WS 21/22
Im letzten Semester vor der Masterthesis behandelt dieses Modul Themen aus den Bereichen Konstruktion und Nachhaltigkeit, die als Sondergebiete der Baukonstruktion und der Gebäudetechnik im bisherigen Verlauf des Studiums noch nicht gelehrt wurden. Wie im vergangenen Semester werden Wissensinhalte über Podcast – Vorträge erarbeitet. Parallel gibt es - wie beim Zirkeltraining - Übungseinheiten, in denen Sie erworbenen Kenntnisse in kurzen, praktischen Anwendungen einüben.
Thema Übung:
Station 1: Stahlbau Eingangsüberdachung
Station 2: Tensegrity Modell Luftstütze
Station 3: Glas -
Station 4. Grün Detail Fassadenbegrünung
Station 5: Gebäudetechnik Konzept Doppelfassade

Stegreif - Ökologischer Stadtumbau Moselweißer Straße
WS 21/22
Ziele:
Die Stadt Koblenz hat in Kooperation mit der Hochschule und der Universität Koblenz den Zuschlag für die Realisierung eines Pilotprojektes für die Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel erhalten. Das Projektgebiet rund um die Moselweißer Straße soll exemplarisch so umgebaut werden, dass es den sich ändernden Klimabedingungen gewachsen ist. Das bedeutet eine Neugestaltung des öffentlichen Raumes aber auch der privaten Flächen durch Flächenentsiegelung, Baumpflanzungen, Neuordnung der Nutzungsverteilung zugunsten von Rad- und Fußverkehr, Fassaden- und Dachbegrünung. Die Förderung durch den Bund umfasst die Umsetzung dieser Maßnahmen, sowohl auf öffentlichem wie auch privatem Grund.
Trotzdem muss für das Projekt geworben werden; auch für Laien muss die große Chance, die dieser Umbau mit sich bringt, verständlich gemacht werden: Durch Bilder, die Sie, die Studierenden erstellen.
Inhalt:
In einer Vorlesung werden die Möglichkeiten der Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel vorgestellt. Am Ende der Veranstaltung werden diejenigen Bereiche der Moselweißer Straße im Stadtteil Rauental definiert, an denen besonderer Handlungsbedarf besteht. Diese sollen fotografiert, und dann mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln (Photoshop, Skizze, Aquarell, Photocollage…..was immer Sie wollen) so bearbeitet werden, dass die Elemente der Anpassung an den Klimawandel zu erkennen sind und deutlich wird, dass dieses eine deutlich lebenswertere Stadt sein kann.
Leistungen:
Ein A1 Plakat, Hochformat. Die obere Hälfte füllt das von Ihnen erstellte Bild nach dem klimagerechten Umbau, in einer Ecke eine kleine Abbildung des „vorher“ Zustandes. Die Untere steht Ihnen für eine Darstellung im Grundriss – Maßstab nach Ihrer Wahl - sowie zur Erläuterung der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen in Form von Piktogrammen und Text zur Verfügung.

Sondergebiete der Baukonstruktion - „Zirkeltraining“
WS 21/22
Im letzten Semester vor der Masterthesis behandelt dieses Modul Themen aus den Bereichen Konstruktion und Nachhaltigkeit, die als Sondergebiete der Baukonstruktion und der Gebäudetechnik im bisherigen Verlauf des Studiums noch nicht gelehrt wurden. Wie im vergangenen Semester werden Wissensinhalte über Podcast – Vorträge erarbeitet. Parallel gibt es - wie beim Zirkeltraining - Übungseinheiten, in denen Sie erworbenen Kenntnisse in kurzen, praktischen Anwendungen einüben.
Thema Übung:
Station 1: Stahlbau Eingangsüberdachung
Station 2: Tensegrity Modell Luftstütze
Station 3: Glas -
Station 4. Grün Detail Fassadenbegrünung
Station 5: Gebäudetechnik Konzept Doppelfassade

WS 21/22
Ziele:
Planen und Bauen hängen eng zusammen, ja bedingen sich. Naturgemäß liegt im Studium der Focus auf der Planung, auch wenn das tatsächliche Bauen ja eigentlich deren Bedingung ist und so manche Planung aus der Perspektive des Herstellens wohl ganz anders aussähe. Um diese Lücke kleiner werden zu lassen, soll in diesem Modul ein kleines Haus von den Studierenden gebaut werden: Alle Aspekte, von der Gründung bis zur Schlüsselübergabe sollen – so weit wie möglich - von Studierenden geleistet werden. Selbstverständlich beginnt das mit einer detaillierten Planung die am Modell und am Mock-up überprüft wird. Aber auch die Finanzierung, Genehmigung, Ausschreibung und ein Sponsoring sind Teil dieser Planung, die ebenfalls von den Studierenden geleistet werden sollen. Schwerpunkt liegt aber auf dem Herstellen der (Holz-) Bauteile und deren Fügung.
