Mentoring Programme M4P - Mentoring for Professorship

Das Karriereziel einer HAW-Professur bringt attraktive Vorteile mit sich. In diesem Video werden einige aufgeführt.

Das Programm

Das Programm Mentoring for Professorship (M4P) zielt darauf ab, promovierte Frauen auf ihrem Weg hin zu einer Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften / Fachhochschule zu fördern und zu unterstützen.

Durch Informations- und Qualifizierungsangebote haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit ihre individuelle Karriereplanung sowie Kompetenzen auszubauen. Sie können zudem ihr Netzwerk erweitern und im Austausch mit anderen ihr Profil und ihre Zielvision schärfen. Dies wird vor allem durch das Konzept des Peer Mentorings in kleinen Peer Groups gewährleistet.
Begleitet und beraten werden die Teilnehmerinnen während der Programmlaufzeit von einem Jahr von einer Projektkoordination.

 

Wann:  Oktober 2021 bis Oktober 2022
Wo:      Online über eine virtuelle Plattform

Das Programm ist kostenfrei.

 

Gerne können Sie sich auch in einem Zoom Call eingehend über das Programm informieren. Um ein Gespräch zu vereinbaren, kontaktieren Sie bitte die Projektkoordinatorin, Frau Barbara Nemesh. Die Kontaktdaten befinden sich unten auf der Seite. 

  • Lehrkraft an einer Pinnwand

  1. Eröffnung eines Reflexions- und Entwicklungsraums für die Teilnehmerinnen
     
  2. Standortbestimmung und Planung der nächste Karriereschritte
     
  3. Beratung und Unterstützung in Peer Groups
     
  4. Förderung fachlicher und persönlicher Kompetenzen hinsichtlich Berufungsvoraussetzungen, Berufspraxis und pädagogischer Eignung
     
  5. Ausbau des kollegialen und persönlichen Netzwerkes

Ziele

Das Programm richtet sich an Frauen, die Professorin an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften werden möchten, bereits einen Teil des Weges dorthin beschritten haben und nun zielgerichtete Begleitung, Beratung und Weiterqualifizierung wünschen. Teilnehmen können promovierte Frauen deutschlandweit, sowie deutschsprachige Wissenschaftlerinnen im Ausland

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Teilnahme sind:

  • abgeschlossene Promotion (im Einzelfall: unmittelbar vor Abschluss stehende Promotion)
     
  • mehrjährige Lehr- oder Berufserfahrung
     
  • Interesse und Bereitschaft sich im Peer Mentoring Prozess aktiv als Mentee sowie Mentorin einzubringen
  • Schwebende Puzzleteile (Foto: colourbox.de)

Programminhalt und Ablauf

Das Programm setzt sich insgesamt aus vier Bausteinen zusammen, die in den folgenden Kästchen genauer erläutert werden.
Das Zusammenwirken der vier Bausteine verbindet eine individuelle Unterstützung der Teilnehmerinnen durch die Peers mit der fachlichen Qualifizierung und persönlichen Strategie- und Kompetenzentwicklung durch die anderen Bausteine.

Allem vorausgehend werden von der Projektkoordination möglichst günstige Peer Groups zusammengesetzt.

Die Programmrunde beginnt mit einer Auftaktveranstaltung, in der den Teilnehmerinnen die methodischen Grundlagen für die Arbeit in den Peer Groups vermittelt werden. Anschließend gehen die Peer Groups in die eigenständige Organisation und Durchführung der Treffen über. Während des Programms gibt es ein weiteres Halbzeittreffen und eine Abschlussveranstaltung zum Ende. 

Zwischen den jeweiligen Treffen nehmen die Teilnehmerinnen an Aktivitäten aus dem Baustein Information und Training teil und haben die Möglichkeit sich über eine virtuelle Plattform zu vernetzen und auszutauschen. Auf Anfrage informieren wir Sie gerne detaillierter zum Ablauf einer Programmrunde.
 

