MBA-Absolventin Swetlana Kohl im Interview

Master of Business Administration (MBA) Gesundheits- und Sozialwirtschaft in nur 4 Semestern absolviert!

"Mit meinem Masterabschluss im MBA-Fernstudienprogramm habe ich eine besonders wertvolle Qualifikation erworben. Bereits während des Studiums konnte ich neu erlangtes Wissen in meinen beruflichen Alltag integrieren und meine fachlichen Kompetenzen erweitern."

Persönliche Ziele: Meine grundlegende Motivation war, über die medizinische Belange hinausgehende Kenntnisse im Bereich des Krankenhausmanagements zu erlangen sowie die Methodik und den Ablauf eines Fernstudiums kennen zu lernen.

Berufliche Ziele: Nach Beendigung meiner Bundeswehrdienstzeit als Soldatin wollte ich die Voraussetzungen und fachlichen Fähigkeiten erlangen, um im höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst der Bundeswehr eine Führungsposition mit den entsprechenden Führungsaufgaben übernehmen zu können. Die Option, bei der Bundeswehr als Soldatin in die Offiziers-Laufbahn zu wechseln, steht für mich als eine mögliche Alternative, die jedoch an bestimmte Voraussetzzungen gebunden ist.

Dazu habe ich mir die geforderten Anforderungen für die Zulassung der Eignungsprüfung durchgelesen. Dabei ging es um eine 20-minütige Präsentation, die ich aus der Praxis nehmen konnte. Mein Thema lautete:

„Projektidee: Erarbeitung eines KVP-Vorschlages mit der Zugangsberechtigung zu SASPF für Bereichsverantwortlicheˮ. Projekthintergrund war: „Wie durch die Hebung vorhandenen Potentials Last in Lust gewandelt werden kann (intrinsische Motivationstheorie) ˮ.

Dazu habe ich ein Handout, bestehend aus ca. 15 Seiten, geschrieben und für die PowerPoint-Präsentation entsprechenden Folien zusammengestellt. Vor der Eignungsprüfung habe ich zuhause die Präsentation geübt, um festzustellen, wieviel Zeit ich dafür benötige.

 

In der Anfangszeit des Studiums musste ich mich insbesondere in den ersten beiden Monaten erst an die Doppelbelastung gewöhnen. Meine beruflichen Verpflichtungen und Verantwortungen konnte ich im gleichen Stil weiterhin wahrnehmen. Rückblickend stelle ich fest, dass mir das gut gelungen ist.

An den Vorlesungen habe ich regelmäßig teilgenommen. Der Kontakt zu den Lehrenden war trotz der pandemiebedingten Online-Vorlesungen sehr gut, ebenso der Kontakt zu den anderen Studierenden.

Die zur Verfügung gestellten Materialien kann ich als „sehr gutˮ bewerten. Alle Lehrbriefe wurden sowohl digital als auch in gedruckter Form zur Verfügung gestellt. Die Online-Version ermöglichte mir eine hohe Flexibilität, d.h. wenn ich z. B. eine Mittagspause hatte oder unterwegs war, konnte ich jederzeit prüfungsrelevante Materialien anschauen. In den gedruckten Lehrbriefen habe ich gerne die wichtigen Sachen kreuz und quer - nach meinem Ermessen und meiner Phantasie - unterstrichen oder auch handschriftlich ergänzt.

Manche Lehrenden stellen über die elektronische Lernplattform in ihren Kursen zusätzlich verschiedene Fallstudien, umfassende Geschäftsberichte, Lernvideos und Podcasts zur Verfügung. Alles sehr hilfreich - meinen herzlichen Dank dafür!
 

Durch mein MBA-Studium hat sich momentan nicht viel verändert, weil ich erst vor wenigen Tagen meine Prüfungsergebnisse erfahren habe. Bestanden! Ich bin neugierig, was die Zukunft bringt und freue mich darauf .

