Besonderheiten des Studiengangs FAQ

FAQ

Der Studiengang beginnt jeweils zum Sommer- und zum Wintersemester in jedem Jahr neu. In jedem Semester können 30 Studienplätze besetzt werden. Insgesamt werden somit derzeit 60 Studierende pro Jahr aufgenommen.

Eine Bewerbung ist zum jeweiligen Sommer- oder Wintersemester möglich. Das Bewerbungsende für das jeweilige Sommersemester ist der 15. Januar und für das jeweilige Wintersemester der 15. Juli. Die genauen Anforderungen an die Bewerbung sowie die erforderlichen Unterlagen finden Sie unter der Rubrik Bewerbung.

Das Studium ist als berufsbegleitender Fernstudiengang konzipiert. Eine Fortführung der Berufstätigkeit ist daher der Regelfall, weil in jedem Modul Praxisphasen (Projektarbeiten) vorgesehen sind, die am günstigsten in der eigenen Einrichtung umgesetzt werden. Der Zeitaufwand für Präsenzphasen wird so klein wie möglich gehalten, um Studium und Beruf vereinbaren zu können. Ein Großteil des Studiums wird in der Selbstlernphase abgedeckt, in der die Auseinandersetzung mit Studienbüchern, Literatur und Online-Materialien sowie die Planung und Verschriftlichung von Projektarbeiten stattfindet. Insofern hängt die Vereinbarkeit mit dem Beruf stark mit dem individuellen Zeitmanagement zusammen. Im Vorfeld sollten Sie sich daher Gedanken machen, wie viel Zeit Sie realistisch wöchentlich in das Studium investieren können. Studierende berichten von einer durchschnittlichen Belastung von ca. 20 Stunden pro Woche. Daher weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass der Studiengang nicht mit einer Vollzeit-Berufstätigkeit vereinbar ist. Wir empfehlen den Studierenden die Arbeitszeit auf mindestens 50% einer Vollzeitstelle zu begrenzen!

Der Trägerverantwortliche für die Kindertageseinrichtung sollte den gegenseitigen Nutzen eines solchen Studiums erkennen. Machen Sie also in einem Gespräch deutlich, welche positiven Auswirkungen aus seiner Sicht zu erwarten sind:

Qualifizierung der Erzieherin/ des Erziehers, die/der für ihn arbeitet
Umsetzung der Lerninhalte in seiner Kindertageseinrichtung, das heißt, es profitiert das gesamte Team und die Kita.

Keine finanzielle Belastung für die Kindertageseinrichtung bzw. ihren Träger
Großes Engagement der Erzieherin/des Erziehers, sich zu qualifizieren.

Gehen Sie als Mitarbeiter/in mit einer positiven Grundhaltung in ein solches Gespräch. Sie tragen die Kosten der Maßnahme! Sie werden über den gesamten Zeitraum der Maßnahme persönlich viel Zeit und Energie in diese Qualifizierung investieren, z. B. unter anderem die Samstage in den Präsenzphasen! Sie werden die theoretisch erlernten Inhalte praktisch in der Kindertageseinrichtung umsetzen und reflektieren – dadurch lassen sich Verbesserungen in den Arbeitsabläufen und Beziehungen innerhalb der Kindertageseinrichtung erwarten! Sie wünschen sich lediglich die Unterstützung des Trägers hinsichtlich der inhaltlichen Rückendeckung und der Freistellung vom Dienst an fünf Freitagen pro Semester. Je nach Bundesland ergibt sich die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Bildungsurlaub.

Die offiziellen Zeitangaben zu Bachelor-Studiengängen sind nur begrenzt aussagekräftig, weil der tatsächliche Arbeitsaufwand in einem berufsbegleitenden Studium unter anderem sehr davon abhängt, welche Qualifikationen, Berufserfahrungen und Weiterbildungen die Studierenden mitbringen. Zur Orientierung ist vielleicht folgender Hinweis hilfreich: Für viele Module erhalten die Studierenden ein Studienreader im Umfang von ca. 80 Seiten. Darin sind theoretische, methodische Grundlagen sowie Übungsaufgaben zur Vertiefung enthalten. Hinzu kommen die Präsenzphasen (ein Präsenzblock pro Monat) sowie Projekte, die allerdings i. d. R. in den eigenen Einrichtungen vor Ort durchgeführt werden können.

Um die Staatliche Anerkennung zur Sozialpädagogin/zum Sozialpädagogen zu erlangen müssen Sie zusätzlich ein achtes Semester belegen, in dem Sie ein sozialpädagogisches Projekt konzipieren, durchführen, evaluieren und anschließend in einem Kolloquium präsentieren.

Bitte beachten: Die Anerkennung zur staatlich anerkannten Sozialpädagogin/zum staatlich anerkannten Sozialpädagogen können nur die Studierenden erwerben, die den Studiengang „Pädagogik der Frühen Kindheit“ an der Hochschule Koblenz absolvieren bzw. absolviert haben. Für Absolventinnen und Absolventen frühpädagogischer Studiengänge an anderen Hochschulen besteht diese Möglichkeit nicht.

Weitere Informationen zur Staatlichen Anerkennung zur Sozialpädagogin/zum Sozialpädagogen finden Sie unter der Rubrik "Staatliche Anerkennung zur Sozialpädagogin/zum Sozialpädagogen".

Eine Qualifizierung auf akademischem Niveau erfordert auch die Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen. Englisch ist die Wissenschaftssprache geworden und gerade viele neue Erkenntnisse z. B. im Bereich der Frühpädagogik werden in dieser Sprache publiziert. Aber auch im internationalen Austausch ist man heute auf Englisch angewiesen. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse, die während der Schul- und Fachschulausbildung erworben wurden. Zielsetzung des Studiums hinsichtlich der Fachfremdsprache ist es, die Studierenden vor allem mit der Fachbegrifflichkeit und ihrem Verständnis vertraut zu machen. Die Absolventinnen und Absolventen sollten in der Lage sein, sich z. B. die in einem Fachaufsatz veröffentlichten neueren Erkenntnisse über die frühkindliche Entwicklung anzueignen und die Ausführungen zu verstehen. Außerdem bekommen Sie besonderes Lehrmaterial für wichtige Aspekte der Fachfremdsprache Englisch wie z. B. Präsentationen und Telefongespräche.

Eine individuelle Studienberatung im Vorfeld einer möglichen Bewerbung bieten wir selbstverständlich an – siehe Team des Studiengangs > Ansprechpartner zur Studiengangskoordination / Studienberatung.

Außerdem bieten wir pro Semester jeweils einen Informations- und Schnuppertag an. Den Termin, sowie einen Flyer finden Sie frühzeitig auf der Startseite dieser Homepage unter der Rubrik "Aktuelles".

Das Modulsystem ermöglicht grundsätzlich eine Unterbrechung des Studiums, ohne dass bereits erbrachte Studienleistungen verfallen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eine Unterbrechung des Lernprozesses auch mit Nachteilen verbunden sein kann (z. B. Auflösen von Lerngruppenkontakten), so dass dies nur bei besonderen beruflichen und persönlichen Anforderungen im Einzelfall erfolgen sollte. In jedem Fall empfehlen wir eine Studienberatung in Anspruch zu nehmen.