Sportentwicklungsbericht wird bis 2032 weiterentwickelt

29.10.2026

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Neuer Projektbeirat konstituiert sich – zentrale Projektwebsite bündelt Informationen, Ergebnisse und Daten

  • Eine Gruppe von Personen steht zusammen.

    Erstes Zusammentreffen des Projektbeirats zum Sportentwicklungsbericht 2026–2032 Bild: DOSB, Boris Rump

Der Sportentwicklungsbericht (SEB) geht in eine neue Förderphase: Mit der konstituierenden Sitzung am Mittwoch hat der Projektbeirat des SEB seine Arbeit aufgenommen. Das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geförderte Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem DOSB und den Landessportbünden von 2026 bis 2032 weiterentwickelt.

Daten besser nutzen, Entwicklungen sichtbar machen

In der neuen Förderphase wird der SEB methodisch und technisch ausgebaut. Geplant sind unter anderem Längsschnittanalysen, ein zentrales SEB-Warehouse zur systematischen Aufbereitung und Nutzung der Daten sowie ein interaktives SEB-Dashboard. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse künftig noch zielgruppengerechter bereitzustellen und Sportvereine, Verbände, Politik und Wissenschaft bei Entscheidungen und strategischen Entwicklungen im organisierten Sport zu unterstützen.

Der Projektbeirat gibt Impulse zur Weiterentwicklung des Sportentwicklungsberichts 2026 – 2032. Ihm gehören Vertreter*innen des Bundes, des organisierten Sports und der Wissenschaft an. Vertreten sind das Bundeskanzleramt, das BISp, der DOSB, mehrere Landessportbünde sowie Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen. Ergänzend wird ein Resonanzforum mit rund 20 Vertreter*innen aus Ländern und Kommunen, organisiertem Sport, Zivilgesellschaft und Wissenschaft eingerichtet. Es soll unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung künftiger Themen, Fragestellungen und Indikatoren einbringen.

Die wissenschaftliche Durchführung des SEB in der neuen Förderphase hat seit Juli ein Hochschulkonsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Lutz Thieme (Hochschule Koblenz) übernommen. Zur Forschergruppe gehören außerdem Prof. Dr. Torsten Schlesinger (Technische Universität Chemnitz), Jun.-Prof. Dr. Freya Gassmann (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) und Prof. Dr. Peter Ehnold (IST-Hochschule für Management Düsseldorf).

Neue Projektwebsite bündelt Wissen zum SEB

Mit der zentralen Projektwebsite steht künftig eine Anlaufstelle für Informationen, Ergebnisse und Berichte vergangener Erhebungswellen sowie aktuelle Entwicklungen zur Verfügung. Die Seite wird den Zugang zu den Daten und Analysen erleichtern und deren Nutzung in der Praxis des organisierten Sports stärken.

Seit 2005 liefert der Sportentwicklungsbericht wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Die Weiterentwicklung bis 2032 soll diese Datengrundlage stärken und ihren Nutzen für Sportpraxis, Wissenschaft und Sportpolitik weiter erhöhen.

Weitere Informationen: Meldung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) vom 29.10.2026