Vergabe des Sportentwicklungsberichts: Neue Impulse für Analyse und praxisnahe Datennutzung
28.05.2026
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Umgesetzt wird das Vorhaben gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz (Prof. Dr. Torsten Schlesinger), der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (Jun.-Prof. Dr. Freya Gassmann) und der IST-Hochschule für Management Düsseldorf (Prof. Dr. Peter Ehnold).
Seit 2004 ist der Sportentwicklungsbericht (SEB) ein zentrales Instrument der Berichterstattung im deutschen Sport. Der SEB liefert belastbare Daten zur Situation und Entwicklung von Sportvereinen und unterstützt damit fundierte Entscheidungen in Politik, Verbänden und Praxis. In der neuen Förderperiode von sechs Jahren wird das bisherige Format gezielt weiterentwickelt: Ein besonderer Fokus liegt künftig auf der gezielten Nachnutzung der gewonnenen Daten und einer praxisnahen Aufbereitung der erhobenen Erkenntnisse.
Mit der Neuvergabe knüpft der SEB an eine über zwei Jahrzehnte gewachsene Berichterstattungstradition an. Die in diesem Zeitraum entstandene, deutschlandweit einzigartige Datenbasis soll auch weiterhin ein verlässliches Fundament für sportpolitische Entscheidungen und strategische Entwicklungen im vereinsorgansierten Sport bilden.
Hervorzuheben ist zudem der dialogorientierte Prozess im Vorfeld der Ausschreibung: Der DOSB, die 16 Landessportbünde sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft haben die inhaltliche Entwicklung des neuen SEB aktiv mitgestaltet und wichtige konzeptionelle und methodische Anregungen eingebracht. Dieser durch das BISp initiierte partizipative und transparente Ansatz wird auch in der neuen Förderphase kontinuierlich fortgeführt.
Das BISp freut sich auf die Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern und ist überzeugt, dass der SEB auch in den kommenden Jahren wichtige Akzente für die Zukunft des vereinsorganisierten Sports in Deutschland setzen wird.
