Perpel der Regenschirmverleiher: Ein Roman über Sucht und Sehnsucht
19.05.2026
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Mitte Mai begrüßte Prof. Dr. Catherine Kaiser-Hylla den sich zwischenzeitlich im Ruhestand befindlichen Prof. Dr. Rainer Ningel. Er hat einen Roman verfasst, der die Verwobenheit von Sucht und Sehnsucht behandelt. In einer ebenso bewegenden wie spannenden, fiktiven Handlung verbindet er eine eindrucksvolle literarische Erzählung mit fundiertem und zugleich leicht verständlichem Fachwissen. Eine zentrale Botschaft lautet: „Nichts bleibt, nichts ist gewiss! Doch man kann etwas für sein Glück tun – und es hat sich schon gelohnt, geboren zu werden, allein um Mensch zu sein!“
In einem privaten Gespräch kam die Idee zustande, Herrn Ningel zu einer Lesung aus seinem Roman an die Hochschule einzuladen. „Der Roman passt sehr gut in den Rahmen der von mir geleiteten Projektwerkstatt, da diese den Fokus Gesundheitsförderung und Prävention in der Sozialen Arbeit legt. Im aktuellen Semester beschäftigen wir uns mit „Kritischen Lebensereignissen“ aus Perspektive der Psychologie“ konstatierte Kaiser-Hylla die Bedeutung für die Lehre. „In diesem Zusammenhang betrachten wir insbesondere auch die Themen Konsum und Abhängigkeit, die unter Umständen misslungene Versuche der Bewältigung darstellen können und in jedem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit von Bedeutung sind.“
Zu Beginn der Veranstaltung würdigte eine Studentin der Projektwerkstatt, Rut Caspari, die frühere Lehre von Prof. Dr. Rainer Ningel: „Ein Satz von Herrn Ningel begleitet mich dabei bis heute besonders: Der Klient ist der Kapitän seines eigenen Lebens.“ Die Veranstaltung rundet für sie das Semester auch thematisch ab, nachdem sie bereits u.a. Exkursionen zur Drogennothilfe Frankfurt unternommen haben.
An der Lesung nahmen auch andere Projektwerkstätten teil, die sich ebenfalls mit Themen wie „Soziale Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien“ oder auch „Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation" beschäftigen.
Neben den Studentinnen und Studenten waren auch Mitarbeitende und einige ehemalige Hochschul-Weggefährten anwesend. Darunter u.a. auch Prof. Dr. Frings, ehemaliger Präsident der Hochschule Koblenz. Er dankte Rainer Ningel nochmal für seine Arbeit und auch für die Begründung der noch heute so wichtigen Initiative „Gesunde Hochschule“. Seine sehr persönlichen Worte rundete er mit dem Zitat“ Du alleine schaffst es, aber alleine schaffst Du es nicht“ ab.
Zum Buch: „Nachkriegszeit auf dem Lande: Der junge Peregrin sucht vergeblich seinen Platz in einer Lebenswelt, die für ihn von Widersprüchen, Feindseligkeiten und Verlusten geprägt ist. (…) Er wird zum gesellschaftlichen Außenseiter und lernt die Hölle des Alkoholismus kennen, die ihn beinahe das Leben kostet.“ (Quelle: www.amazon.de)
Infos zu den beteiligten Studiengängen:





