Blog RAClerInnen im Ehrenamt: Teil 8 mit Daniel Jensen

Sportmanagement ist sehr vielseitig, ebenso wie die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Sport. In den kommenden Wochen möchten wir euch verschiedene RAClerInnen mit ihren Sporarten, ehrenamtlichen Engagement und Erfahrungen in unserer Reihe „RAClerInnen im Ehrenamt“ vorstellen. Wir möchten euch Einblicke in das wichtige Feld Ehrenamt geben und die Personen, die das Ehrenamt bekleiden, vorstellen. Unser achtes Interview haben wir mit dem ehemaligen Geschäftsführer des SpoRacs Daniel Jensen geführt. Daniel berichtet über sein Engagement im Alumni-Verein und der Trendsportart Padel, welche er selbst betreibt.

Lasse: Moin Daniel, danke das du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten! Bitte stelle dich doch einmal kurz vor. Wer bist Du, woher kommst du, was machst du aktuell? 


Daniel: Moin Lasse! Ich bin Daniel (24) und komme aus dem wunderschönen Schleswig-Holstein. Aktuell schreibe ich an meiner Bachelorarbeit und bin auf der Suche nach einem weiteren Praktikum, um noch ein paar mehr berufliche Erfahrungen zu sammeln. 


Lasse: Worum geht es bei deiner Thesis? In welchen Bereichen würdest du gerne ein Praktikum absolvieren?


Daniel: Bei meiner Thesis wird es thematisch um die Trendsportart Padel gehen, die in Spanien und Südamerika schon weit verbreitet ist und sich auch in Deutschland auf dem Vormarsch befindet. In welche Richtung es dabei genauer gehen wird, weiß ich aktuell noch nicht, da ich mich noch ganz am Anfang meiner Thesis befinde.

Für das Praktikum bin ich nicht zwingend auf einen Bereich festgelegt. Es muss einfach passen und sich gut anhören. Interessant finde ich allerdings den Bereich Eventmanagement, also vielleicht lässt sich in diesem Bereich was finden. 


Lasse: Hört sich auf jeden Fall nach einer Forschungslücke an und spannendes Thema noch dazu! Bist du selbst in der Sportart aktiv oder welchen Bezug hast du zu Padel? 


Daniel: Ja genau ich bin selbst im Padel aktiv. In Köln befindet sich eine große Anlage mit mehreren Padelplätzen, auf denen auch öfter Turniere stattfinden. Darüber bin ich zu dem Sport gekommen und da es zum Padel in Deutschland wirklich noch keinerlei Forschung gibt, habe ich beschlossen, mich in meiner Thesis mit dieser Sportart zu befassen.


Lasse: Aus welcher Sportart kommst du? 


Daniel: Ich bin eigentlich Tennisspieler, aber spiele auch gerne andere Schlägersportarten wie eben Padel oder auch Racketlon (eine Kombination aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis), die in Deutschland nicht so bekannt sind. 


Lasse: Was unterscheidet Padel denn vom Tennis? Oder was zeichnet beide Sportarten aus für dich?


Daniel: Der wohl größte Unterschied ist der, dass beim Padel auf einem kleineren Feld gespielt wird, welches außerdem mit Glaswänden umrandet ist, welche beim Spielen miteingesetzt werden dürfen. Dadurch sind die Ballwechsel im Padel in der Regel deutlich länger und intensiver als beim Tennis. Weiterhin wird Padel im Vergleich zum Tennis immer im Doppel gespielt, sodass es sehr kommunikativ und teamorientiert ist. 


Lasse: Bist du dabei auch ehrenamtlich engagiert? 


Daniel: Im Tennis war ich in meinem Heimatverein ehrenamtlich aktiv. Beim Padel befinden sich die Strukturen gerade erst im Aufbau, sodass es hier bisher kaum Vereine gibt, in denen Padel angeboten wird. 


Lasse: Du warst ja vor einem Jahr, glaube ich im SpoRac-Vorstand. Vielleicht kannst du über deine Tätigkeit im Alumni-Verein etwas berichten.


Daniel: Ich war zwar nicht direkt im SpoRAC-Vorstand, aber als einer von drei Studierenden als Geschäftsführer des SpoRACs ehrenamtlich tätig. Der SpoRAC ist ein Alumniverein, der sich aus Studierenden und Absolventen des Studiengangs zusammensetzt. Das Ziel dahinter ist es, ein Netzwerk aufzubauen und zu pflegen, indem Studierende und Absolventen sich untereinander austauschen können. Geführt wird der Aluminiverein von einem ehrenamtlichen Vorstand aus Absolventen, während die Geschäftsführung von mehreren Studierenden übernommen wird. Als Geschäftsführer ist man vor allem für die Events am Campus zuständig. Das geht von einem großen Fußballturnier zum Start eines jeden Semesters, über eine eigene Vortragsreihe, bei denen Persönlichkeiten aus dem Sportbusiness Vorträge vor den Studierenden halten, bis hin zu verschiedenen Exkursionen zu Fußball-, Basketball- oder auch Eishockeyspielen und vielen weiteren Aktionen. 


Lasse: Was waren die größten Herausforderungen dabei für dich? Kann man die "Probleme" mit denen im Sportverein vergleichen? 


Daniel: Die größte Herausforderung bestand in der Organisation der verschiedenen Aktionen. Da die Geschäftsführung aber immer von mehreren Studierenden übernommen wird, kann man sich die Aufgaben gut aufteilen und sich gegenseitig unterstützen. Während viele Sportvereine über eine rückläufige Mitgliederentwicklung klagt, kommen beim SpoRAC jedes Semester mit den neuen Sportmanagement-Studierenden weitere Mitglieder hinzu, sodass die Entwicklung des SpoRACs insgesamt sehr positiv verläuft.


Lasse: Super, dann kommen wir zu den letzten Fragen. Nochmal zurück zu deiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Was hast du im Sport und Ehrenamt gelernt? Warum sind Ehrenämter wichtig aus deiner Sicht? 


Daniel: Ich habe vor allem gelernt, dass der organisierte Sport bei den Vereinsstrukturen in Deutschland ohne ehrenamtlich aktive Mitglieder große Probleme hätte, denn ohne Ehrenamt würde es viele Vereine gar nicht mehr geben. Aus diesem Grund sind Ehrenämter so unglaublich wichtig. 


Lasse: Und du persönlich, was hast du mitnehmen können? 


Daniel: Das mir das Ehrenamt sehr viel Spaß gemacht hat und ich mich auch in Zukunft weiterhin ehrenamtlich engagieren möchte. 


Lasse: Vielen Dank, Daniel. Wir sind am Ende des Interviews. Viel Erfolg für deine Thesis und die Praktikumssuche! 


Daniel: Vielen Dank, Lasse!