Praxisprojekte: Technik erleben, ausprobieren und selbst gestalten

26.09.2026

Hochschule |Campus Koblenz|Ingenieurwesen / Maschinenbau| Ingenieurwesen / Elektrotechnik und Informationstechnik | Studieninteressierte |

Koblenz. Zum Start des Wintersemesters 2026/27 lädt der Fachbereich Ingenieurwesen im Rahmen des Kick-Off Camps zu Praxisprojekten ein. Die verschiedenen Projekte bieten Einblicke in aktuelle technische Themen und verbinden fachliche Inhalte mit Teamarbeit, Kreativität und eigenem Ausprobieren.

  • Auf dem Vorplatz der Hochschule Koblenz stehen fünf Studierende gemeinsam mit einem humanoiden Roboter. Sie arbeiten an einem Projekt zur humanoiden Robotik und programmieren dabei den Roboter DOBOT LUMO L1. Der Roboter verfügt über mehr als 30 Freiheitsgrade und kann unter anderem seine Arme, Beine, Taille und seinen Kopf bewegen. Im Rahmen des Projekts lernen die Studierenden Grundlagen der Steuerung, Regelung und Programmierung und erproben, wie weit der Roboter selbstständig joggen kann.

    Humanoide Robotik

  • Drei Studierende arbeiten gemeinsam an einem elektrotechnischen Experiment. An einem Tisch mit Experimentierboxen, elektronischen Bauteilen und Messgeräten führen sie unter Anleitung einer wissenschaftlichen Hilfskraft praktische Messungen durch. Die wissenschaftliche Hilfskraft erklärt den Studierenden die Vorgehensweise und unterstützt sie bei der Durchführung des Experiments. Die Studierenden betrachten aufmerksam die Versuchsanordnung und arbeiten gemeinsam an der Lösung der Aufgabe.

    Experimentieren und Messen

  • Die Erstsemesterstudierenden - hier fünf an der Zahl -  arbeiten gemeinsam an einem kollaborativen sechsachsigen UR5e-Roboter. Sie lernen dabei die Grundlagen der Roboterprogrammierung und üben unter anderem die Bewegung des Roboters im kartesischen Raum sowie die Bearbeitung von Werkstücken und die Ansteuerung von Ein- und Ausgängen.

    Roboterprogrammierung am URe

  • Im einem Elektrolabor der Hochschule Koblenz sitzen sechs Studierende an einem Arbeitstisch. Sie arbeiten gemeinsam an elektronischen und elektrischen Versuchen. Im Workshop „DIY and Hands-on-Creators“ lernen sie durch praktisches Ausprobieren, wie die Technik hinter Alltagsgegenständen funktioniert.

    Anwendungsnahe elektrische Geräte selbst bauen

Ein Highlight ist das Projekt Humanoide Robotik. Dabei programmieren die Studierenden den humanoiden Roboter DOBOT LUMO L1. Der Roboter verfügt über 30 Freiheitsgrade und kann unter anderem Arme, Beine, Taille und Kopf bewegen.

In kleinen Teams entwickeln die Studierenden eigene Anwendungen. Sie erproben Sprache, visuelle Wahrnehmung, Gestik und Bewegung. Dabei lernen sie, wie diese Elemente zu einer Mensch-Roboter-Interaktion verbunden werden können. Aus einer ersten Idee, Programmcode und mehreren Testläufen entsteht eine funktionierende Roboteranwendung.

Der Praxisteil des Camps umfasst weitere Angebote:

  • DIY and hands-on-creators: Anwendungsnahe elektronische Geräte selbst bauen
  • Autonomes Fahren
  • Experimentieren und Messen
  • Rapid Prototyping
  • RoboMaster: Erste Einblicke in die Roboteranwendung und Programmierung
  • Roboterprogrammierung am MG 400
  • Roboterprogrammierung am UR5e
  • Escaperoom
  • Künstliche Intelligenz: Oft nützlich, nie mystisch
  • Interaktiver Workshop rund um das Thema Cloud Computing
  • Wenn sich Metalle verformen – Fluch oder Funktion?

Die Praxisprojekte zeigen eine Bandbreite des Ingenieurwesens. Die Studierenden können technische Fragestellungen praktisch bearbeiten und eigene Lösungsansätze entwickeln. So erhalten sie bereits zu Beginn ihres Studiums einen anwendungsnahen Einblick in verschiedene Fachgebiete.