Architektur erleben heißt sehen lernen.
Architektur erleben heißt sehen lernen. Das Erkennen und das Begreifen von stimmigen architektonischen Ensembles ist nie nachhaltiger und tiefer zu erreichen als auf Exkursionen. Studienfahrten schaffen den notwendigen Abstand zu gewohnter Umgebung und zu sich selbst. Wer diese Erfahrungen macht, der wird Bauwerke nicht nur isoliert wahrnehmen, da Gebäude immer in einen städtischen Kontext oder in einer ländlichen Umgebung eingefügt sind. Diese Merkmale des Ortes oder auch der "Genius Loci" sollen die Studierenden erkennen und für ihre zukünftigen Entwurfs- und konstruktiven Aufgaben sensibilisieren. Außerdem sollen Erkenntnisse wie, zusammenhängende Raumerlebnisse, proportionale Dimensionen, Materialien, als auch die Bewegung durch den Raum wahrgenommen werden. Vorlesungen, Filme, Dokumentationen oder Fotos vermögen immer nur ein ungefähres, oftmals aber auch ein verzerrtes Bild der Realität zu vermitteln. Die Exkursionen hingegen vermitteln „Architektur zum Anfassen“ und das bedeutet Architektur im Maßstab 1:1.














