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DTSTART:2026-11-10 15:00:00
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DTSTAMP:2026-10-29 13:03:16
SUMMARY:Eröffnung Ausstellung MemoriAhr
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DESCRIPTION:<p><strong>Die Ausstellung</strong></p>
<p>Die Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 hat das Ahrtal tief geprägt. Menschen verloren ihr Zuhause, ihre Existenz und Angehörige. Gleichzeitig entstand eine außergewöhnliche Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität. <br />Mit MemoriAHR – Weg der Erinnerung für die Zukunft wird diese Geschichte bewahrt: die Katastrophe, die <br />persönlichen Erlebnisse, die Hilfe und Solidarität, aber <br />auch der Wiederaufbau und die Kraft der Menschen, <br />ihre Heimat neu zu gestalten.</p>
<p><strong>Eine Idee wird zum Weg der Erinnerung</strong></p>
<p>Die Initiative MemoriAHR entstand wenige Monate nach der Flut. Annette Holzapfel, Ethnologin aus Remagen, war von den Ereignissen und den Erfahrungen der Menschen <br />im Ahrtal tief bewegt. Aus Gesprächen mit Betroffenen, Helferinnen und Helfern sowie Einsatzkräften entstand die Idee, die Geschehnisse nicht nur für die Gegenwart, <br />sondern auch für zukünftige Generationen festzuhalten.</p>
<p>Mit großem persönlichen Engagement entwickelte sie <br />gemeinsam mit einer 31-köpfigen Bürgerinitiative den „Weg der Erinnerung für die Zukunft“. Über 70 weitere Menschen aus den betroffenen Orten unterstützten <br />das Projekt. Sie schrieben Texte, teilten persönliche <br />Erfahrungen und trugen gemeinsam mit der Initiative umfangreiches Bildmaterial zusammen. So entstand eine Dokumentation aus der Region und mit den Menschen, <br />die die Flut selbst erlebt haben.</p>
<p><strong>36 Stelen im Ahrtal</strong></p>
<p>Entlang der Ahr wurden Erinnerungsstelen an den von <br />der Flut betroffenen Orten errichtet. Jede Stele erzählt auf vier Informationstafeln die Geschichte des jeweiligen Ortes: vom Flutgeschehen über die Krisenbewältigung <br />und die außergewöhnliche SolidAHRität bis hin zum <br />Wiederaufbau und zu besonderen Projekten, die aus <br />der Katastrophe entstanden sind.</p>
<p>Für die Wanderausstellung wurden die Inhalte der Stelen auf 38 Tafeln zusammengeführt.</p>
<p>Fotos, Dokumente und persönliche Berichte machen die Ausstellung zu einer eindrucksvollen Dokumentation der Ereignisse und ihrer Folgen.</p>
<p><strong>Erinnern heißt auch nach vorne schauen</strong></p>
<p>MemoriAHR möchte nicht nur zurückblicken. Das Projekt soll die Erinnerung wachhalten, den außergewöhnlichen Zusammenhalt nach der Flut sichtbar machen und zugleich den Blick auf die Zukunft richten.</p>
<p>Denn hinter den Bildern und Dokumenten stehen <br />Menschen und ihre Geschichten. Menschen, die geholfen, angepackt, getrauert, durchgehalten und wieder aufgebaut haben. Unterstützt wurde die Initative vom Kultur­ministerium Rheinland-Pfalz mit der Finanzierung einer großen virtuellen Ausstellung auf dem Kulturerbeportal <br />des Landes. Im Rahmen dieser Ausstellung wurden durch den Filmemacher Utz Kastenholz professionelle Interviews <br />mit Betroffenen geführt. Die Ausstellung ist unter <br />dem Link ausstellungen.kreuz-rad-loewe.de/memoriahr <br />zu finden. Beraten wurde das Projekt von Dr. Kai-Michael Sprenger dem ehemaligen Referatsleiter für Archive, <br />Bibliotheken, nichtstaatliche Museen, Landesgeschichte, Heimatpflege des Kultur­ministeriums.</p>
<p>Erinnerung bleibt. Gemeinschaft trägt. Zukunft entsteht.</p>
<p>Die Wanderausstellung MemoriAHR lädt dazu ein, sich zu erinnern, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Wir laden Sie herzlich ein</p>
<p>Die Wanderausstellung ist zu Gast am<br />Campus Remagen vom 10. bis 24. November 2026<br />von Montags bis Samstag täglich von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr.</p>
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