Inhalt:
Die Basis bildet der gut gelungene Entwurf eines Tiny-House-Projektes aus dem Sommersemester ‘21. Hierfür muss ein geeignetes Nutzungskonzept erstellt werden, um daraufhin die Finanzierung auszurichten. Gleichzeitig wird untersucht, welche Herstellungs- und Verbindungstechniken mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln angewandt werden können, welcher Bauablauf und welche Kosten sich daraus ergeben. Dazu gehört auch das Finden der erforderlichen Partner, die bei der Realisierung helfen können.
Die Herstellung wird im Modellmaßstab M 1:5 überprüft und wesentliche Details werden als Mock-Up’s im 1:1 Maßstab erstellt um wichtige Informationen für die Umsetzung im 1:1 Maßstab zu gewinnen. Der tatsächliche Bau ist für das SS 22 geplant.
SS 21
„Corona Dreams“
Während der Pandemie bleiben viele Wünsche unerfüllt – man muss sich damit begnügen von ihnen zu träumen. In der Generation der Studierenden gilt das zum Beispiel fürs Feiern und Leute kennen lernen, denn die Clubs sind zu.
Corona hat aber auch interessante Dinge zum Vorschein gebracht, zum Beispiel die bislang wenig genutzte Möglichkeit zu ZOOM en, mit Menschen, die weit, weit weg sind, mit denen man aber einiges teilt: Die Träume vom Feiern, das Interesse an Architektur…
In diesem Seminar werden Vor- und Nachteil verbunden: Studierende der HS Koblenz und der Roger Williams University in Rhode Island, USA, bilden Teams in denen sie einen Club zum nächtelangen Feiern zu erdenken.
Natürlich spielt auch die noch viel größere Krise, die des Klimawandels, eine Rolle: Welche Strategien, Techniken und Materialien können eingesetzt werden, um mit dem Projekt einen positiven klimatischen Fußabdruck zu hinterlassen?
Zur Gruppenbildung am 24.3.21 wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer gebeten, ein Bild seiner/ihrer Lieblingsarchitektur und einen akustischen, einminütigen Ausschnitt aus der Lieblingsfeiermusik mitzubringen. Dort, wo die größte Nähe der Geschmäcker liegt, entsteht eine bi-nationale (4er) Gruppe.
Der Kurs findet dienstags statt, wegen der Zeitverschiebung mit den USA von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr.
Der Kurs wird ausschließlich in English durchgeführt.
WS 19/20 BB2 Bauphysik / Brandschutz
Seminar Klimagerechtes Bauen
Inhalt:
Alle reden vom Klima. Mit rund 40% des gesamten CO²- Ausstoßes ist das Bauwesen in besonderer Weise im Focus der Diskussion. Aber wovon reden wir eigentlich genau? Welche Aspekte des Bauens sind besonders klimaschädlich und welche Alternativen gibt es, um das Bauen umweltverträglich und somit klimagerecht zu gestalten? Im Seminar „Klimagerechtes Bauen“ sollen alle relevanten Themen in Vorträgen durch die Studierenden vorgestellt werden und in zwei Korrekturrunden so aufbereitet werden, dass aus der Zusammenfassung aller Beiträge ein Lesebuch zum klimagerechten Bauen entsteht.
Als praktische Ergänzung untersuchen die Studierenden die Möglichkeiten eine berufsbildende Schule zu einer klimagerechten Schule umzurüsten. Ein besonderer Focus liegt auf der Planung der Freiflächen, die zu einem essbaren Schulhof umgewandelt werden sollen.
Ziel:
Die Aufstellung eines Kataloges der Instrumente des klimagerechten Bauens soll einen belastbaren Überblick über die zur Verfügung stehenden Mittel und ihre Wirkung zeigen. Das begleitende Projekt erlaubt die Anwendung des Erlernten. Hierin ist auch die Rückkopplung mit den späteren Nutzern der Schule vorgesehen.
Leistungen :
- Referate zu den verschiedenen Elementen des energieeffizienten Bauens
- Ausformulierung und Überarbeitung der Texte, erstellung eines Lay-Outs.
- Stegreifartige Bearbeitung der Außenflächen der Alice Salomon Schule in Linz
Die Leistungen sollen in 2er Teams erbracht werden.
WS/19-20, Wahlmodul VT2
Fassadenseminar
Betreuung : Prof. Dipl.-Ing Jo Ruoff, Dipl.-Ing.(FH) Bernhard vonOppeln
Termin: wöchentlich / Dienstag 15:45 Uhr
Die Haut eines Gebäudes hat vielfältige Aufgaben: Sie trennt das Innen vom Außen, sie schützt vor Kälte, Hitze Feuchtigkeit und Trockenheit, Wind und Lärm und ihre Gestalt macht schließlich den Eindruck aus, mit dem das Gebäude auf seine Umgebung wirkt: Viele Gründe um sich in einem Seminar anhand eines konkreten Beispiels mit allen Aspekten von Fassaden zu beschäftigen.
SS 19, Projekt P 1
Markthalle Koblenz
Schwerpunkt: Architektonischer Entwurf, Stahlbau
Betreuung : Prof. Dipl.-Ing Jo Ruoff Prof. Dr.-Ing. Manfred Feyerabend
Termin: Donnerstags 14:00 Uhr
Thema: Markthallen erleben eine Renaissance. Die vom Erzeuger angebotenen Waren, der kleine Plausch mit dem Verkäufer, die Vielfalt und die Frische der Produkte machen den Einkauf zum Erlebnis, gut für Geldbeutel, Gaumen und die Umwelt. Dementsprechend nimmt man sich gern ein bisschen Zeit, verkostet noch eine Kleinigkeit und schließt das Ganze mit einem Espresso ab. Eine Hülle für dieses Einkaufserlebnis zu gestalten und zu konstruieren ist Gegenstand dieses Moduls.
Zunächst geht es darum, den Entwurf im städtebaulichen Kontext zu verorten, die Zulieferwege für Waren und Kunden zu definieren und die Gestalt der Halle festzulegen, um auf dieser Basis eine der Funktion angemessene Form zu finden und zu konstruieren. Das Raumprogramm umfasst neben der Markthalle und den erforderlichen Nebenräumen einen Imbissstand und ein Restaurant für gehobene Ansprüche. Das besondere Augenmerk dieses Entwurfes liegt auf dem Stahlbau, dessen Charakteristika in die Gestaltung einbezogen werden sollen. Die vergleichsweise geringe gebäudekundliche Komplexität der Aufgabe lässt Raum für eine Bearbeitung bis ins Detail, sowohl in Zeichnungen als auch in Modellen.
„Update“
M-T2 Technologie 2
Architektonische und energetische Sanierung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses
Mittwochs15:45 Uhr, N 002
Anlass: Energetische Gebäudesanierung ist ein Gebot der Stunde und ein interessantes Tätigkeitsfeld der Zukunft. 80% des Gebäudebestandes der Republik, so schätzt man, ist energetisch sanierungsbedürftig, die aktuelle Sanierungsrate liegt bei 1% pro Jahr. Somit ein gigantisches Tätigkeitsfeld für zukünftige Architekten – also für Sie. Aus diesem Grund sollen Sie auch schon im Studium mit diesem Thema in Berührung kommen und exemplarisch an einem Häuschen Ihrer Wahl eine Sanierung planen.
Ablauf: Das Semester gliedert sich in drei Abschnitte: Im Ersten sollen Sie „Ihr“ Haus zukunftsfähig machen, das heißt dass Sie die Grundrisse, gegebenenfalls auch die Schnitte und die Ansichten überarbeiten um das Gebäude heutigen Wohn- und Lebensvorstellungen anzupassen. Als Höhepunkt Ihrer Planung sollen Sie hierbei einen „besonderen Raum“ entwickeln, der beeindruckende räumliche Qualitäten hat. Teil zwei ist der energetischen Sanierung gewidmet: In verschiedenen Szenarien sollen Sie die jeweils beste Sanierungsoption herausarbeiten und auch mit Kosten hinterlegen um Ihre fiktiven Bauherren bestmöglich zu beraten, wo und wie sie ihr Geld bei der Sanierung anlegen sollen. Im dritten Teil des sollen Sie den „besonderen Raum“ thermisch simulieren und auf der Basis der Wetterdaten von Koblenz ein genaues Abbild der zu erwartenden raumklimatischen Bedingungen zu erzeugen und Maßnahmen vorschlagen um das Raumklima – falls nötig – zu optimieren.
