Entwicklung von digitalen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten für Studierende und Lehrende
Zu Projektstart wurden die Studierenden nach Ihren Wünschen und Bedarfen nach digitalen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten befragt. Aus den Rückmeldungen ging hervor, dass die Studierenden neben digitalen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten den Bedarf nach einem zentralen Informationskanal äußerten, der leicht auf mobilen Endgeräten abrufbar ist. Ein weitere zentraler Wunsch waren kurze Informations- und Austauschwege, um sich in Gruppen besser zu vernetzen und auszutauschen. Vor allem der Gruppe der Tutor*innen fehlte im Anschluss an Ihre Tutor*innenschulung eine Möglichkeit, um sich nach Schulungsende fachbereichsübergreifend zu vernetzen und über Erfahrungen auszutauschen.
Studierendenapp
Um die Kommunikation mit den Studierenden zu erleichtern und ihnen relevante Informationen und Nachrichten mobil zur Verfügung zu stellen, wurde eine Arbeitsgruppe an der Hochschule Koblenz gegründet, um die Möglichkeiten zu eruieren. Nach Sichtung des Funktionsumfangs der unterschiedlicher Anbieter und Abgleichen der Anforderungen wurden verschiedenen Anbieter für weitere Tests ausgewählt. Es fanden Gespräche mit den Anbietern statt und gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Koblenz wurden die Apps getestet, im Rahmen eines Workshops evaluiert und die Rückmeldungen ausgewertet. Resultierend hieraus wurde die App UniNow ausgewählt.
„Persönlich gefällt mir an der App, dass es die Möglichkeit gibt alle notwendigen Server (SOGo, QIS, OPAC) miteinander zu kombinieren und nur OLAT noch zusätzlich nutzen zu müssen.“ (Studentin Fachbereich Sozialwissenschaften)
Die Studierenden wurden in regelmäßigen Abständen zur Nutzung der App befragt und die Rückmeldungen hinsichtlich technischer Verbesserung an UniNow weitergeleitet. Ziel war es, die Nutzerfreundlichkeit der App zu optimieren. Seit 2024 hat die Hochschule Koblenz ihre personalisierte „White Label App“, die auf der UniNow-App basiert, aber unter eigenem Namen und Design über den App Store oder Google Play Store zur Verfügung steht. Sie Im Sinne der Nachhaltigkeit wird sie mittlerweile von der Abteilung Marketing und Kommunikation und Marketing betreut, so dass ihre Aktualisierung und Pflege auch nach Projektende gesichert ist.
Austauschtools und -plattformen
Im Rahmen der Tutorenschulungen hatten Tuor*innen immer wieder den Wunsch nach einer digitalen Austauschmöglichkeit geäußert, um sich im Anschluss an die Schulung über Erfahrungen auszutauschen. Hierfür wurde der OLAT-Kurs „Peer-IT: Dein Makerspace“ entwickelt und im Wintersemester 2022/23 umgesetzt. Die Plattform bot den Tutor*innen die Möglichkeit Themen zu diskutieren, gemeinsam zu experimentieren, Wissen zu teilen, Probleme zu lösen und sich gegenseitig zu unterstützen. Für den einfachen Austausch wurde ein Zoom-Raum, eine Datei-Diskussion und Foren, Best Practice und ein Materialspeicher in den Kurs integriert.
Trotz des formulierten Bedarfs der Tutor*innen wurde der Kurs PeerIT nur wenig von den Studierenden genutzt. Es zeigte sich, dass ein zusätzlicher Kurs zum Kurs „Tutorenprogramm“ als Hürde empfunden wurde. Daher wurden die Strukturen aus dem OLAT-Kurs „Peer-IT: Dein Makerspace“ in OLAT-Kurs „Tutorenprogramm“ überführt. Zusätzlich wurde der Kurs „Tutorenprogramm“ mit nützlichen Inhalten aus dem „Peer-IT: Makerspace“ angereicht.
Neben den Tutor*innen bestand auch bei Lehrenden und Studierenden der Wunsch digitaler Austauschmöglichkeiten in OpenOLAT beispielsweise für Gruppenarbeiten. Entsprechend wurden Gespräche mit dem VCRP geführt. Dieser setzte due OLAT-Lounge um, einen virtuellen Raum, in dem man sich mit mehreren Personen austauschen kann und an unterschiedlichen virtuellen Tischen platz nehmen kann.





