Presse Sachspende der Siemens AG verbessert die Laborausstattung an der Hochschule Koblenz

Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften werden an der Hochschule Koblenz Theorie und Praxis eng verknüpft. Die Arbeit in den Laboren gehört neben der Lehre für die Studierenden zum Studienalltag. Eine Sachspende der Siemens AG erweitert nun die Laborausstattung im Fachbereich Ingenieurwesen um einen modernen Stromrichter zum Betrieb von Gleichstrommaschinen und ermöglicht den Studierenden damit den Umgang mit zukunftsweisenden Technologien der industriellen Antriebs- und Automatisierungstechnik.

  • von links: Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Edgar Eiser, Prof. Dr. Andreas Mollberg, Prof. Dr. Thomas Schnick

Edgar Eiser, Sprecher der Siemens-Niederlassung Mittelrhein, freute sich sehr, die Sachspende an Prof. Dr. Thomas Schnick, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwesen, sowie an Prof. Dr. Andreas Mollberg übergeben zu können. Mollberg leitet das Labor "Elektrische Maschinen", das dank der Sachspende eine noch bessere Ausstattung erhält. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, dankte Edgar Eiser für die erneute Unterstützung: „Die Siemens-Niederlassung Mittelrhein arbeitet seit Jahren eng mit der Hochschule Koblenz zusammen und hat durch Spenden schon mehrfach zur hochwertigen Ausstattung der Hochschule beigetragen.“ Edgar Eiser, selbst Absolvent der Hochschule Koblenz, sieht in der langjährigen Partnerschaft einen Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften im Unternehmen: „Wenn die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Koblenz eine Tätigkeit bei Siemens beginnen, sind sie bereits mit einem Teil der Technik vertraut und können direkt in ihren Job starten.“

Der nun gespendete Stromrichter vereint sowohl die Leistungselektronik als auch die elektronische Drehzahlregelung. Geregelte Gleichstromantriebe werden unter anderem in Walzwerken, bei Aufzugs- und Krananlagen sowie bei Seilbahnen und Liften eingesetzt. Elektrische Maschinen sind wesentliche Inhalte der Bachelorstudiengänge Elektrotechnik und Mechatronik der Hochschule Koblenz sowie des konsekutiven Masterstudiengangs Systemtechnik. "Kennzeichnend für alle Studiengänge des Fachbereichs Ingenieurwesen ist, dass die vermittelte Theorie anhand technischer Anwendungen in den eigenen Versuchsfeldern vertieft wird", so Mollberg. Er freue sich darüber, dass sein Labor sich auf dem neuesten Stand der Technik befinde und den Studierenden so ermögliche, sich ein gutes Fundament für ihre spätere berufliche Anwendung zu schaffen.