Presse Informationsveranstaltung „krebsbewegt“ am 17. September 2016 am RheinAhrCampus

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Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs in Remagen findet die Informationsveranstaltung „krebesbewegt“ am 17. September von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz bereits zum zweiten Mal statt. Sie bietet Informationen und Workshops rund um das Thema Krebs – nicht nur für Frauen. Schirmherrschaft übernimmt Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

In der diesjährigen Veranstaltung soll die Komplementärmedizin bei Krebstherapien vorgestellt werden. Durch Gespräche mit Betroffenen hat die Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs den Eindruck, dass diese Therapieformen immer mehr in den Vordergrund rücken. Die Veranstaltung soll unabhängig von der Krebsart informieren und für Frauen und Männer gleichermaßen interessant sein.

Neben Vorträgen wie „Psychoonkologie –Vom Krebs bewegt“ und „Diagnose Krebs – Was nun?“ wird es viele Aktionsstände geben. Dort präsentieren sich verschiedene Selbsthilfegruppen mit Informationen zu unterschiedlichen Krebsarten, das Darmzentrum und die Palliativmedizin des Verbundkrankenhaus Linz-Remagen sowie das Brustzentrum Marienhaus Klinikum Bad Neuenahr. Des Weiteren werden Informationen rund um Zahnhygiene, Arbeitnehmerrechte, Schwerbehinderten-rechte, Sozialdienst, Sanitätshäuser, Physiotherapeuten und Hospizverein geboten. Die Gesundheitswerkstatt – Michaela Peters stellt sich vor. Zudem steht eine Make up Beratung von Irene Zepp auf dem Programm.

Bereits im September 2013 führte die Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs am RheinAhrCampus Remagen unter der Schirmherrschaft von Minister Alexander Schweitzer ihre erste Informationsveranstaltung für Betroffene und Interessierte unter dem Titel "krebsbewegt" durch.

Die Idee für diese Veranstaltung wurde nach dem Besuch einiger Krebs-Info-Veranstaltungen geboren. Dort fanden die Organisatorinnen selten wirklich Antworten auf ihre Fragen und Bedürfnisse. „Das Thema Krebs wird oft nur aus medizinischer Sicht behandelt. Daher entwickelte sich bei uns in den Gesprächsrunden die Idee, eine Informationsveranstaltung für Betroffene und Interessierte selber zu organisieren“, so Annelotte Traub von der Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs. „Die für uns offenen Fragen sollen als Themen in verständlicher Sprache angeboten werden. Unser Anliegen ist, Patientinnen und Patienten zu stärken, denn wenn ich den Feind kenne, kann ich ihn besser bekämpfen“.

Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei. Kinderbetreuung wird bei Bedarf von erfahrenen Sportgruppenleiterinnen angeboten.

Weitere Informationen sowie der Programmflyer sind unter www.sh-frauen-remagen.de abrufbar.