Presse Das Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz freut sich über Preisträger des 1. Prinz-Optics-Preises

Der Prinz-Optics-Preis wurde in Zusammenarbeit der Hochschule Koblenz und der Firma Prinz Optics GmbH Strohmberg ausgelobt. Ziel des Wettbewerbes war die Gestaltung zwei- und dreidimensionaler künstlerischer Werke unter Verwendung von „dichroitischem Glas“. Die Preisverleihung fand am 12.07.16 am Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen statt.

  • 3. Preis für Susanne Kunkel

  • 2. Preis für Masami Hirohata

  • 1.Preis für Michèle Janata

Die Jury vergab den ersten Preis an Michèle Janata, BFA des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas. Ihre großformatigen malerischen Arbeiten mit Papier, dichroitischem Glas und Klebeband sind farbintensive Arrangements, deren scheinbare Spontanität sich als überraschend durchdacht erweist und die weit über den üblichen Bildrand hinaus wirken. Insgesamt ergibt sich anhand der Arbeiten der starke Eindruck einer künstlerischen Persönlichkeit, die mit Mut und geballter Energie auf sehr eigene und authentische Weise gewohnte Sehmuster sprengt und eine sehr zeitgenössische Auseinandersetzung mit ästhetischen sowie raum- und materialspezifischen Fragestellungen aufgreift.

Der 2. Preis wurde an die Japanerin Masami Hirohata, MFA des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas vergeben. Masamis Werk besticht durch meditative Kraft, poetischen Klang und Konzentration auf das Wesentliche. Den Arbeiten gelingt es durch die Würdigung der Einfachheit der Dinge, durch ihre schlichte, stille Anordnung und ihre (auch) metaphorische Bedeutung ein sensibles Spannungsfeld aufzubauen, das keine weitere Erklärung braucht. In die Installation flossen performative Elemente mit ein, die ihre eigentlich zurückhaltenden Glasobjekte durch reduzierten Einsatz von Licht bzw. Schatten auf den Gesamtraum übertrugen.

Der dritte Preis wurde an Susanne Kunkel, BFA des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas vergeben. In Susanne Kunkels großformatigen Installationen und Wandarbeiten wurde das dichroitischem Glas mit großer materialspezifischer Sensibilität eingesetzt, um auf das Dauerrauschen unserer Informationsgesellschaft zu reagieren.

Die Arbeiten beschäftigen sich mit der Kurzlebigkeit von (Zeitungs-) Nachrichten und wollen diese, durch eine hochwertige materielle Manifestation dem Vergessen entreißen. Susanne Kunkel Zeitimpuls / stille Dissonanz . 2016 Dichroitisches Glas, Zeitungspapier, Metall Masami Hirohata Helios . 2016 Dichroitisches Glas, Taschenlampe, Glühbirne, Spiegel, Metall