MBA-Absolventin Julia Dieterichs im Interview

Master of Business Administration (MBA) Unternehmensführung/Finanzmanagement

„Das Fernstudium machte mir Freude, weil es eine neue Herausforderung war und ich diese Schritt für Schritt gemeistert habe. Es lohnt sich auf jeden Fall so mutig zu sein und sich dieser Herausforderung zu stellen."

Ich habe bereits mein Bachelor-Studium berufsbegleitend absolviert und fand die Verbindung aus Praxis- und Theoriebezug dabei schon sehr interessant. Ich hatte nach einiger Zeit, in der ich nur in der Praxis gearbeitet habe, das Gefühl, dass ich meine theoretischen Kenntnisse noch weiter vertiefen wollte. Außerdem wollte ich mir auf dem Arbeitsmarkt alle Möglichkeiten offen halten und dachte, dass ein MBA-Studium genau das Richtige dafür sei.

Ich denke, eine Weiterbildung in Form eines Studiums oder einer zusätzlichen Qualifikation kann nie schaden und da ich trotz meiner 10-jährigen Erfahrung in der Arbeitswelt noch am Anfang meiner beruflichen Karriere stehe, war ein MBA-Studium für mich die richtige Entscheidung.

Da für mich von Anfang an klar war, dass ich das MBA-Studium eher für mich selbst mache und für eine langfristige Ausrichtung meiner beruflichen Karriere, war es auch nicht schlimm, dass sich jetzt direkt danach nichts geändert hat. Mein Ziel habe ich insofern erreicht, als dass ich das Studium erfolgreich abgeschlossen und neue Kontakte gesammelt habe. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sich die sowohl finanzielle als auch zeitliche Investiton in meiner beruflichen Laufbahn noch auszahlen wird.

Ich persönlich habe das MBA-Fernstudium ausgewählt, weil es sehr flexibel ist. Die Mischung aus Präsenztagen und Selbstlernphasen hat mich überzeugt. Ich konnte mir kein reines Fernstudium vorstellen, da ich den Kontakt und den Austausch mit anderen Studierenden für wichtig erachte, allerdings konnte ich mir genauso wenig vorstellen, mehrmals in der Woche nach einem Arbeitstag mehrere Stunden in Vorlesungen zu verbringen.

Dadurch, dass die Organisation des Programms so reibungslos ablief und die Termine sehr weit im Voraus kommuniziert wurden, war eine Vereinbarung von Studium, Arbeit und Privatleben deutlich einfacher.

Ich habe an den allermeisten Veranstaltungen teilgenommen, da ich den persönlichen Kontakt und die Möglichkeit, Fragen direkt zu stellen, sehr wichtig finde. Außerdem hat man so die Gelegenheit, die Professoren und Dozenten etwas kennenzulernen. Durch den Austausch mit anderen Studierenden ist eine Gruppe entstanden, die sich gegenseitig geholfen hat und die, neben den Lehrenden, auch bei Fragen unterstützt haben.

Da viele der Lehrenden auch einen praktischen Hintergrund haben, waren die Präsenzveranstaltungen auch sehr lehrreich im Bezug auf die Praxis. Oft haben die Lehrenden von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet und die Studierenden konnten somit einen direkten Bezug zwischen dem theoretischen Wissen und der praktischen Anwendung erkennen.

Allerdings kann man auch sagen, dass ein erfolgreicher Abschluss auch ohne das Besuchen der Präsenzveranstaltungen möglich ist. Denn das zur Verfügung gestellte Lernmaterial war sehr gut. Die Lehrenden haben die Präsentationen und Unterlagen auf der Lernplattform hochgeladen und teilweise sogar Podcast oder Audiodateien zur Verfügung gestellt.

Die vorbereitenden Wiederholungsfragen und Aufgaben in dem Lernmaterial waren gut strukturiert und auch die Lernmaterialien, die auf der Lernplattform hochgeladen wurden, waren umfangreich und haben den Lernprozess gut unterstützt. Für die Klausurvorbereitung waren sowohl die individuell hochgeladenen Materialien der Lehrenden als auch die Präsenzvorlesungen sehr wichtig. Die Studienbriefe für die einzelnen Module waren sehr hilfreich im Hinblick auf die Vorbereitung auf die Präsenzvorlesungen.