Lernziele: Architektonische Überarbeitung einer Bestandsimmobilie, Erarbeitung von energetischen Sanierungsoptionen und Überprüfung von baulichen Maßnahmen durch Simulation
Aufgabenstellung Bachelorthesis SS19
„Müllers Lust“
Am Rande des Rheinburgenwegs – auf einer Terrasse des steil abfallenden Rheinhanges – mit Blick auf Burg Stolzenfels und Lahnstein soll eine Herberge für Wanderer entstehen. Das Wandern ist Volkssport Nummer eins, die Erinnerung an manches Wandererheim lässt aber viele Freunde dieses Sports erschaudern: Erinnerungen an Hagebuttentee und durchgelegene Betten prägen manche Erinnerung. Wie soll also das Wandererheim der Zukunft aussehen? Welcher Leitidee soll ein solches Heim folgen, welchen Komfort soll es bieten und wie soll es sich in die Landschaft des Rheintals einfügen, idealer Weise sogar die Schönheit dieser Landschaft überhöhen? In diesem als Bachelorthesis angebotenen Entwurf sollen die Studierenden eine individuelle Perspektive auf diese Fragestellung formulieren, die wesentlichen Charakteristika benennen und daraus eine angemessene Lösung entwickeln.
M – VT 2 Baukonstruktion
Grüner geht’s immer!
Fassade, Fassadenbegrünung, Prototyp Grün in der Stadt ist nicht nur schön anzuschauen, es ist auch ein dringend auszubauendes Element zur Regulierung des städtischen Mikroklimas. Aber wie? Zusätzliche Flächen zur Anlage großer innerstädtischer Parks sind nur selten vorhanden. Es bleiben Fassaden und Dächer. Gegenstand des Seminars ist die Planung eines vielfältig anwendbaren Fassadenbegrünungssystems und dessen Ausführung als Prototyp. Wir beginnen mit der Einarbeitung in den aktuellen Stand der Fassadentechnik. Auf dieser Grundlage wird ein Fassadenbegrünungssystem entwickelt, das mit geringem Aufwand an Bestandsfassaden installiert werden kann. Die Projekte werden anschließend als Prototypen gebaut und gemeinsam mit den Prototypen die im vergangenen Jahr realisiert wurden, in einem Versuchsstand im Außengelände unserer Hochschule aufgestellt. Bearbeitung in 2er Gruppen Lehrende: Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff mit der freundlichen Unterstützung von Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Kirchner Termin: Jeweils Dienstags, 14:00 Uhr bis 17:15 Raum N 008, Erste Veranstaltung 02.10.19. Letzte Veranstaltung / Präsentation 22.01.19
M T2 Technologie „Just do it“
Dieses Modul widmet sich der praktischen Seite der Bau-Technologie: Wie groß sollte eine Photovoltaik- Anlage sinnvoller Weise sein? Wie bestimmt man die Feuchte einer Wand und wie gravierend ist eine Wärmebrücke wirklich? Diese und ähnliche Fragen werden im Modul Technologie 2, das gemeinsam mit den Bauingenieuren durchgeführt wird, mittels einfach zu bedienender Messtechnik in praktischen Übungen beantwortet, die aber auch die gestalterische Komponenten – sofern vorhanden – berücksichtigen. Bearbeitung in 4er Gruppen. Lehrende: Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff, Dipl.-Ing. Laura Niemann Delius, Ann-Sophie Schumacher B.A. mit der freundlichen Unterstützung von Prof. Dipl.-Ing. Martin Zerwas, Dipl.-Ing. Stefan Mock, M. Eng. Termin: Jeweils Donnerstags, 10:00 bis 11:30 Uhr und 14:00 bis 15:30 Uhr. Raum N 002 Erste Veranstaltung Donnerstag 04.10.18, Letzte Veranstaltung 17.01.19 Abgabe (Mappe).
M – BK Baukonstruktion Solar Decathlon
Der „Solar Decathlon“ ist ein seit 2002 ein weltweit praktizierter Wettbewerb bei dem 20 Studierendenteams jeweils ein kleines Haus konzipieren, bauen, abbauen, verladen, zum Wettbewerbsort bringen, wieder aufbauen und dann während 10 Tagen in 10 Disziplinen (Decathlon) gegeneinander antreten. Die Versorgung des Hauses geschieht ausschließlich über die Kraft der Sonne. Wichtigste Etappe auf dem langen Weg zum Wettbewerb ist natürlich die Konzeption: Welches Ziel nehme ich in den Focus meines Projektes und wie stelle ich mir die Konstruktion vor, die nicht nur leicht sein muss sondern auch noch von Studierenden – in der Regel ohne Handwerksausbildung – gebaut werden soll. Konzeption und Gestalt sollen in diesem Modul bis zur Zwischenpräsentation abgeschlossen sein um der Entwicklung spezifischer Details in Zeichnung und Modell ausreichend Platz einzuräumen. Bearbeitung in 2-er Gruppen: Lehrende: Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff, Prof. Dipl.-Ing. Björn Gossa, Dipl.-Ing. Bernhard von Oppeln Termin: Jeweils Donnerstags 15:45 Uhr, Raum N 002, Erste Veranstaltung: 04.10.18, Letzte Veranstaltung: 17.01.18, Abgabe 12.02.19 Endkollok 14.02.19
Eigentlich könnte der Münsterplatz in Mainz als Eingangstor in die Stadt so etwas wie eine Visitenkarte der Stadt werden. Tatsächlich ist es ein von Autoverkehr dominierter Platz, der wenig Identität besitzt und dringend einer Sanierung bedarf.
Wesentlich für die mangelnde Identität ist die unmaßstäbliche Bebauung des Blockes zwischen „Münsterplatz“ und den Straßen „Große Bleiche“ und „Mittlere Bleiche“. Als wesentlicher Teil der Stadtreparatur an dieser Stelle wurden nun die Voraussetzungen geschaffen um diesen Block neu zu bebauen. Der Verein „Bauwirtschaft Rheinland – Pfalz e.V.“ hat dieses Thema für einen Wettbewerb ausgelobt. Alle 5 Rheinlandpfälzischen Architekturhochschulen sind aufgefordert sich an diesem professionell vorbereiteten Verfahren zu beteiligen und die besten Arbeiten für die Teilnahme am Wettbewerb zu nominieren. Der Komplexitätsgrad der Aufgabenstellung und der hohe Realitätsbezug prädestinieren diese Aufgabe als Masterthesis-Thema.
Anlässlich der Ghana-Exkursion im September 2017 fand im November 2017 ein Symposium zum Thema Selbstbauprojekte in Entwicklungsländern, das „1:1 Symposium“ statt. Die Veranstaltung wurde organisiert und moderiert von Professor Jo Ruoff und Laura Niemann-Delius und unterstützt von Studierenden.
Während des 1:1 Symposiums wurde das Thema Selbstbauprojekte in Entwicklungsländern aus verschiedenen Perspektiven behandelt und im Anschluss daran kritisch diskutiert.
MIDWIVES QUARTERS HAVE
Das Projekt „Midwives Quarters“ wird im Rahmen des „Design. Develop.Build - Programmes“ seit 2016 von Studenten und Lehrenden der PBSA (Hochschule Düsseldorf) und der Georgia Institute of Technology (Atlanta/ USA) bearbeitet. In ökologischer und nachhaltiger Bauweise sollen für Hebammen in Havé (Ghana) Appartments geschaffen werden. Der Entwurf beinhaltet zwei Gebäude mit jeweils zwei Wohneinheiten. Beteiligt sind an dem Projekt außerdem junge Handwerker aus Deutschland sowie Schüler der ortsansässigen Handwerksschule - Havé Technical Institute. Unterstützt wird das Vorhaben durch den Kölner Verein ´Meeting Bismarck´ (Meeting Bismarck - Gododo Ghana Geburts- und Kinderhilfe e.V.), welcher seit 2011 aktiv vor Ort tätig ist und die medizinische und schulische Infrastruktur in und um das Dorf Havé herum aufbaut.
WERKBUND_Akademie
Der Deutsche Werkbund wirkt für ein qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Er ist diskursiv, interdisziplinär und gemeinnützig ausgerichtet. Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen, Unternehmen und Hochschulen getragen.
Eine der Aktivitäten des Deutschen Werkbundes ist die Organisation einer Akademie zu architektonischen und architekturtheoretischen Fragen im Schloss Gnadenthal im niederrheinischen Kleve. Langjähriger Leiter dieser Veranstaltung ist Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Meisenheimer, der von einer Reihe weiterer Hochschullehrer unterstützt wird. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautet:
DAS HARMONISCHE GANZE ALS IDEAL? VON WEGEN! RISSE UND LÖCHER!
