Aktuelles Hochschule Koblenz und WFG am Mittelrhein verlängern erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Kontaktstelle Digitalisierung

KOBLENZ. Die Hochschule Koblenz und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) am Mittelrhein haben den Kooperationsvertrag zur Finanzierung der „Kontaktstelle Digitalisierung“ verlängert. Damit setzen die Partner die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten beiden Jahre fort. „Die Kontaktstelle Digitalisierung ist ein gelebtes Beispiel erfolgreichen Wissenstransfers in die Region und unterstreicht somit unseren Anspruch als Hochschule für angewandte Wissenschaften“, betont Prof. Dr. Dietrich Holz als Vizepräsident für Forschung der Hochschule Koblenz. Auch der Geschäftsführer der WFG am Mittelrhein, Henning Schröder, sieht die Kontaktstelle als Instrument zur Bewältigung der digitalen Transformation: „Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Unternehmen unterstützt die Kontaktstelle die Entwicklung digitaler Strategien. Durch gezielte Workshops und Informationsveranstaltungen werden verstärkt digitale Kompetenzen aufgebaut. Dies sehen wir als einen Beitrag zur Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes.“

  • Vorne von links: Henning Schröder, Rita Emde, Prof. Dr. Dietrich Holz. Hinten von links: Prof. Dr. Holger Reinemann, Christoph Szedlak und Prof. Dr. Bert Leyendecker. Foto: Hochschule Koblenz/Gandner

Die Kontaktstelle Digitalisierung dient als direkter Ansprechpartner an der Hochschule Koblenz für alle Anfragen zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0. Sie ist für die Koordination und das Hinzuziehen von Expertenteams verantwortlich. „Dadurch wird die an der Hochschule in den einzelnen Fachbereichen vorhandene Expertise gebündelt und kann durch die Digitalisierungsbeauftragten gezielt abgerufen sowie durch externe Fachexpertinnen und -experten ergänzt werden. Auf diese Weise wird eine individuelle und zugleich fachübergreifende Beratung von Unternehmen in der Region ermöglicht“, so Prof. Dr. Bert Leyendecker, der gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Reinemann das Projekt bei der Hochschule verantwortet.

Die Hochschule Koblenz plant, in dieser zweiten Phase das Leistungsspektrum basierend auf den Erfahrungen der ersten Projektphase weiterzuentwickeln. „In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Welt der Digitalisierung rasant fortentwickelt und viele Unternehmen treten von der Findungsphase in die Planung konkreter Digitalisierungsprojekte ein. Damit verändern sich die Bedarfe in den regionalen Unternehmen“, hebt Rita Emde als Prokuristin der WFG am Mittelrhein hervor. Diese Entwicklung nimmt die Kontaktstelle Digitalisierung auf und wird die Schwerpunkte der Arbeit anpassen.

„Von herausragender Bedeutung werden in den kommenden zwei Jahren, neben dem bestehenden Leistungsangebot des Quick-Checks und der Vermittlung von Experten, die Entwicklung von digitalen Kompetenzen und die konkrete Unterstützung in der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben sein“, fasst Christoph Szedlak, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Kontaktstelle verantwortlich ist, die Ziele für die nächste Projektphase zusammen. Die bewährte Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Institut für Digitalisierung (IIFD) wird fortgesetzt und im kommenden Jahr intensiviert.

Mit dem „QuickCheck Digitalisierung" bietet die Kontaktstelle interessierten Unternehmen eine kostenfreie Möglichkeit, ihre Prozesse und Strukturen auf Digitalisierungs-Kompatibilität untersuchen zu lassen. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Online-QuickChecks nehmen sich Expertinnen und Experten die benötigte Zeit, um gemeinsam mit den Betrieben eine aussagekräftige Vor-Ort-Analyse zu erstellen. So können Führungskräfte in Unternehmen identifizieren, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht und wo sie das größte Entwicklungspotential in Bezug auf die Digitalisierung besitzen.

Interessierte Unternehmen wenden sich an Christoph Szedlak per eMail an szedlak oder telefonisch unter (0261) 9528 198. Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (www.wfg-myk.de), des Interdisziplinären Instituts für Digitalisierung (www.iifd.de) sowie der Kontaktstelle für Digitalisierung (www.i40-hsk.de).