Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) Aktuelles

Freie Plätze | WPT am 22.11.2018

In der Veranstaltungsreihe Wissenschaft-Praxis-Transfer findet am 22. November 2018 in der Zeit von 10:00 – 14:00 Uhr im IBEB eine kostenfreie Veranstaltung zum Thema Professionelle Haltung in sozialen Berufen statt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Online-Anmeldung ist bis 09.11.2018 geöffnet.

Online-Anmeldung

Viele Professionen in KiTas können die Arbeit bereichern IV. KiTa-Kongress an der Koblenzer Hochschule

  • Quelle: IBEB/Frey (v.l.n.r.) Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig, Prof. Dr. Armin Schneider, Prof. Dr. Anette Kniephoff-Knebel

  • Prof. Dr. Susanne Viernickel

  • Dipl. Soz.Päd. Petra Evanschitzky

  • Impulsforum

KOBLENZ/RHEINLAND-PFALZ. Die Chancen aber auch die Risiken einer multiprofessionellen Arbeit in Kindertageseinrichtungen waren Themen des IV. rheinland-pfälzischen KiTa-Kongresses, zu dem das Bildungsministerium und das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz eingeladen hatten. 300 Teilnehmer*innen aus Fachpraxis, Trägerschaft, Politik, Gewerkschaften und sonstigen Organisationen rund um Kindertageseinrichtungen und Tagespflege diskutierten dazu an der Hochschule Koblenz. Hierbei durfte das IBEB internationale Gäste aus Neuseeland sowie aus China begrüßen.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Weitere Informationen sowie eine Videoaufzeichnung der Haupfvorträge erhalten Sie hier.

Neuseeländische Erziehungswissenschaftlerin Wendy Lee begeisterte 300 Personen mit ihrem Vortrag über Lerngeschichten

  • v.l.n.r.: Kim Hope, Wendy Lee, Prof. Dr. Regina Remsperger-Kehm, Lorraine Sands

  • Prof. Dr. Regina Remsperger-Kehm

KOBLENZ. Mit einem enthusiastischen und inspirierenden Vortrag über die „Philosophie der Learning Stories“ zog Wendy Lee, Direktorin des neuseeländischen „Educational Leadership Project“, die Zuhörerinnen und Zuhörer an der Hochschule Koblenz in ihren Bann. Rund 300 Personen waren der Einladung des Fachbereichs Sozialwissenschaften und des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit|Rheinland-Pfalz (IBEB) gefolgt, um an diesem Abend von Neuseeland lernen zu können.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Mit Kita-Leitungen das kompetente System für Kinder stärken

Stellungnahme des IBEB zum Gesetzesentwurf der rheinland-pfälzischen Kita-Novelle

Rheinland-Pfalz. Das Koblenzer Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) kritisiert die Gesetzentwürfe auf Landes- und Bundesebene für den Bereich der Kindertageseinrichtungen: Beide Entwürfe werden den Anforderungen an die Qualität nicht gerecht. Wissenschaftliche Erkenntnisse würden auf Kosten von finanziellen Erwägungen kaum berücksichtigt.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier

Die Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Landesregierung für das Landesgesetz über die Weiterentwicklung der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (Kita-Zukunftsgesetz) vom 14. Juni 2018 finden Sie hier

Die Stellungnahme zum zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend „Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Qualität der Kindertagesbetreuung“ finden Sie hier

Fachtag "Qualitätsentwicklung im Diskurs" im Landkreis Altenkirchen

40 Teilnehmer*innen besuchten den 4. Fachtag Qualitätsentwicklung im Diskurs im Landkreis Altenkirchen. Nach einer Begrüßung durch Klaus Schneider (Kreisbeigeordneter, Kreisverwaltung Altenkirchen), bereicherten QiD-Tandems, welche bereits das 5. und damit letzte Regionalgruppentreffen absolviert haben, den Fachtag, indem sie über ihre Prozesse bei Qualitätsentwicklung im Diskurs berichteten. Die nachfolgende Vernetzungspause wurde genutzt, um nach den gelungenen Präsentationen der Tandems in direkte Gespräche zu gehen, Erfahrungswerte auszutauschen und über den Prozess der Folgezertifizierung zu sinnieren.