 

Manchmal zweifelt man daran, ob man den Schritt wagen sollte oder nicht. Gerade bei einem berufsbegleitenden Studium, zu dem man sich selbst anmeldet und niemand einem die Entscheidung abnimmt, kann es schwierig sein, diesen Entschluss zu fassen. Aber ich kann nur jedem sagen, tut es: es lohnt sich. Und es wird nie der perfekte Zeitpunkt kommen und man wird immer ein Argument finden, welches gerade dagegen spricht, allerdings verpasst man etwas, wenn man es nicht tut.

Es lohnt sich auf jeden Fall so mutig zu sein und sich dieser Herausforderung zu stellen.

All denjenigen, die diesen Schritt schon gegangen sind, möchte ich sagen, dass vor allem der persönliche Kontakt zu anderen Studierenden und den Lehrenden sehr wichtig ist und auch am meisten Spaß macht. Und man sollte auf keinen Fall Scheu haben, Fragen zu stellen und Hilfe zu erbitten. Egal ob Inhaltlich oder Organisatorisch, es gibt für die meisten Dinge eine Lösung.

 

Ich habe mich im Vorfeld sehr viel informiert und die Flut an Angeboten ist erschlagend. Hier sollte man wohl am besten erstmal nach dem Ausschlussprinzip vorgehen. Hilfreich war bei meiner Auswahl im Vorfeld eine Liste zu machen, was für einen persönlich Ausschlusskriterien sind und welche Kriterien das Studium auf jeden Fall erfüllen soll. Für mich war sehr schnell klar, dass ich kein reines Fernstudium absolvieren möchte, aber ich wollte auch nicht zu viele Präsenztermine haben, da ich weiterhin voll berufstätig sein wollte.

Außerdem sollte das Studium staatlich anerkannt sein. Natürlich spielte auch der finanzielle Aspekt eine große Rolle, da ich kein Unternehmen hatte, welches mir das Studium finanzierte. Dadurch, dass ich bereits mein Bachelor-Studium berufsbegleitend abgeschlossen habe (leider nicht an der HS Koblenz), kann ich sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis am RheinAhrCampus sehr gut ist.

Die Erreichbarkeit des Organisationsteams spielte für mich eine sehr große Rolle und diese habe ich bereits vor Beginn meines Studiums als sehr gut empfunden.

Am Ende meiner Recherche habe ich mich zwischen drei Angeboten nach meinem Bauchgefühl entschieden und ich kann sagen, dass ich die Entscheidung nicht bereut habe. Als Entscheidungshilfe kann ich auch empfehlen, wenn man die Möglichkeit dazu hat, sich den Campus vor Ort einmal anzuschauen und/oder zum Tag der offnen Tür zu gehen.

 

Ich muss sagen, dass ich durch mein berufsbegleitendes Bachelor-Studium etwas geschädigt war, da der organisatorische Teil dort sehr fehlerhaft war. Vor allem ein berufsbegleitendes Studium erfordert sehr viel Organisation um das Studium mit dem Beruf und dem Privatleben zu vereinbaren.

Bei dem MBA-Fernstudium war dies ganz anders. Die Ansprechpartner waren jederzeit erreichbar und auch die Planung der Präsenz- und Prüfungstermine liefen einwandfrei.

Außerdem möchte ich noch positiv hervorheben, wie gut die Umstellung während der Corona-Pandemie funktioniert hat und wie schnell Alternativen gefunden wurden, damit das Studium für alle weitergehen kann. Es wurden Alternativen zu den Präsenzveranstaltungen und zum Ablegen von Prüfungsleistungen gefunden.

 

Danke. Ich möchte mich beim gesamten MBA-Team bedanken. Ich kann jedem nur raten, diesen Schritt zu gehen und sich weiterzubilden.

Ich brauchte auch einen Anstoß, um mich zu trauen, da für mich die Gefahr zu Scheitern - bei einer Sache, für die man sich freiwillig entschlossen hat - gefühlt größer war als bei etwas, das man tun muss.

Aber ich habe es geschafft und bin sehr stolz. Ich würde das Programm jederzeit weiterempfehlen und bin sehr froh, dass ich mich dazu entschieden habe.

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