MBA-Absolvent Sven Krämer im Interview

Master of Business Administration (MBA) Produktionsmanagement

„Mein berufsbegleitender MBA-Abschluss ist mir gelungen, weil die Mischung aus Hochschule, dem persönlichen Umfeld und dem Job einfach gepasst hat. Ich fühle mich nun gut gerüstet für zukünftige Managementaufgaben.“

Als Ingenieur wollte ich mein Wissen zu Fragestellungen der Betriebswirtschaftslehre verbessern. In meinem Job ist es wichtig, neben der Technik auch den wirtschaftlichen Faktor im Auge zu haben. Statt einzelne themenbezogene Weiterbildungen zu besuchen, habe ich mich für ein kompaktes berufsbegleitendes MBA-Fernstudium entschieden. Das eröffnete mir die Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben, ohne aus dem Beruf aussteigen zu müssen. Im Gegenteil: Das neue Wissen konnte ich oft direkt in der Praxis anwenden.

Ich blickte bereits auf frühere Fernstudienerfahrungen zurück und die dort gesammelten Erfahrungen halfen mir, den Alltag so zu organisieren, dass alles zusammenpasste. Als MBA-Fernstudent musste ich einen durchschnittlichen wöchentlichen Lernaufwand von acht bis zehn Stunden einplanen. Insbesondere in der Klausurphase konnte der auch schon mal über die 20-Stundenmarke gehen. Ein verständnisvolles Umfeld ist hier sehr hilfreich. In meinem Studium hatte ich Kommilitonen, die mit Familie und Kindern das Studium gemeistert haben. Chapeau - es ist ein Zeichen, dass es trotz aller Herausforderungen auch für berufstätige Mütter und Väter möglich ist.

Ich komme aus der Region, daher lag es für mich nahe, mich erstmal lokal umzusehen. Der RheinAhrCampus gehört zu einer staatlichen Hochschule – das war für mich wichtig. Er liegt vor meiner Haustüre und es stellte sich heraus, dass etliche Kommilitoninnen und Kommilitonen entlang der „Rhein-Main-Schiene“ lebten. Wir konnten uns auch unter der Woche treffen, um gemeinsam zu lernen, Fragen zu besprechen oder uns auf die Klausuren vorzubereiten. Wichtig war auch die Abwägung des Preis-Leistung-Verhältnisses Die Studiengebühren am RheinAhrCampus sind aus meiner Sicht als günstig für ein MBA-Fernstudium einzustufen und sie werden fair und transparent kommuniziert.

In einem Fernstudium eignet man sich das Wissen in der Tat im Wesentlichen „aus der Ferne an“. Das MBA-Fernstudienprogramm der Hochschule Koblenz beinhaltete neben dem Selbststudium auch Vorlesungen, die „live“ am Campus in Remagen stattfanden – ca. 4-5 Präsenzveranstaltungen je Semester, immer samstags. Obwohl für diese Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht herrscht, würde ich eine Teilnahme immer empfehlen. Einfach um Fragen mit den anderen Studierenden und den Dozentinnen und Dozenten diskutieren zu können und den persönlichen Lernerfolg zu steigern. Die Präsenzveranstaltungen boten eine super Möglichkeit, um als Gruppe zusammen zu wachsen und sich auszutauschen.

Ich habe bereits während des Studiums meine aktuelle Stelle als Abteilungsleiter antreten können. Hier waren das Studium und die neugewonnenen Kenntnisse, welche besonders in den Bereichen Management, Controlling und Interkulturelle Kompetenzen weit über die Ingenieursausbildung hinausgehen, sicherlich ein Kriterium, das zu meiner Auswahl beitrug. Auch der berufliche Austausch mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen hat mir persönlich viele neue Einblicke gebracht, die ich nicht missen möchte. Ich hatte die Chance, für verschiedene Probleme des beruflichen Alltags auch einmal eine zweite Meinung zu erhalten, was mir bei verschiedenen Entscheidungen weitergeholfen hat. Es entstanden echte Freundschaften - und wir tauschen uns schon lange nicht mehr nur über das Studium aus…

Vielfalt Gestalten
Gefördert durch die EU
Covid 19 digital studieren
Gesundheitsregion KölnBonn e.V.