ECO WEEK 2017...habits change...climate change
ECOWEEK ist ein internationaler Workshop für Architekturstudenten, bei dem etwa 15 Hochschulen mit jeweils 10 bis 15 Studierenden zusammentreffen um eine Woche lang über ein Thema aus dem Bereich Nachhaltige Architektur / Klimagerechte Architektur und Stadtplanung zu arbeiten. Den Rahmen bilden Informationsveranstaltungen und eine Vortragsreihe namhafter Persönlichkeiten aus den Bereichen Architektur, Städtebau Ökologie, Politik etc. sowie ein „buntes“ kulturelles Begleitprogramm und Parties.
Ein Ofen für Antoine
Antoine Elimbi ist Professor für Bauchemie an der Universität von Yaunde, Kamerun. Er forscht an der Herstellung von Ziegeln, deren Brenntemperatur bei nur etwa 400°C liegt (im Vergleich 1000°C bei konventionellen Ziegeln). Dies würde einen großen ökologischen Gewinn bedeuten da die Ziegelproduktion in Kamerun weitgehend aus im Raubbau gewonnenem Holz besteht. An dem Forschungsvorhaben ist die Hochschule Koblenz beteilligt.
Für die Brennversuche braucht Herr Elimbi einen neuen Ofen, der durch Studierende der Hochschule Koblenz entworfen und anschließend gemeinsam mit den Studierenden der Universität Yaunde gebaut werden soll.
Neues Belvedere Brühl
Im Herzen der Stadt Brühl, gelegen zwischen Köln und Bonn, klafft seit langem eine große Lücke: In unmittelbarer Nähe zum Brühler Schloss am Standort des ehemaligen Belvedere sucht die Stadt seit langem nach einer geeigneten baulichen Nutzung. Was fehlt – und damit Gegenstand der Planungsaufgabe - ist ein Veranstaltungsort, an dem Kulturelles aber auch Bälle oder ein Kongress abgehalten werden können. Darüber hinaus ist es Teil der Aufgabe die Größe der baulichen Maßnahme aus städtebaulicher Sicht zu definieren und gegebenenfalls die Funktionen des Saales (etwa 650 Personen) mit dem dazugehörigen Foyer und Gastronomie um weitere Funktionen zu ergänzen. Da die Aufgabe den tatsächlichen Überlegungen der Stadt entspricht werden die Arbeiten auf großes Interesse stoßen und es wird zu Beginn der Bearbeitungszeit verschiedene Begegnungen mit Vertretern der Stadt geben.
Eine Kirche für Boboyo/ Wettbewerb
Dem Dorf Boboyo im Norden von Kamerun fehlt ein gesellschaftliches und spirituelles Zentrum. Daher hat die NGO „Ident Africa“ in Verbindung mit der evangelischen Kirche beschlossen, eine Kirche zu bauen, die als Ort für Gottesdienste aber auch Begegnungsort dienen kann. Diese Kirche besteht aus einem Kirchenraum, einigen Besprechungs- und Büroräumen und einem großen Aussenbereich für Freiluftgottesdienste.
Um einen solchen Ort entwerfen zu können bedarf es zunächst einer klaren Vorstellung von den klimatischen, gesellschaftlichen und gebäudekundlichen aber auch baukonstruktiven Erfordernissen für das Bauen in dieser zur Sahel-Zone zählenden Region.
Grüner gehts immer!
Grün in der Stadt ist nicht nur schön anzuschauen, es ist auch ein dringend auszubauendes Element zur Regulierung des städtischen Mikroklimas. Aber wie? Zusätzliche Flächen zur Anlage großer innerstädtischer Parks sind nur selten vorhanden. Es bleiben Fassaden und Dächer. In welcher Weise sich diese in technischer und in gestalterischer Hinsicht zur Begrünung eignen wird in diesem Modul anhand eines Beispiels aus Andernach untersucht: Ein Parkhausneubau in zentraler Lage soll eine grüne Fassade und – in einer zweiten Ausbaustufe – ein grünes Dach bekommen.
Ziel des IP ist die ganzheitliche Durchplanung eines Entwurfes unter Berücksichtigung aller für die tatsächliche Realisierung erforderlichen Teilaspekte, die im Planungsprozess aufeinander abgestimmt (integriert) und schließlich in der Werkplanung dargestellt werden. Wie in der beruflichen Praxis wird dieser Entwurf nicht nur baukonstruktiv betreut, sondern die „Fachingenieure“ aus der Tragkonstruktion und der technischen Gebäudeausrüstung betreuen ihre Fachinhalte anhand desselben Projektes. Gegenstand der Planung sind die Entwürfe: „Schleusenwärterhaus“ und „Baulücke „ aus dem 3. Semester.