Programm-Bausteine

Peer Mentoring

  • Drei Frauen bei einer Gruppenarbeit

Als Herzstück des Programms zielt das Peer Mentoring auf eine gegenseitige Beratung und Begleitung der Teilnehmerinnen ab. Anders als beim Mentoring in Tandems handelt es sich hierbei um eine Unterstützung in einer Gruppe Gleichgestellter und nicht zwischen einer Mentorin/ einem Mentor und einer Mentee. Dies bedeutet, dass sich die Teilnehmerinnen gleichzeitig als Mentorinnen und Mentees in die Peer Group einbringen. Ferner bekommen die Teilnehmerinnen während der Rahmenveranstaltungen Input von erfahrenen Professorinnen. Die Teilnahme an diesem Baustein bietet den Teilnehmerinnen die Chance ihre eigenen Stärken zu erkennen, von den Erfahrungen und Ratschlägen anderer zu profitieren, sich selbst zu reflektieren und sich Feedbacks zur eigenen Arbeitsweise einzuholen. Um die Effektivität des Peer Mentorings sicherzustellen, werden die Teilnehmerinnen zu Beginn methodisch auf die Arbeitsweise in den Gruppen vorbereitet. Bei Schwierigkeiten können sie sich jederzeit an die Projektkoordination wenden. Regulär findet ein vierteljährlicher Austausch zwischen Projektkoordination und Peer Group statt.

Networking

  • Symbolbild für Vernetzung (Foto: colourbox.de)

Der Baustein Networking zielt auf die Sichtbarmachung und den Austausch der individuellen Wissensbestände und Fertigkeiten ab, die die Teilnehmerinnen mitbringen. Dies geschieht über eine virtuelle Plattform. Die zur Verfügung gestellte Ressource besteht aus einem geschützen Bereich, der nur für die jeweilige Peer Group zugänglich ist, und einem übergreifenden Bereich für alle Teilnehmerinnen. In diesem können sie einander Informationen zur Verfügung stellen und in Foren miteinander diskutieren und sich austauschen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass die Teilnehmerinnen selbst Veranstaltungen anbieten und durchführen, z.B. um ein Lehrkonzept zu erproben.

Rahmenprogramm und Beratung

  • Unterrichtende Professorin

Das Rahmenprogramm umfasst eine Auftaktveranstaltung, ein Halbzeittreffen und eine Abschlussveranstaltung.
Jede dieser Veranstaltungen beinhaltet eine Teil, der den Teilnehmerinnen die Auseinandersetzung mit ihren Zielen ermöglicht, sowie einen Input durch erfahrene Professorinnen mit der Möglichkeit zu Rückfragen.
Durch den letztgenannten Punkt wird ein Austausch über ein vertikales Erfahrungsgefälle hinweg ermöglicht.
Die Auftaktveranstaltung dient der inhaltlichen Planung und Ausgestaltung des Mentoring-Programms und der methodischen Grundsteinlegung. Während des Halbzeittreffens haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit das erste Halbjahr zu reflektieren und das folgende zu planen. Außerdem zielt es auf einen Austausch über die Peer Groups hinaus ab. Die Abschlussveranstaltung dient der Reflexion des Entwicklungsprozesses und dem Ausblick. Sowohl Peer Groups als auch die einzelnen Teilnehmerinnen können bei Bedarf Beratung durch die Projektkoordination erhalten. 

  • Lehrveranstaltung in kleiner Gruppe

Der Baustein Information und Training umfasst sowohl Informationsangebote als auch Veranstaltungen mit Workshop-Charakter. Das Angebot richtet sich nach dem im Vorfeld ermittelten Bedarf der Teilnehmerinnen. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf den Berufungsvoraussetzungen aber auch andere Bereiche, wie z.B. Selbstmarketing und Vereinbarkeit von Karriere und Familie, werden berücksichtigt. Über Kooperationsvereinbarungen wird den Teilnehmerinnen ebenfalls ermöglicht an Angeboten aus anderen Bereichen der Hochschule teilzunehmen.

Bewerbungsinformationen

Wenn nun Ihr Interesse an dem Programm geweckt wurde, schicken Sie bitte folgende Unterlagen 

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf

bis zum 01.08.2021 an die Projektkoordinatorin Frau Barbara Nemesh (M4P). 

Nach Eingang der Bewerbungen erfolgen die Bewerbungsgespräche, die voraussichtlich in der 33. KW über Zoom stattfinden werden. 
Die Entscheidung über die Aufnahme in das Programm erfolgt im Anschluss zeitnah.
Die Auftaktveranstaltung findet in der ersten Oktoberwoche (KW 40) statt.