MBA-Absolvent Marko Dankert im Interview

Master of Business Administration (MBA) Leadership

„Ich bin froh, den MBA-Abschluss erworben zu haben, weil ich damit meine praktischen Kenntnisse durch akademisches theoretisches Wissen erweitern konnte und ich die Chance hatte, viele sehr spannende neue Menschen kennenzulernen.“

Im Grundsätzlichen darin, mein vorhandenes praktisches Wissen, insbesondere im Bereich Change Leadership, wissenschaftlich zu vertiefen. Gleichzeitig wollte ich einen breit aufgestellten Masterabschluss erlangen, der meine bereits im Vorfeld erworbenen Abschlüsse ergänzt.

In erster Linie verfolgte ich eine Wissens- und Kompetenzerweiterung im meinem gewählten Schwerpunktfach.

Meine Vorbereitungszeit auf die Eignungsprüfung war sehr kurz. Innerhalb einer Woche bereitete ich eine Präsentation über betriebliche Kennzahlen aus meinem beruflichen Alltag vor. Das hat sehr gut funktioniert.

Das war tatsächlich eine sehr große Herausforderung, weil ich in meinem Beruf sehr viel reise und daher wenig zu Hause bin. Mein Zeitmanagement ist sicher verbesserungswürdig, denn leider bin ich meist erst vor den Prüfungen zum wirklichen Vertiefen des Lernstoffs gekommen. Da waren dann die Nächte über viele Wochen oft sehr kurz. Daher meine dringende Empfehlung: Man muss sich klar darüber sein, dass das Fernstudium eine Herausforderung und mitunter zeitliche Belastung bedeutet. Man kann die Prüfungen selbstständig auf spätere Semester verteilen, so dass der zeitliche Anspruch, insbesondere in den ersten beiden Semestern, etwas minimiert wird. Leider habe ich das nicht gemacht – würde es aber heute tun.

Ich habe an allen Präsenzveranstaltungen teilgenommen und hätte ohne diese das Studium in dieser Form und innerhalb der Regelstudienzeit bestimmt nicht geschafft. Durch die Vorlesungen habe ich in vielen Bereichen erst richtig verstanden, worauf es ankommt. In den Präsenzveranstaltungen konnte ich mich ohne Ablenkungen voll auf den Lernstoff konzentrieren. Der Austausch mit den Dozentinnen und Dozenten war gut – und besonders in meiner Vertiefungsrichtung sehr spannend. Auch der persönliche Kontakt zu den Mitstudentinnen und -studenten ist durch nichts zu ersetzen. Hier hat sich über die Zeit ein sehr guter Kontakt entwickelt, der mit Sicherheit das Studium überdauert.

In manchen Bereichen war das Material sehr umfangreich und in anderen wieder sehr kompakt gehalten. Zugegeben: Die Skripte lesen sich nicht gerade wie ein Krimi, aber der Nutzen für das Studium ist sehr hoch und man kann aus allem immer etwas mitnehmen. Persönlich fand ich die Podcasts sehr gut; denn diese konnte man auch mal beim Spazierengehen oder im Auto hören.

Was den Abschluss angeht: Ja. Ich bin mit meinem Abschluss sehr zufrieden, insbesondere in Anbetracht der Zeit und aller Umstände. Berufliche Veränderungen haben sich noch keine ergeben. Mein Abschluss ist ja auch noch ganz frisch. Veränderungen gibt es aber in meinem privaten Alltag, denn ich habe nun wieder zu mehr Menschen Kontakt als während der „heißen“ Phasen im Studium.

Ich habe bereits im Vorfeld an der HS Koblenz ein Weiterbildungsstudium absolviert und dabei gute Erfahrungen mit dem Campus gemacht. Zudem war der RheinAhrCampus in Remagen auch nur ca. 200 km entfernt und gut erreichbar. Final hat mir das Studienkonzept gut gefallen. Man profitiert von einem kleinen Campus mit einer sehr persönlichen Ansprache und Betreuung.

Seien Sie sich bewusst über die Belastung und den Aufwand, der mit solch einem berufsbegleitenden Fernstudium verbunden ist. Managen Sie Ihre Zeit und freuen Sie sich auf das Ziel. Es ist eine sehr spannende und anspruchsvolle Herausforderung, die mit einem „normalen“ Studium nicht zu vergleichen ist.

 

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