Kooperative Promotion Kooperative Promotion

  • Doktorhut und Schriftrolle

An der Hochschule Koblenz gibt es in verschiedenen Disziplinen eine langjährige Forschungstradition. Die Hochschule möchte diese Forschungsaktivitäten weiter ausbauen und fördert daher aktiv den wissenschaftlichen Nachwuchs. 

Da die bundesdeutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) NICHT über ein eigenes Promotionsrecht verfügen, können die an der Hochschule Koblenz tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nur in Kooperation mit einer Universität promovieren. Das heißt, der Doktortitel kann nur durch eine Universität verliehen werden. Promovierende haben daher bei einer kooperativen Promotion stets zumindest einen Betreuer oder eine Betreuerin an einer Universität. Ein Professor oder eine Professorin der Hochschule dient darüber hinaus als Ansprech- und Betreuungsperson vor Ort. In einigen, aber nicht in allen Promotionsverfahren ist es möglich, dass der Professor oder die Professorin der Hochschule als Zweitgutachter bzw. Zweitgutachterin im Promotionsverfahren fungiert. Das Rechtliche regelt die jeweilige Promotionsordnung der universitären Fakultät bzw. des universitären Fachbereichs.

Mit der Universität Siegen besteht eine Kooperationsvereinbarung, die den Rahmen für kooperative Promotionen bildet. Aber auch hier regeln - wie an anderen Universitäten - die Bestimmungen in den  Promotionsordnung der jeweils zuständigen Fakultät die Voraussetzunen für die Annahme zur Promotion.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kontakte der Professorinnen und Professoren zu Universitäten im In- und Ausland, die den Rahmen für kooperative Promotionsbetreuungen bilden. Derzeit sind Promovierende der Hochschule Koblenz in Promotionsverfahren mit über 28 Universitäten (davon 5 im Ausland) eingebunden.