Im Anschluss begeisterte Daniela Gerards mit einem optimal abgestimmten Vortrag aus Wissenschaft und Praxis zum Thema: Vielfalt inklusive – herausfordernd, spannend und lohnenswert. Anschließend nutzten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit zum Austausch in moderierten Kleingruppen. An diesem Tag konnte zwischen Workshops zu den Themen verhaltensoriginelle oder beeinträchtigte Kinder sowie Kinder mit Migrationshintergrund gewählt werden. Einen Einblick in die jeweiligen Workshops hält folgende Quintessenzen bereit: a) „Macker, Zicke, Trampeltier“ kommt nicht von Ungefähr, b) „Allein der Wille zählt“ – der Wille der pädagogischen Fachkraft sowie der Wille der Verantwortlichen, auf der Ressourcenebene, c) „Vielfalt ist Vielfalt“, ebenso wie bei jedem anderen Kind zählt auch bei Migration ein individuell geprägter Beziehungsaufbau.

Im Landkreis Altenkirchen nehmen derzeit 30 Kitas an Qualitätsentwicklung im Diskurs teil. Im Jahr 2019 sind weitere zwei Regionalgruppen mit jeweils fünf Kindertageseinrichtungen geplant. 

Demokratie fängt in der Kita an

Prof. Dr. Armin Schneider im Gespräch mit dem Deutschlandfunk zum Projekt Demokratiepädagogik in Kindertagesstätten

Radiobeiträge:

Interview | Beitrag vom 21.08.2018

Interview | Beitrag vom 23.08.2018

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Seite

Demokratiepädagogik in Kindertagesstätten

Demokratie in der Kita: Macht abgeben – Verantwortung behalten

Fachforum für Kita-Fachkräfte im Hambacher Schloss

Neustadt an der Weinstraße / Koblenz. In der historischen Kulisse des für die deutsche Demokratiegeschichte bedeutsamen Hambacher Schlosses in Neustadt/Weinstraße diskutierten über 100 pädagogische Fachkräfte aus dem südlichen Rheinland-Pfalz zur Demokratiepädagogik und damit Partizipation, Kinderrechten und Beteiligung. Eingeladen zu dem Fachforum hatten das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) der Hochschule Koblenz und das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz.

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Demokratie fängt in der Kita an

  • Quelle: IBEB
  • Prof. Dr. Armin Schneider, Direktor des IBEB

  • Hans Beckmann, Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums

  • Ein herzliches Dankeschön an alle Referentinnen und Referenten

Fachforum Demokratiepädagogik im historischen Ratssaal in Koblenz

Über 100 pädagogische Fachkräfte aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz nahmen am Fachforum „Demokratiepädagogik in Kindertagesstätten“ teil, zu dem das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) der Hochschule Koblenz und das Ministerium für Bildung in den historischen Ratssaal in Koblenz eingeladen hatten.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Verleihung des Zertifikates Qualitätsentwicklung im Diskurs an Kitas des Rhein-Lahn-Kreises

  • Quelle: IBEB

Am 14. August 2018 wurde insgesamt vier Kindertageseinrichtungen des Rhein-Lahn-Kreises das Zertifikat Qualitätsentwicklung im Diskurs verliehen. Vor der jeweiligen Zertifikatsübergabe nutzten die Kita-Leitungen und pädagogischen Fachkräfte die Zeit, um über ihren QiD-Prozess zu berichten. Hierbei wurde deutlich, dass die Arbeit mit dem Ansatz viel Bewegung in den fachlichen Austausch über Qualität in der pädagogischen Arbeit und insbesondere über die eigene Haltung in den Kitas gebracht hat. Die Anwesenheit der Netzwerkkoordinatorin, der Jugendamtsleiterin, des Kreisbeigeordneten und der jeweiligen Trägervertreter*innen der Einrichtungen signalisierte den Kita-Leitungen und Fachkräften große Wertschätzung für das Engagement, mit dem sie die Qualität in ihren Kitas weiterentwickeln. In 2018 nehmen weitere zehn Einrichtungen am Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs teil.

