„Es war ein persönlicher und schöner Abschied – aber eben ein Abschied“
01.09.2026
Sozialwissenschaften | Hochschule | TOP | Studierende | Studiengänge | Studienangebot | Studierende |
Persönliche Worte zum Auftakt
Die Abschiedsveranstaltung begann mit einem offiziellen Teil. Frau Prof. Dr. Anette Kniephoff-Knebel moderierte die Veranstaltung und richtete persönliche Worte an den scheidenden Kollegen. Sie würdigte seinen Einsatz für den Fachbereich und zitierte Studierende, die auf seinen Abschied mit den Worten „Och schade“ reagiert hatten.
Auch die weiteren Rückmeldungen fielen durchweg anerkennend aus. Sie beschrieben seine Vorlesungen als „toll, spannend und lustig“. Zudem schweife er nicht ab. „Dies sei doch der schönste Dank, wenn man so ein Feedback bekommt“ schloss Frau Prof. Dr. Kniephoff-Knebel ihre Eröffnungsworte.
Anschließend übergab sie das Wort an den Dekan, Prof. Dr. Paul Krappmann. Er trug stellvertretend für Prof. Dr. Stephan Bundschuh dessen Festrede vor. Der Titel „So musst Du sein, Dir kannst Du nicht entfliehen“, ein Zitat aus Goethes Faust, gab der Rede einen persönlichen und zugleich nachdenklichen Rahmen.
Im Mittelpunkt standen der Lebenslauf von Prof. Schmid sowie frühere und aktuelle Schwerpunkte und Herausforderungen der Sozialen Arbeit. Auch alltägliche Themen des Hochschullebens kamen zur Sprache, darunter Konflikte und Auseinandersetzungen:
„Du hast ihn [den Streit] nicht gesucht, er aber fand Dich. Ich denke, darüber müssen wir auch sprechen, weil es sicher etwas ist, das viele hier gezeichnet hat und was auch Dich auszeichnet.“
Zum Abschluss richtete sich der Blick auf die kommende Zeit. Prof. Schmid solle seine Freizeit im Sinne tätiger Muße nutzen und die Jahre nach seinem Abschied von der Hochschule genießen. „Der Abschied möge Dir viele Jahre bescheren!“
Eine theatrale Auseinandersetzung mit dem Abschied
Auch die Studierenden wollten sich von Prof. Schmid verabschieden. Die Praxiswerkstatt „Besondere Lebenslage“ hatte er viele Jahre geleitet. Die Studierenden des neuen PWS-Durchgangs setzten sich unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Miriam Baghai-Thordsen und Frau Klaudia Follmann, sowie unterstützt von Michael Lüdecke mit dem Abschied und der Festrede auseinander.
Auf besondere, in diesem Fall theatrale Weise entstand eine kurze, eindrückliche und wortspielerische Performance. Sie gab dem Abschied eine kreative und persönliche Form.
Einblicke in gemeinsame Projekte
Im Anschluss verabschiedeten sich Torbjörn Kaus und Mona Schmid mit einer Rede von Prof. Schmid. Stellvertretend für die von ihm geleitete Projektwerkstatt „Menschen in besonderen Lebenslagen“ gaben sie Einblicke in gemeinsame Themen und Erfahrungen.
Unter dem Titel „Suchtberatung, Digitalisierung und kiffende Jugendliche: Wie Prof. Schmid uns die Welt der Sozialarbeit näherbrachte“ erinnerten sie an prägende Inhalte der Projektwerkstatt. Dabei sorgten sie auch für den einen oder anderen heiteren Moment.
Der Blick nach vorn
Bevor die Gäste zum Umtrunk übergingen, beendete Prof. Schmid den offiziellen Teil der Veranstaltung. In seiner Ansprache zog er eine persönliche Bilanz:
„Ich habe den Wechsel nach Koblenz nie bereut. Ich glaube, hier konnte ich meine Ideen von Wissenschaft, Lehre, Forschung und Weiterbildung so weit umsetzen, wie das nun mal unter den Bedingungen von Bologna an einer University of Applied Sciences möglich ist. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“
Zugleich blickte er offen auf die kommende Lebensphase:
„Ich war immer davon überzeugt, dass es ein Leben nach der Hochschule gibt, und auf dieses Leben nach der Hochschule, zusammen mit meiner wunderbaren Frau Rita, freue ich mich. Jetzt führt der Weg ins Offene, und ich bin gespannt auf das, was da kommt.“
Anschließend stießen die Anwesenden auf die gemeinsame berufliche und private Vergangenheit sowie auf die Zukunft an. Bei Gesprächen und Begegnungen klang der Nachmittag aus.
Der Fachbereich Sozialwissenschaften wünscht Prof. Dr. Martin Schmid und seiner Frau Rita für die Zukunft alles Gute.
Infos zu den beteiligten Studiengängen:



