Treffen von Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern am Fachbereich Sozialwissenschaften
30.04.2026
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Ende April trafen sich mehr als hundert Fachkräfte der Sozialen Arbeit an der Hochschule Koblenz. Sie begleiten als Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften in den Praxisphasen. Zum ersten Mal fand das jährliche Treffen studiengangsübergreifend statt. Eingeladen waren alle Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter aus vier Bachelorstudiengängen: Soziale Arbeit (Präsenz), BASA-online, Bildung und Erziehung (dual) sowie Kinder- und Jugendhilfe (dual).
Die Fachkräfte kamen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, innerhalb derer sie die Studierenden in ihrem Kompetenzerwerb begleiten sowie zum gelingenden Theorie-Praxis-Transfer beitragen. Die teilnehmenden Praxisstellen bilden die Vielfalt der Handlungsfelder ab, auf die die Studiengänge des Fachbereiches Soziale Arbeit, sei es in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend, die Studierenden vorbereiten. Vertreten waren Einrichtungen unter anderem aus der Kinder- und Jugendhilfe, den Kindertageseinrichtungen, Schulen, der Suchthilfe, der Justiz, dem Krankenhaussozialdienst oder der Altenhilfe.
Der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Karl Stoffel, eröffnete den Fachtag und begrüßte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er machte deutlich, dass die Hochschule Koblenz und sein größter Fachbereich für Sozialwissenschaften seit vielen Jahrzehnten gemeinsam mit den Praxiseinrichtungen Verantwortung für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte der Sozialen Arbeit übernimmt.
Moderiert wurde der Vormittag durch Prof. Dr. Dr. Wolfram Schulze (Studiengangsleiter des Studienganges Soziale Arbeit) und Prof. Dr. Agnieszka Maluga (Studiengangsleiterin der beiden dualen Studiengänge Bildung und Erziehung sowie Kinder- und Jugendhilfe). Sie sind sich einig, dass nur die enge Verzahnung von Theorie und Praxis die Studierenden für ihre spätere Berufstätigkeit passend vorbereiten kann.
Der erste Teil des Tages diente dem fachlichen Austausch.
Prof. Dr. Martin Schmid (Professor für Sozialwissenschaftliche Grundlagen Sozialer Arbeit) hielt einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz am Beispiel der Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen“. Er stellte aktuelle KI-gestützte Möglichkeiten einer niedrigschwelligen und präventiven Begleitung von Menschen mit unterschiedlichen Suchtproblematiken vor.
Klaudia Follmann, tätig in der Psychosozialen Beratung beim Caritasverband Koblenz und Lehrbeauftragte am Fachbereich Sozialwissenschaften, stellte das Projekt „Kaleidoskop“ vor, das Kinder psychisch bzw. suchterkrankter Eltern begleitet. Begleitet wurde sie von Elena Schlicht, die als Studentin des Studienganges Soziale Arbeit ihre Praxiswerkstatt im Projekt absolviert.
Am Nachmittag fand der Austausch in den einzelnen Studiengängen statt. Fragen der Qualitätssicherung und der Ausgestaltung der Kooperationsbündnisse zwischen Hochschule und Praxis standen im Vordergrund.
Infos zu den beteiligten Studiengängen:
B.A. Bildung & Erziehung (BABE)