Kita-Träger-Studie für Brandenburg über Personalsuche zeigt: Planung und Vorsorge helfen

Träger von Kindertageseinrichtungen, die nur auf aktuelle Bedarfe reagieren, geraten bei der Suche nach gutem Personal ins Hintertreffen. Gefordert sind vielmehr eine langfristige Strategie mit Einbindung in Ausbildung und Qualifizierung sowie aktivem Online-Recruitment. Eine Befragung des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) von Trägern im Land Brandburg zeigt auf, dass viele Träger noch recht unprofessionell den Herausforderungen von Personalgewinnung und -bindung begegnen. Die Studie wurde gefördert mit Mitteln aus dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Der vollständige Artikel erscheint in Kürze in der Zeitschrift KiTa aktuell. 

  • Vergütung und Personalfluktuation (in Prozent)

  • Aktivitäten der Träger zur Personalgewinnung und -planung (in Prozent (n=170, ohne „Sonstiges“ (8 Nennungen), Mehrfachnennungen, daher Summe der Prozentzahlen über 100 Prozent)

Mehr Zeit für Arbeit mit Kindern ermöglichen

Bistum Limburg veröffentlicht neue Studie zu Arbeitszeiten in Kitas

  • Quelle: Bistum Limburg

WIESBADEN. Insgesamt 27,3 Prozent ihrer Dienstzeit arbeiten Erzieher*innen in Kindertageseinrichtungen des Bistums Limburg nicht direkt mit Kindern zu-sammen, sondern sind mit Aufgaben befasst, die nicht direkt am Kind zu erbringen sind, wie etwa Vorbereitungen, Dokumentation oder Elternarbeit. Bei einer Vollzeitstelle entspricht das mehr als zehn Stunden der wöchentlichen Arbeitszeit. Dies ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit an der Hochschule Koblenz, die am Montag, 4. Juni 2018 in Wiesbaden präsentiert wurde.

Im Auftrag der Diözese haben die Autoren der Studie, Professor Dr. Armin Schneider und Dr. Andy Schieler, untersucht, wieviel Arbeitszeit Erzieher*innen heute mit mittelbarer pädagogischer Arbeit durchschnittlich aufbringen. Ausgangspunkt für die Studie waren die Anforderungen der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz und die Leitlinien der Bistümer zu deren Umsetzung. Dazu haben die Wissenschaftler insgesamt 106 pädagogische Fachkräfte sowie neun Leitungskräfte in neun mit dem Gütesiegel für katholische Kindertageseinrichtungen (KTK) zertifizierten Kitas des Bistums befragt und ein detailliertes Tätigkeitsprotokoll führen lassen. Erstmals ließen sich mit Hilfe der Ergebnisse die geleisteten Aufgaben in diesem Aufgabenfeld präzisieren und der zeitliche Aufwand detailliert empirisch belegen, betonten Schneider und Schieler bei der Präsentation im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden. Die Studie gibt zudem Einblicke in die Komplexität der Aufgaben, die Mitarbeiter*innen in Kitas heute zu leisten haben.

Mehr als ein Viertel der nicht mit dem Kind verbrachten Arbeitszeit wird für hauswirtschaftliche und hausmeisterliche Tätigkeiten aufgewendet. „Das ist zu viel. Daher brauchen die Einrichtungen eine angemessene Ausstattung an Hauswirtschaftskräften und Hausmeister-diensten“, sagen Schneider und Schieler. Zudem bräuchten die Einrichtungen einen Personalschlüssel, der genügend Raum für die mittelbare pädagogische Arbeit gebe, so die Wissenschaftler.

Die Studie (ISBN 978-3-944142-30-2) ist im Verlag des Bischöflichen Ordinariats erschienen und für 10 Euro im Buchhandel erhältlich. Auf der Homepage der Abteilung Kindertageseinrichtungen ist sie zum Download eingestellt. Zur Homepage gelangen Sie hier

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie hier