D-Drei

D-DREI entwickelt digitale, datengestützte Lehrinhalte für die räumliche Entwicklung und Klimaanpassung. Studierende und Lehrende erproben gemeinsam neue Methoden für eine praxisnahe und interdisziplinäre Lehre.

Projektziele

Das Projekt D-DREI steht für „Daten, digitale Lehre und digitale Methoden: Datenkompetenz für räumliche Entwicklung im interdisziplinären Kontext“. Es unterstützt Lehrende bei der Entwicklung zeitgemäßer Lehrkonzepte zu digitalen, datengestützten Methoden (DDM). Ziel ist es, Studierenden passgenaue Inhalte für konkrete Anwendungsbeispiele in der räumlichen Entwicklung und kommunalen Klimaanpassung zu vermitteln.

Die Lehrinhalte werden gemeinsam mit Studierenden entwickelt, in bestehenden Lehrformaten erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Grundlage ist der Ansatz „Gemeinsam lehren und voneinander lernen“.

 

Projektbeschreibung

D-DREI wird von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre im Rahmen von Freiraum 2023 gefördert und von der Hochschule Koblenz in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam durchgeführt.

Das Projekt schafft ein breiteres Verständnis für die Potenziale digitaler, datengestützter Methoden in der räumlichen Entwicklung. Am Beispiel der Klimaanpassung wird untersucht, wie digitale Methoden die Planung, Steuerung und Entscheidungsfindung unterstützen können.

Mithilfe von digitalen dreidimensionalen Stadtmodellen und hybriden Analysemethoden lassen sich planerische, bauliche und soziale Szenarien sowie deren Auswirkungen visualisieren und interdisziplinär diskutieren.

Für zukünftige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sind neben interdisziplinärer Zusammenarbeit insbesondere Datenkompetenz (Data Literacy) und digitale Anwendungskompetenz relevant. D-DREI verbindet deshalb fachliche Expertise mit forschendem und interdisziplinärem Lernen. Die Hochschule Koblenz bringt insbesondere ihre Expertise im Bereich Klimaanpassung ein; die Fachhochschule Potsdam ergänzt diese durch Erfahrungen mit Urbaner Zukunft, der Modellierung komplexer Systeme und forschendem Lernen.

 

Handlungsfelder
1. Qualifizierung von Lehrenden und Tutor*innen

Lehrende und studentische Tutorinnen und Tutoren werden für den Einsatz digitaler, datengestützter Methoden qualifiziert. Ziel ist ein breiteres Verständnis von Data Literacy und digitalen Ansätzen für die räumliche Entwicklung sowie eine praxisnahe, zukunftsorientierte Lehre.

2. Qualifizierung von Studierenden

Digitale, datengestützte Methoden werden in bestehende Lehrveranstaltungen integriert und auf konkrete Anwendungsbeispiele übertragen. Dabei werden technische, architektonische und sozialwissenschaftliche Fragestellungen miteinander verbunden. Ziel ist die Entwicklung digitaler und interdisziplinärer Kompetenzen für die zukünftige räumliche Entwicklung.

3. Offene digitale Lehrinhalte und OER

Es entsteht eine offene digitale Sammlung von Lehrinhalten (Open Educational Resources, OER) zu digitalen, datengestützten Methoden in der räumlichen Entwicklung. Die modular erweiterbaren und skalierbaren Inhalte sollen für Blended Learning und asynchrones Lernen nutzbar und über bestehende Lernplattformen wie OLAT eingebunden werden. Sie sollen auch Lehrenden und Studierenden anderer deutscher Hochschulen zur Verfügung stehen.

Projektkoordination

Projektleitung