Lehrpreis an Prof. Dr. Jens Bongartz - Verleihung durch Wissenschaftsminister Clemens Hoch

MAINZ. „Der Lehrpreis hebt sich in einem wichtigen Aspekt von vielen anderen Auszeichnungen im Wissenschaftsbetrieb ab: Er beruht nicht allein auf dem Urteil eines Gremiums, sondern auf der Bewertung durch die Studierenden selbst“, sagt Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

  • Drei Herren stehen zusammen

    Wissenschaftsminister Clemens Hoch, Prof. Dr. Jens Bongartz, Prof. Dr. Karl Stoffel (v.li.n.re.) Copyright: MWWG / Raczka

Seit 2005 verleiht die Landesregierung alle zwei Jahre den Lehrpreis Rheinland-Pfalz für herausragende Lehrleistungen an den rheinland-pfälzischen Hochschulen. Die Vergabe basiert auf einem zweistufigen Verfahren, das sowohl die Bewertungen der Studierenden berücksichtigt, als auch die Einschätzungen der Kolleginnen und Kollegen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von je 10.000 Euro dotiert und kann nur für dienstliche Zwecke nach freier Entscheidung des Preisträgers oder der Preisträgerin verwendet werden. Der Wettbewerb um den Lehrpreis wird hochschulübergreifend, fächerspezifisch sowie getrennt nach Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften durchgeführt.

"Gute Lehre ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Sie entsteht im Dialog, im gemeinsamen Denken und in der Begegnung zwischen Studierenden und Lehrenden. Gute Lehre beginnt dort, wo Wissen auf Begeisterung trifft und wird dort besonders wirksam, wo Studierende ermutigt werden, eigene Fragen zu stellen, nach Antworten zu suchen und den Mut zu entwickeln, Neues zu gestalten“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch bei der Überreichung der Auszeichnungen an die Preisträgerinnen und Preisträger. Der Landeslehrpreis sei Dank und Anerkennung für dieses besondere Engagement.

Der „Lehrpreis Rheinland-Pfalz“ wird in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen. Der Vergabe lag ein zweistufiges Verfahren zugrunde. Konkret benennen in einem ersten Schritt Fachbereiche und Fachschaften auf der Ebene der Fächergruppen die Dozentinnen und Dozenten – getrennt nach Universitäten und Fachhochschulen. In einem zweiten Schritt werden Studierende auf der Basis von Fragebögen zu den Lehrveranstaltungen der Benannten befragt. Für die Auswahl der Lehrpreise wurden Studierendenbefragungen über drei Semester durchgeführt. Mit der zentralen Organisation, Befragung und Auswertung, die für die Vergabe des Lehrpreises nötig waren, war erneut der Hochschulevaluierungsverbund Südwest beauftragt worden. Für den Lehrpreis 2026 wurden insgesamt 94 Lehrbeauftragte nominiert, 47 Frauen sowie 47 Männer. Insgesamt 3782 Studierende hatten an der Befragung teilgenommen.

Um der unterschiedlichen Größe der verschiedenen Hochschulen und den Unterschieden zwischen Universitäten und HAW gerecht zu werden, hat die Jury die Lehrpreise nach Gruppen vergeben. Danach erhalten die Universitäten insgesamt sechs Lehrpreise und die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) vier Lehrpreise in jeweils zwei Fächergruppen.

Preisträgerinnen und Preisträger des Lehrpreises 2026

Hochschule Koblenz: Prof. Dr. Jens Bongartz, Fachbereich Mathematik, Informatik, Technik

Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger des Lehrpreises 2026 sind der Original-Pressemitteilung des MWWG zu entnehmen.

Quelle: Pressemitteilung des MWWG vom 29. September 2026