Koblenz soll ein neues Theater bekommen! Noch ist das zwar Fiktion aber eine sehr wünschenswerte, da das bestehende Haus zwei Sparten – Theater und Oper – beherbergen muss und damit räumlich sehr beengt ist.
Durch den Neubau kann sich das bestehende Haus auf die Oper konzentrieren, das neue Haus ist ganz dem Schauspiel gewidmet; hinzu kommen Werkstätten für den Bühnenbau.
Planungsort ist die zentral gelegene Parkplatzfläche zwischen Löhr-Center und B9.
"1:1 Studio"
Der über mehrere Semester angelegte Kurs verfolgt das Ziel, einen Forschungspavillon auf dem Gelände der Hochschule zu realisieren. Alle erforderlichen Planungsschritte sind Gegenstand der Lehre. Im aktuellen Semester liegt der Schwerpunkt auf dem Entwurf des Tragwerkes, das in enger Zusammenarbeit mit Studierenden des Bauingenieurswesens erarbeitet wird. Am Ende des Semesters soll ein Modell im Maßstab 1 : 1 erstellt werden, an dem alle wesentlichen konstruktiven Aspekte abgelesen werden können. Ein hohes Maß an Selbstorganisation .ist erklärtes Ziel dieses Seminars.
M-BK/WS15/Projekt Baukonstruktion/ Fassadenfarming
Der Wert von Grün in der Stadt hat sich gerade im vergangenen Sommer einmal mehr sehr deutlich gezeigt: Wegen des hohen Anteils mineralischer Flächen stieg die Temperatur auf bis zu 8 Grad Celsius über das Niveau des Umlandes, weitere Belastungen des Organismus entstehen durch den hohen Staubanteil in der Luft und durch die geringe Luftfeuchte.
Begrünbare Flächen, die diesen Belastungen entgegenwirken gibt es aber nur wenige – außer - den Fassaden! Wie eine solche Begrünung darüber hinaus auch noch zur Produktion von Biomasse, gegebenenfalls auch von Lebensmitteln genutzt werden kann erkundet das relativ neue Wissensgebiet des Fassaden - Farming. Ziel ist die konstruktive Herausarbeitung von Möglichkeiten der Fassadenbegrünung von Bestandsfassaden als Teil geschlossener Stoffkreisläufe. Das Seminar wird durch eine Reihe von Gastvorträgen ergänzt.
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff, Silvia Cortellesi M.Sc.
Donnerstags, 8:15 Uhr, N002
M-PE/WS15/Projektentwicklung/M-N
Die Unterbringung der Studierenden der Architektur im Gebäude der Hochschule Koblenz hat einen großen Haken: Es gibt – im Gegensatz zu den meisten anderen Hochschulen – keine angemessenen Arbeitsplätze in der Hochschule.
Durch einen Flächentausch und die Aufstockung des „M“ - Flügels entsteht die Möglichkeit, doch noch zu Arbeitsplätzen für die meisten Architekturstudierenden zu gelangen. Voraussetzung hierfür ist eine geeignete Umplanung der Flügel M und N. Hierzu gehört die Planung eines typischen Arbeitsplatzes für Architekturstudierende, die Neuordnung von Labor- Vorlesungs- und Studio– Räumen und die Unterbringung der Mitarbeiter in den genannten Flügeln. Schließlich muss die ehemalige Schreinerei zu einem Vortagssaal mit repräsentativem Eingang und Nebenräumen umgestaltet werden.
Leistungen: Grundrisse, Ansichten und Schnitte M 1: 100, 2 Räumliche Darstellungen, Modell im M 1:50, Ermittlung der Flächen und der Kosten
Kooperative Betreuung durch Prof. Dipl.-Ing. Ulof Rückert, Dipl.Ing.Stephan Jost und Prof. Dipl.Ing. Jo Ruoff
Mittowchs, 15:45 Uhr, N002
M-T1/WS15/Technologie/Klimagerechte Architektur
Jede Gesellschaft hat im Laufe der Geschichte eine ihr selber und dem Klima gemäße Bauform entwickelt, die - von Generation zu Generation verfeinert - ein hohes Maß an Perfektion erreicht hat. Oft gelten jedoch die daraus entstandenen Bauformen als veraltet oder werden durch technische Einrichtungen (Klimaanlagen) entbehrlich gemacht. Will man aber den CO² - Ausstoß von Gebäuden reduzieren, dann ist es sinnvoll sich dieser tradierten Bauweisen zu erinnern um zu erkennen, welche Bauweise, welche Konstruktion für das jeweilige Klima angemessen ist und wie diese in eine zeitgemäße Architektursprache übersetzt werden kann.
