übereinstimmung sowie spezifische Bedarfe für innovative Lehrformen berücksichtigt.
Folgende Anpassungen und Erweiterungen wurden umgesetzt:
- Anzeige bei verweigertem Kurszugriff
- Erleichterte Kursvorschau durch automatische Zuweisung der Teilnehmer-Rolle
- Schaffung einer Nachfrist-Möglichkeit im Aufgaben-Baustein
- Versandzeitpunkt von Mitteilungen
- Kenntlichmachung von Dateien in der Dateidiskussion
- E-Portfolio und Content-Editor
- Audio Recording
Die ermittelten Bedarfe wurden in einem nächsten Schritt mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP), als vermittelnde Instanz zum Entwickler Frentix, hinsichtlich der Umsetzbarkeit besprochen und die Umsetzung entsprechend beauftragt und realisiert.