Für den RheinAhrCampus habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden. Ausschlaggebend waren, dass ein Kamerad von mir dort das gleiche Studium absolviert hatte und er von der Einrichtung mehr als begeistert war. Ein weiterer wesentlicher Faktor war, dass Remagen nur wenige Kilometer von meinem Dienstort Koblenz entfernt liegt. Die räumliche Nähe kam mir sehr entgegen. 

Es gibt Einiges, was ich dazu sagen möchte:

  • Es lohnt sich immer, in herausfordernden Situationen zu kämpfen! Hierzu habe ich ein konkretes Beispiel: Im ersten Semester musste ich eine Präsentation auf Englisch halten, und da die englische Sprache nicht unbedingt meine größte Stärke ist, habe ich mich trotzdem für diese Präsentation gut vorbereitet. Zum Schluss hat eine Fragerunde durch die Lehrenden stattgefunden. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich die Frage auf Englisch korrekt verstanden habe. Dennoch habe ich ausführlich darauf geantwortet. Zum Schluss äußerte mein Dozent, dass ich die Antwort auf die Frage nicht ganz getroffen habe, aber was ihn überzeugt hat und was er nicht übersehen konnte, wie ich in dieser Situation gekämpft hatte! Genau das zählt: nicht sofort in die Panik geraten, sondern einen starken Willen beweisen. Zum Schluss war ich von der Bewertung positiv überrascht, und genau diese Erfahrungen sind unvergesslich.
  • Nehmt bei fachlichen Fragen oder Unklarheiten den direkten Kontakt mit den Lehrenden auf! Es muss niemand diesen Weg alleine gehen. Nach meiner persönlichen Erfahrung sind alle Lehrenden per E-Mail erreichbar und ich habe immer zeitnah eine Antwort zurückbekommen. Bei bestimmten Anlässen wurde sogar ein face to face Online-Meeting angeboten, was neben den professionell gestalteten Online-Vorlesungen eine hervorragende Möglichkeit war, meine Fragen in konkrete Antworten umzuwandeln.
  • Traut Euch! Im Anschluss an das Ergänzungsmodul „Wissenschaftliches Arbeiten" hat mich mein Professor, bei dem ich dieses Modul absolviert habe gefragt, ob ich meine Masterthesis in das vierte Semester vorziehen möchte. Nach kurzer Überlegung und nachdem ich mich neu sortiert hatte, habe ich zugesagt. Somit konnte ich meine Studienzeit um ein Semester verkürzen. 

Rückblickend kann ich nur betonen, dass es eine gute und angenehme Zusammenarbeit war, was zu einem sehr guten Ergebnis geführt hat

 

Das ganze Studium war ein „Highlightˮ! Ich kann mich ziemlich gut an alles erinnern. Angefangen bei der anspruchsvollen Eignungsprüfung im positiven Sinne bis hin zur abschließenden schriftlichen Prüfung.

Die Hausarbeiten waren mein persönliches „Highlightˮ, insbesondere, wenn ich das Thema frei wählen durfte. Es hat mir sehr viel Spaß und Freude bereitet, in verschiedenen Bibliotheken nach Fachliteratur zu recherchieren und mein beliebiges Thema nach modernen Techniken und Methoden zu verfassen. In dem Fall war ich eine „freie Künstlerin", die mit sehr viel Leidenschaft und Inspiration ihre Ideen und Gedanken in Texten verfasst hat.

 

Ich bin sehr froh, dass ich trotz fehlenden Erststudiums für dieses Masterstudium zugelassen wurde und die Möglichkeit erhilet, mir einen Traum zu verwirklichen.

Ich bedanke mich beim ganzen MBA-Team für die kompetente Beratung und Beantwortung meiner Fragen und selbstverständlich auch bei allen Lehrenden, die mich bei meiner Masterthesis betreut haben. Allen, die mir mit Rat und Tat mir zur Seite standen, sage ich herzlich DANKESCHÖN!

 

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