In diesem Seminar sollen die Studierenden die klimarelevanten Aspekte einer von ihnen gewählten lokalen Bauweise identifizieren und auf einen vorgegebenen Pavillonentwurf übertragen.
Leistungen: Referat mit Hand-out, Überplanung eines vorgegebenen Pavillons in Grundriss, Schnitt und Ansicht (3Tafelprojektion) sowie einem Fassadenschnitt
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff
Donnerstags, 14:00 Uhr, N002
B-B2/WS15/Bauphysik/1:1 Labor
in Kooperation mit Dozenten des Bauingenieurwesens und der Architektur.
Ziel dieses interdisziplinären Workshops ist der Bau eines etwa 100 m² Versuchsgebäudes auf dem Campus der Hochschule Koblenz. Das temporäre Gebäude soll einerseits ein bauphysikalischer Prüfstand sein, andererseits studentische Arbeitsplätze beherbergen.
Die Aufgabe besteht darin zunächst die Anforderungen an ein solches Gebäude zu definieren und seinen Standort zu bestimmen bevor es an die Ausarbeitung einer Konstruktion geht. Besonderes Augenmerk wird auf die Modularität der Projekte gelegt.
Der Entwurf und die konstruktive Durcharbeitung werden so realisiert, dass das Gebäude durch Studierende auf dem Campus erstellt werden kann. Zur Überprüfung werden Modelle bez.w. Prototypen von Verbindungen in geeigneten Maßstäben als Modell gebaut.
Sollten alle mit dem Bau des 1/1 Labors verbundenen Hindernisse rechtzeitig aus dem Weg geräumt werden ist eine Realisierung im Sommersemester 2016 vorgesehen.
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff mit Dipl.-Ing. Stefan Mock (Bauingenieurwesen)
Donnerstags, 15:45 Uhr, N102
BTH/SS15/BachelorThesis/SchöneTöne
Entwurf eines „Hauses der Musik“ für Koblenz.
Das Erlernen eines Musikinstrumentes, das Musizieren im Ensembles und das Aufführen von Musik sind feine Sachen. Um aber einerseits die Mitmenschen nicht zu stören, andererseits günstige Bedingungen für die Musiker und das Publikum zu erzeugen braucht es geeignete Räume. Solche zu entwerfen ist die Aufgabe dieser Bachelor-Thesis. Eine besondere Herausforderung stellt das Grundstück dar: Eine schmale und sehr tiefe Baulücke nahe dem Koblenzer Hauptbahnhof. Das Raumprogramm umfasst neben dem Eingang mit einem Café zwei kleine Konzertsäle, Proberäume für Ensembles und Räume für den Einzelunterricht. Die Ausstellung der Entwurfsergebnisse ist für den 15.06.2015 geplant.

MP1/Projekt
Ziel der Aufgabenstellung des MP 1 ist der Entwurf eines – fiktiven- Hörsaalzentrums auf dem Gelände des Parkplatzes vor der Hochschule Koblenz. Neben drei Hörsälen gehört auch ein großzügiges Foyer mit Cafeteria und der Entwurf des Außengeländes zur Aufgabenstellung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Durchplanung des Tragwerks und der Fassade.
BIP/SS15/Integriertes Projekt
Ziel des IP ist die ganzheitliche Durchplanung eines Entwurfes unter Berücksichtigung aller für die tatsächliche Realisierung erforderlichen Teilaspekte, die im Planungsprozess aufeinander abgestimmt (integriert) und schließlich in der Werkplanung dargestellt werden. Wie in der beruflichen Praxis wird dieser Entwurf nicht nur baukonstruktiv betreut, sondern die „Fachingenieure“ aus der Tragkonstruktion und der technischen Gebäudeausrüstung betreuen ihre Fachinhalte anhand desselben Projektes. Gegenstand der Planung sind die Entwürfe: „Schleusenwärterhaus“ und „Baulücke „ aus dem 3. Semester.
Das Team: Dipl.-Ing. Anette Bartsch | Dipl.-Ing. Sebastian Groninger | Prof. Dipl.-Ing. Georg Poensgen | Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff | Dipl.-Ing. Patrick Vogel
In der Rolle der Fachingenieure: Prof. Dipl.-Ing. Ulf Decker, Gebäudetechnik | Prof. Dr.-Ing. Feyerabend, Tragkonstruktion
Termine: Jeden Donnerstag um 8:15 im Raum N 105
Abgabeleistungen: Werkplanung im M1:50, Details nach Absprache mit den Betreuern
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